Nachdem ich diesen Artikel nun zum dritten Mal zu schreiben anfange und mein Computer mich endlich belehrt hat, dass man doch hin und wieder mal zwischenspeichern sollte, hoffe ich dass mein CMS diesmal den Worten standhält, die hier aus meinen Fingern perlen und ich Euch endlich den Online-Test von Steinberg Hypersonic präsentieren kann.
Das Konzept der Synthesizer-Workstation ist schon recht alt. Geräte wie den Roland 2080 findet man mittlerweile in jedem Studio. Man hat damit eine umfangreiche Sammlung von sogenannten Brot- und Buttersounds mit denen man bei den gängigsten Musikstilen relativ gut über die Runden kommt. Besonders beim ersten Arrangement sind diese Geräte unverzichtbar, da ein großer Vorteil darin liegt, dass man ohne viele Basteleien schnell auf die Sounds zugreifen kann.
[werbung]Die Musikproduktion verlagert sich allerdings in den letzten Jahren zusehends mehr von der Hardware- auf die Softwareseite. Immer mehr Instrumente werden auf die "Virtuelle Ebene" portiert und bieten im Gegensatz zu ROMplern eine nahezu unbegrenzte Soundvielfalt und auch Qualität. Nun fragt man sich, worin der Sinn liegt, eine derartige Workstations in Form eines VSTis verfügbar zu machen. Halion, Kontakt und Konsorten bieten zwar enorme Mengen an Sounds, sind aber behäbig und langsam, wenn es darum geht, diese auch in den Speicher zu laden. Wer kennt das nicht: Man ist gerade mitten im Arrangement und sucht nach dem passenden Synthie-Sound und muss erstmal die 20 GB Library nach den Sounds durchsuchen und hat - bis diese gefunden und in den Speicher geladen sind -die Ursprüngliche Idee schon fast vergessen. Man braucht hier die Möglichkeit, mal eben ein paar Sounds durchzappen zu können und zu sehen, welcher sich am besten in den Song einfügt. Hier geht es nicht um Soundbastelleien und Kleinigkeiten, sondern um eine grobe Richtung, um weiterarbeiten zu können. Ein kompletter Softsampler kann hier oft zum Tod der Kreativität führen, da man nicht selten getrost Kaffeetrinken gehen kann, während 400 MB Samples mit 20 Layern in den Speicher geschaufelt werden. Und genau hier setzt Hypersonic ein...
InstallationAls erstes wunderte uns, dass Hypersonic - welches immerhin mit 1000 Patches einherkommt - nur auf einer einzigen CD geliefert wird. Noch erstaunter waren wir, als wir feststellten wie schnell die Setuproutine nach dem erstmaligem Doppelklick wieder beendet war. Ein Blick in den Ziel-Ordner bestätigte die Vermutung: Hypersonic begnügt sich mit deutlich unter 300 MB an Diskspace, in Zeiten wo gängige, sample-basierende VST-Instrumente selten unter 2 Gigabyte an Diskspace erwarten, ist dies mehr als vorbildlich.
KopierschutzLeider wird Hypersonic mit einem Dongle ausgeliefert und gibt ohne diesen - wie nicht anders zu erwarten - keinen Ton von sich. Glücklicherweise hat Steinberg bereits seit Cubase SX ein neues Kopierschutz-Konzept eingeführt. In Kooperation mit der Firma Syncrosoft ist es jetzt möglich, auf einen Dongle mehrere Lizenzen (für unterschiedliche Produkte) zu speichern. Lizenzen lassen sich löschen und von einem Dongle auf den anderen übertragen. Unter anderem wird dadurch ermöglicht, mit nur einem USB-Stecker den Kopierschutz für mehrere Software-Produkte zu gewährleisten, was natürlich für den End-User (und den USB-Hub) einen erheblichen Vorteil bringt.
Bedienung und OberflächeDie Oberfläche gliedert sich in drei große Bereiche: Den Partbereich, in dem die verschiedenen Sounds (in Hypersonic als Patches bezeichnet) untereinander dargestellt werden, einen Displaybereich, in dem man Sounds auswählt und editiert, sowie einen Bereich mit einer Bildschirm-Tastatur, in welchem auch die sogenannten Hyper-Regler und das Hyper-Display untergebracht sind.
