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CD-Rezension: Dogpound - A night In The Gutter

Autor: Daniel Remmel

Nach ihrem Debut "The Hellbum" veröffentlicht die schwedische Kombo Dogpound ihr zweites Album "A night In The Gutter". Wer ein Fable für erdigen, melodischen Metal mit sehr schönen Gesangs-Arrangements hat, sollte sich diese Scheibe nicht entgehen lassen.



Auch wenn das Cover eher etwas dämlich aussieht, sollte man sich davon nicht wirklich abschrecken lassen, sich diese CD zu Gemüte zu führen. Dogpound (zu Deutsch: Hundezwinger) wissen nämlich musikalisch wirklich zu überzeugen. Die Songs haben fast alle eine eingängige melodische Hookline. Sänger Hea Andersson erinnert manchmal ein ganz klein wenig an Rike Emmet (Triumph) und führt überzeugend durch die Songs.



Bei einigen Songs braucht man eine gewisse "Eingewöhnungszeit". Manchmal sieht man sich mit einigen eher experimentellen Auswüchsen konfrontiert. So muss man sich in "Still My Heart" am Schluss eine Einlage indischer Musik gefallen lassen.

[b]Ende gut alles gut??[/b]
Bemerkenswert an dieser Scheibe ist, dass man sich bei fast keinem Lied mit einem "normalen" Schluss begnügt hat. Es findet sich sogar eine 150bpm-Mosch-Einlage nur mit Schlagzeug und Gesang in einem Titel, ob DAS den Schmerz wert war ist allerdings fraglich ;-).

[b]Musikalisch[/b]
Das Schöne an der Scheibe ist meiner Meinung nach, dass man merkt, dass die Jungs von Dogpound ihr Handwerk verstehen, ohne dies groß raushängen zu lassen. Die Gitarrensolos sind gut, aber angenehm kurz. ;-)

[b]Sound[/b]
Im Opener Captain Hook & Jesus" klingt der Sound teilweise recht dünn (ich konnte nicht ergründen, ob das Absicht war oder nicht). Allgemein ist der Sound aber eine sehr runde Sache, nichts wirklich Aufregendes, aber man hat sich auch keine Patzer erlaubt. Der Gitarrensound weiß absolut zu überzeugen, allerdings hat man in einigen Passagen das Gefühl, dass Sänger Henrik Andersson manchmal etwas Probleme hat, sich gegen die Instrumentalisten durchzusetzen.

[b]Fazit[/b]
Hmmm schwer zu sagen. Zu behaupten, "die Scheibe ist nichts besonderes" oder "durchschnittlich" würde Dogpound hier lange nicht gerecht... sie ist aber eben auch kein Must-Have. Ich will mich mal so ausdürcken: Man kann sie sich wirklich sehr lange anhören, ohne dass man es leid wird und sie verirrt sich auch immer wieder auf wunderbare Art und Weise in meinen MP3-Player.


[b]Track-Liste[/b]
1. Captain Hook & Jesus
2. 5 Seconds Away
3. Still My Heart
4. Not By Choice
5. Sail On
6. In Another Lifetime
7. Dreamworld
8. Inside Of You
9. Loaded My Guns
10. Worries Of Yesterday
11. P.P.F
12. Worth The Pain

[b]Besetzung[/b]
Henrik 'Hea' Andersson - Vocals
Mikael 'Micke' - Guitars
Freric 'Figge' Danielsson - Bass
Calle 'Tuka' Boman - Drums

[b]Dogpound - A Night In The Gutter[/b]
Gesamtspielzeit: 50:15 Minuten
Titel: 12
Label: Lion Music
Anspieltipp: "In Another Lifetime"
EAN: 6419922001547
Homepage: http://www.dogpound.da.ru/




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