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CD-Rezension: Milan Polak - Guitar Odyssey

Autor: Daniel Remmel

Der Wiener Gitarren-Virtuose Milan Polak bringt eine Neuauflage seines bekannten Instrumental-Albums "Guitar 2001". Wir haben uns die CD für Euch angehört.



Als ich den ersten Track zum ersten Mal angespielt hab, war der erste Gedanke, der mir in den Sinn kam: "DAS muss dabei rauskommen, wenn man Country und Metal kreuzt". Ganz so schlimm ging es dann aber doch nicht weiter. Nur soweit: "Guitar Odyssey" ist ein reines Instrumental-Album. Es ist sehr experimentell und es stimmt natürlich: nach Keyboards wird man hier vergeblich suchen.



Gitarrenspiel auf höchstem Niveau


Milan Polak kennt man unter anderem durch seine Arbeit mit Falco oder Haddaway. Was hier an Gitarrespiel geboten wird ist erstaunlich. Polak schafft es in "Guitar Odyssey" musikalisch hoch anspruchsvolle Musik mit sehr gutem Arrangement zu verbinden. Obwohl es ein Soloalbum ist, wird man zum Glück nicht mit einem normalen Gitarrensolo konfrontiert, das sich über 50 Minuten erstreckt. Polak zeigt auf eindrucksvolle Weise, was man alles aus einer Gitarre rausholen kann.

Eigentlich ist Guitar Odyssey eine remasterte Neuauflage des bereits ausverkauften Albums "Guitar 2001", welches 1995 erschien und um einen Bonus-Song (Where were you tomorrow) erweitert wurde. Der Sound wurde hierfür nochmals aufgebohrt. Die Gitarren klingen herrlich fett und es macht wirklich Spaß zuzuhören. Allerdings seien Gitarristen, die noch relativ frisch dabei sind, gewarnt: Der Frustfaktor ist hier relativ hoch. Was der Mann auf der Gitarre veranstaltet lernt man sicher nicht in der zweiten Übungsstunde.
Dementsprechend ungeeignet ist Guitar Odyssey allerdings auch als seichte Hintergrund-Musik für die nächste Party. Hier muss man aktiv zuhören, sonst bekommt man Kopfschmerzen.

Das Album ist wie gesagt ziemlich experimentell und schneidet verschiedene Stile an. Vinka ist ein eher jazziges Stück mit schönen Saxophon-Einlagen (übrigens mit einer sehr schönen Basseinlage am Anfang), mit "Could 've been Love" geht es in Richtung Salsa und mit Sylphe findet man eine herrlich gemacht Rockballade, mit welcher Herr Polak eindrucksvoll beweist, dass auch die Konzertgitarre ein Instrument ist, mit dem er umzugehen vermag. Die meisten Stücke sind aber wohlgemerkt rockiger Natur: "Tendonitis" ist zum Beispiel ein Powermetal à la carte und mit "Witchdance" oder dem bereits erwähnten "Where were you tomorrow" werden auch Progessiv-Fans zufriedengestellt.
Guitar Odyssey ist eine typische CD für Musiker, denn obwohl die Stücke gut arrangiert sind, hört man den "Gitarristen" manchmal einfach durch, und Polak verliert sich im Griffbrettfrickeln - es wäre sicherlich beunruhigend, wenn dem nicht so wäre.

Fazit


Es ist vielleicht keine CD, die ich längere Zeit hören könnte - dafür bin ich wahrscheinlich einfach zu wenig Gitarrist. Jedem Saitenspieler ist diese Scheibe aber nur wärmstens zu empfehlen, wenn ich auch einem Nicht-Musiker wahrscheinlich eher davon abraten würde.
Milan Polak bewegt sich auf einem schmalen Pfad zwischen Kunst und Gitarristen-Frickelei. Meistens gelingt ihm diese Gratwanderung. Manchmal überschreitet er aber auch - wahrscheinlich bewusst - diese Grenze, mal in die eine Richtung, mal in die andere...


Milan Polak - Guitar Odyssey


Gesamtspielzeit: 52:59 Minuten
Titel: 14
Label: Lion Music
Anspieltipp: "Sylphe"
EAN: 6419922001530
Homepage: http://www.milanpolak.com" target="_blank

Track-List


1. Lights, Camera, Action
2. Where Were You Tomorrow
3. Inner Peace
4. Vinka
5. More Than I've Been
6. Absolutely Positive
7. Could've Been Love (acoustic
8. Cruisin'
9. Tendonitis
10. Chain Reaction
11. Sylphe
12. Witchdance
13. Sunrise
14. Where Were You Tomorrow (demo version � bonus track)


Besetzung


Milan Polak - A-Gitarre, E-Gitarre
Bernd Fuxa - Bass
Thomas Fend - Drums




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