Letzteres ist eine kontextabhängige Text-Anzeige auf welcher diverse Informationen zum aktuellen Patch oder gerade geänderten Parameter- bzw. Controllerwert dargestellt werden. Leider ist die Anzeige etwas klein geraten, was zumindestens bei höheren Auflösungen etwas stört; die Größe wurde sicherlich aus Platzgründen gewählt. Hier sollte man sich bei Steinberg ein Beispiel an den PlugIns von Native Instruments nehmen, wo verschieden große Displays möglich sind, da man bestimmte Elemente einfach ausblenden kann.
Dafür ist der Partbereich sehr großzügig gehalten und auch der Displaybereich ist sehr übersichtlich designed. Er teilt sich nochmals in 6 unterschiedliche Teile, die man über entsprechende Wahl-Schalter umschalten kann:
Unter [i]Setup[/i] können Globale Einstellungen vorgenommen werden. Neben einigen MIDI-Optionen kann man hier auch die Sequenzer-Outs konfigurieren. Die immerhin 32(!) Ausgänge sind frei auf Mono- oder Stereo Wege verteilbar und so können z.B. 16 Mono- und 8 Stereo- oder auch kein Stereo und 32 Monokanäle sowie jede beliebeige andere Kombination verschaltet werden. Praktisch ist auch, dass der (wohlgemerkt sehr geringe) Speicherverbrauch von Hypersonic hier angezeigt wird.
Im [i]Midi[/i]-Bereich ist die Velocity- und die Key-Range des jeweiligen Patches einstellbar. Jedem Part kann dabei auch die Anzahl der verfügbaren Stimmen von 1 bis 64 zugewiesen werden. Somit wäre Hypersonic also theoretisch 1024-fach polyphon, was selbst für virtuose Spielweisen ausreichen sollte...
Das [i]Mix[/i]-Display ist für Panorama und die Zuteilung der Patches auf die Ausgänge sowie für die Lautstärke der Effekte zuständig.
Letztere werden im [i]FX[/i]-Display eingestellt. Hier werden Delay-Zeiten Wha-Wha-Rates und diverse andere Effekt-spezifische Einstellungen vorgenommen. Hypersonic hat vier Effektwege, die man jeweils nochmals von [i]Global[/i] auf [i]Patch[/i] umschalten kann. Um z.B. alle Instrumente im gleichen "Raum" zu platzieren, wählt man beispielsweise einmalig einen globalen Hall aus, kann aber jeden Patch mit drei zusätzlichen Effekten verfeinern.
Hier ist man glücklicherweise nicht den Begrenzungen von echten Workstations unterlegen, bei denen die Patches im Multi- oder Performance-Modus meistens etwas bescheidener klingen, da sich die 16 einzelnen Sounds meist eine begrenzte Anzahl an Effekt-Wegen teilen müssen.
Im [i]Load[/i]-Display lassen sich die einzelnen Patches auswählen. Sie sind sehr übersichtlich in insgesamt 50 Kategorien bzw. Bänken angeordnet, welche sehr eindeutig und sinnvoll benannt wurden (zB. [i]Accoustic Pianos, Woodwinds[/i] oder [i]Brass Sections[/i]). Eine Bank fasst maximal 128 Sounds und es können insgesamt 20 User-Bänke angelegt werden. Somit kann man insgesamt über 2500 eigene Sounds ablegen... mehr als genug...
Da die Bänke und Patches Verzeichnissen und Ordnern auf der Festplatte entsprechen, besteht die Möglichkeit, über den Explorer die Sounds sehr schnell umzubenennen und zu verschieben.
Über einen Doppelklick auf den entsprechenden Sound lädt man einen Patch in den Part-bereich, der - wie die meisten Hardware-Synthies auch - maximal 16 Sounds aufnehmen kann. Da aber quasi beliebig viele Instanzen des PlugIns geöffnet werden können, sollte das kein größeres Problem darstellen. Die Ladezeit eines Patches in den Speicher ist extrem kurz und unterscheidet sich nicht viel von den Umschaltzeiten eines normalen Synthesizers (hängt aber vom Rechner ab).
