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GEMA - Big Brother is watching you...?

Autor: Daniel Remmel

Märchen und Sagen ranken sich um diesen allgegenwärtigen "Verein". Sollte man als Musiker froh sein, dass es sie gibt oder überwiegen die Schattenseiten?



[b]Was die GEMA nicht ist[/b]
Um als erstes mal ein leider weit verbreitetes Vorurteil auszuräumen: Die GEMA ist nicht für die Verfechtung der Urheberrechte an irgendwelchen Musikstücken zu tun. Oft wird (auch von Musikern) angebracht, dass wenn ein Stück bei der GEMA gemeldet ist, einem urheberrechtlich nicht mehr viel passieren. Es wird zwar, wie die GEMA selber schreibt ein Indiz für den Zeitpunkt der Veröffentlichung geschaffen, aber ansonsten wendet man sich in diesen Fällen eher an seinen Rechntsanwalt.[/b]

Die Abkürzung GEMA steht für [b]GE[/b]sellschaft für [b]M[/b]usikalische [b]A[/b]ufführung- und Mechanische Verfielfältigungsrechte.
Als Urheber eines Musikstückes hat man als solcher natürlich das Recht, eine Vergütung zu bekommen wenn dieses in irgendeiner Art und Weise aufgeführt oder sonst wie verwendet wird.
Da man nun als Normalsterblicher in der Regel nicht übnerwachen kann wann, wo und wie ein geschriebenes Stück aufgeführt oder gespielt wird (besonders Medien wie Radio und Fernsehen machen es nicht gerade leicht) kann man das Nutzungsrecht seiner Werke treuhänderisch an die 1901 gegründete GEMA (damals AFMA) übertragen.

Die Aufnahme in die GEMA lohnt sich allerdings nur, wenn man selber Urheber eines Stückes ist und dieses Stück auch aufgeführt bzw. publiziert wird. Musiker die nicht Texten oder komponieren können also kein Mitglied werden (wäre auch nicht sinnvoll).

Wenn jemand beispielsweise ein Konzert veranstaltet (auch wenn's die Kneipe von nebenan ist), sollte er vom Künstler eine sogenannte Liste mit Stücken ausfüllen lassen und diese anschließend an die GEMA schicken von der er dann eine Abrechnung bekommt. Eine Veranstaltung sollte auch vorher bei der GEMA angemeldet werden, die GEMA hat auch einen Außen

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[b]Nachteile der GEMA[/b]
Was die GEMA bei Musikern teilweise so umstritten macht ist die Tatsache, dass man als Urheber eines Stückes auch GEMA-Gebühr bezahlen muss, wenn man selber der Interpret ist, bzw. ein Konzert veranstaltet.
So weit wäre das ja noch kein Problem nur kriegt man leider nie das raus, was man an Geld hat zahlen muss (oft nur ein Bruchteil), da es nach einem etwas seltsamen System verschlüsselt wird. Die Vergütung hängt stark von der Größe des Veranstaltungsortes, Anzahl der Zuschauer und Höhe des Eintrittspreises swie noch ein paar Faktoren die niemand so genau kennt ab.

Ein weiter großer Kritikpunkt ist die Unterscheidung zwischen E-Musik und U-Musik. Dafür steht "E" nicht wie so oft für Elektrisch sondern man spricht hier von [b]E[/b]nster Musik und [b]U[/b]nterhaltungsmusik.

Leider zählt so ziemlich alles, was nicht Klassik ist zu "Ernster Musik" und liegt in der Vergütung wesentlich(!) höher als die U-Musik. Dies wird mit den sehr unterschiedlichen Möglichkeiten bei Aufführungen begründet, ist aber (bei den Popmusikern) sehr umstritten.

[b]...aber[/b]
Warum ist es trotzdem empfehlenswert der GEMA beizutreten?
Nun, trotz mehr oder weniger gerechter Ausschüttung der Einnahmen, bekommt man als komponierender Musiker trotz allem auch bei relativ wenigen Konzerten oft schon mehrere hundert Euro im Jahr heraus, in der Regel aber soviel, dass mann den Jahres Beitrag herausbekommt, den die GEMA mit den Ausschüttungen verrechnet. Natürlich nur, wenn man in erster Linie eigene Lieder spielt. Als Coverband macht es natürlich keinen Sinn, beizutreten.

[b]Kosten[/b]
Die GEMA kostet knapp 26 € Mitgliedsbeitrag pro Jahr. Es wird ein einmaliger Aufnahmebeitrag von etwa 50 € erhoben. Auch dieser kann mit den Einnahmen verrechnet werden.

Wie schon gesagt, sollte man nach jedem Konzert eine Liste mit den aufgrführten Stücken an die GEMA schicken. Am besten bereitet Ihr sowas schon vor. Gut ist es die Liste immer in freifacher Ausführung auszufüllen. Eine die Ihr dem Veranstalter übergebt (jeder professionelle Veranastalter ist dankbar dafür), eine für Eure Unterlagen und eine, die Ihr die an die GEMA schickt.
Normalerweise ist das Aufgabe, des Veranstalters, die Liste an die GEMA zu verschicken, verlasst Euch aber lieber nicht darauf und schickt sie selber.




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