Ein Manko in diesem Display ist allerdings, dass die gerade angewählten Sounds in keiner Weise in der Patch-Liste markiert sind, was den Arbeitsfluss teilweise ein wenig behindert.
Sehr begeistert hat uns die Suchfunktion: Jedem Patch sind bestimmte Stichworte zugeordnet, welche man im Hyper-Display auch selbst editieren kann. Über der Patchliste befindet sich ein kleines Feld, über welches nach diesen Stichworten bzw. Patch-Bezeichnungen gesucht werden kann. Es wird dann eine Temporäre Bank erzeugt, welche alle gefundenen Patches enthält. Die Stichwörter sind sehr sinnvoll vergeben. So findet man bei Eingabe von "pad" eine Fülle von Flächen-Sounds, während man bei "brass" mit diversen Bläsern bedient wird.
Im [i]Edit[/i]-Fenster können die Sounds dann letztendlich editiert werden. Die Klangbearbeitung- und Erstellung basiert auf sogenannten Elementen, die hintereinander geschaltet sind. Folgende Elemente sind in Hypersonic verfügbar:
- Sample-Element (normale Samples)
- Effekt-Element
- Element für Virtuell Analoge Synthese
- Element für FM-Synthese
- Wavetable-Element
- Patch-Element
Letztere beinhalten globale Einstellungen für den gesamten Patch und sind somit in jedem Programm enthalten. Die sonstigen Elemente sind in den einzelnen Patches unterschiedlich angeordnet. Ein Piano-Sound kann z.B. aus vier Sample- und zwei FX-Elementen bestehen. Leider sind die Elemente in den Presets quasi "fest verdrahtet"; sie können zwar einzeln stummgeschaltet werden, es ist aber nicht möglich, neue Elemente hinzuzufügen. Die Erstellung eigener User-Programme basiert also grundsätzlich auf dem Editieren eines bestehenden Patches und man muss sich entsprechend gut überlegen, welches Preset man als Basis für einen neuen Sound nutzt.
Ansonsten kann noch einer von Acht verschiedenen Filtern ausgewählt werden, dessen Eigenschaften und Hüllkurve variierbar sind. Letztere existiert natürlich auch für den globalen Sound. Hier wurden die Möglichkeiten des Rechners leider nur ungenügend ausgenützt, da die Kurve nur in Form von fünf Schiebereglern bearbeitet werden kann. Dverse Workstations, wie z.B. der XP-80 bzw. JV-2080 bieten schon seit Jahren eine Grafische Darstellung der Kurve. Dass man hier, trotz der breiten Möglichkeit eines Computers darauf verzichtet hat, ist schade.
Die Bearbeitungsmöglichkeiten eines Sounds kommen auch nicht ganz an die einer Workstation heran, da es auch nicht möglich ist, bei dem Sample-Element die Samples auszutauschen. Es wäre nicht verkehrt gewesen, zumindest unter den Preset-Sounds auswählen zu können.
Allgemein ist das Arbeiten aber sehr angenehm und schnell. Es gibt nur wenige PlugIns, die - was Workflow und Bedienung betrifft, mit Hypersonic mithalten können. Die Regler sind mit der Maus alle sehr gut zu bedienen. Neu ist hier das Konzept der Hyper Regler (sechs an der Zahl), welche abhängig vom Patch verschiedene Paramater des Sounds steuern können. Bei einer Orgel findet man hier die Geschwindigkeit der Leslie-Simulation; bei einem Analog-Synth sind CutOff und Resonanz steuerbar ebenso wie bei einem Klavier die Lautstärke des Hammer-Anschlag-Geräusches. Auch diese Funktion ist wieder pro Patch fest voreingestellt und lässt sich nicht selber belegen. Leider wurde auch auf einen LFO verzichtet.
SoundsKommen wir zu dem mit am wichtgsten Punkt für einen virtuellen Klangerzeuger: Die Sounds! Hier bietet Hypersonic eine wirklich breite Auswahl an Presets, welche die etwas eingeschränkten Bearbeitungsmöglichkeiten wieder wettmachen. Die Qualität könnte allerdings teilweise etwas besser sein. Wirklich schlechte Patches findet man nur wenige, allerdings bleibt der "Boah-Ey-Effekt" (:-) leider auch so ziemlich auf der Strecke. Für den folgenden kurzen Abriss über die wichtigsten Soundkategorien haben wir unseren alten Roland XP-80 als Referenz benutzt:
Pianos:
Schlägt man einzelne Tasten an, klingen die Patches recht gut - der Gesamtsound klingt allerdings eher künstlich und unrund. Hier fehlt etwas die Wärme. Die Konzertflügel klingen etwas dumpf und mumpfig. Der gleiche Effekt ist bei allen Pianos zu hören, wenn man mit wenig Velocity spielt.
E-Pianos/Rhodes:
Hier sind die Samples wesentlich besser. Die E-Pianos, Wurlitzer und Rhodes klingen alle recht gut und brauchbar.
Orgeln:
Auch bei den Orgeln hat der XP klar die Nase vorn, die Sounds klingen relativ künstlich und dünn, wenn auch die Leslie-Simulation recht gut ist.
Pads:
Die Flächen-Patches sind ziemlich gut und ausgeglichen (besonders die Analogen). Durch den Apreggiator wird den Sounds oft etwas mehr Leben eingehaucht. Die Auswahl reicht von Analogen Synth-Flächen über Chöre bis hin zu echten Strings, bei denen sich Steinbberg allerdings etwas mehr Mühe hätte geben können.
Bläser:
Brass-Sektionen klingen allesamt extrem künstlich, hier klingen JV, Triton und Konsorten um einiges besser. Die Einzelsounds sind recht durchwachsen; in den meisten Fällen sind sie aber recht gut zu gebrauchen und es ist qualitativ kein merklicher Unterschied zu den Workstations feststellbar. Einige Sounds sind aber schlicht und ergreifend schlecht. Diverse Trompeten klingen beispielsweise mehr nach einem Synth-Brass als nach einem Sample. Nicht zu verzeihen ist zudem, dass Hypersonic keine Oboe (mein Lieblings-Instrument) in den Patches hat.
Gitarren:
Die große Schwäche eines jeden Keyboards... Dafür klingen diese, abgesehen von den E-Gitarren/clean im Gegensatz zum XP recht passabel. Besonders gut hören sich die akkustischen Nylon-Gitarren an, deren Qualität schon fast an einen Sampler reicht.
Drums:
Die Drums sind alle recht brauchbar. Die "Bass-Trommeln" klingen ziemlich gut und sind druckvoll. Die Snares hat man mit bis zu drei Velocity-Layern angelegt, bei denen die Übergänge allerdings etwas zu deutlich hörbar sind. Etwas peinlich ist das Jazz-Kit welches "kreiert" wurde, indem man ein normales Set durch einen Tiefpass gejagt hat. Dumpfer ist nicht immer zwangsweise jazziger. Mit einem guten Kit für Battery oder den LM4 kommen sie allerdings lange nicht mit.
Loops:
Die Loops sind alle absolut Top. Das Tempo passt sich automatisch dem aktuellen Songtempo an und man kann so mit den Tonhöhen ohne große Hitpoint und Timestretching-Spagate kreativ mit den verschiedenen Pitches spielen. Die einzelnen Schläge der Loops sind über die Untere Oktave des Keyboards unabhängig voneinander spielbar, so können auch eigene Breaks und Fills erstellt werden. Es sind zwar nicht viele Loops, aber die meisten sind ziemlich groovy und gut einsetzbar.
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Synthies
Analog klingende Sounds bietet Hypersonic in recht großer Zahl. Die Qualität ist auch größtenteils sehr lobenswert. Hier muss sich das PlugIN selbst vor den Workstations nicht verstecken, wenn auch manchmal das gewisse "Etwas" in den Sounds fehlt
Allgemein wirken die Sounds teilweise etwas lieblos zusammengeschustert. Ab und zu sind deutliche Sample-Übergänge zwischen zwei Halbtönen hörbar und auch die Lautstärke bei unterschiedlichen Patches schwankt teilweise erheblich.
Sehr schön wäre es gewesen, wenn man eine Art Gerneral-MIDI-Modus implementiert hätte, was von der Sound-Vielfalt her sicherlich kein Problem gewesen wäre (man müsste natürlich noch einen Oboen-Sound basteln...)
Im Großen und Ganzen hat der alte XP-80, der immerhin schon zehn Jahre auf dem Buckel hat, oft die besseren Sounds. Als Referenz schien uns diese Workstation, welche sich quasi zum Studio-Standard entwickelt, nicht unpassend, wenn sie auch um einiges teurer ist.
Die Sounds von Hypersonic wirken einzeln gespielt zwar etwas "echter" - leider fehlt allerdings gerade bei den gesampleten Instrumenten einfach der runde Gesamteindruck. Die 300 MB von Hypersoniv wirken gegen die 8 MB Wave-ROM des Roland JV/XP daher fast lächerlich. Trotzdem ist es fraglich, ob man mit dem Speicherplatz nicht am falschen Ende gespart hat, zumal in der heutigen Zeit, in welcher man Durchschnittspreise von einem Euro pro Gigabyte Harddisk zahlt.
EffekteEines muss man dem Hypersonic zu Gute halten: Mit Effekten wird relativ wenig gearbeitet. Was nämlich die meisten Hardware-Worstations gemeinsam haben ist, dass bei ausgeschalteten Effekten die Sounds teilweise ziemlich ärmlich und dünn klingen. Die Effekte von Hypersonic klingen allesamt gut. Dass man bei den Hall-Algorythmen keine Lexicon-Räume erwarten kann ist klar- aber alles in allem ist die Effekt-Sektion gut gelungen. Schön wäre es gewesen, wenn man diese, ähnlich wie beim Virtual Guitarist, als eigenes PlugIN hätte einbinden können...
FazitHypersonic ist nichts für Soundbastler und High-End-Produktionen. Das Konzept ist noch etwas undurchsichtig: Man will einerseits ein altbewährtes Hardwarekonzept in den Computer übernehmen, andererseits macht man Kompromisse, was die Editierbarkeit angeht. Dass man mehr als einen reinen Sample-Player wollte ist nicht zu übersehen, allerdings drängt sich dann zwangsweise die Frage auf, wieso die Editier-Möglichkeiten derart eingeschränkt wurden. Vermutlich möchte Steinberg, ähnlich dem Konzept der Expansion-Boards von Roland, zusätzliche Patch-Sammlungen verkaufen.
Die Stärken von Hypersonic liegen ganz klar im Arrangement. Man hat extrem schnellen Zugriff auf eine große Anzahl von Sounds, die zwar von der Qualitat her niemanden aus dem Sessel reißen, aber doch gut genug für gehobene Vorproduktionen sind. Gerade Arranger werden die exzellente Bedienung zu schätzen wissen, die kaum Wünsche offen lässt (insbesondere was Ladezeiten angeht). Ob das die immerhin knapp 400 Euro wert ist, muss man abwägen. Wäre noch etwas mehr Arbeit in die Produktion der Presets investiert worden, könnte man Hypersonic mit Sicherheit ohne Einschränkungen als eines der innovativsten VST-PlugIns empfehlen.
Bleibt nur zu hoffen, dass Steinberg in naher Zukunft bessere Sounds zu einem angemessenen Preis nachliefert...
Bewertung: Steinberg Hypersonic
Preis/Leistung:06/10 Funktion:07/10 Sounds:06/10 Bedienung:09/09 Performance:10/10
Konzept:09/09 Gesamt:08/10 - extrem kurze Ladezeiten
- geringer Speicherverbrauch
- sehr breites Spektrum an Sounds
- User-freundliche Bedienug
-wenig Eingriffsmöglichkeiten in die Patch-Programmierung
- Soundqualität teilweise nur mittelmäßig
Hersteller:
SteinbergUVP:399 €
Straßenpreisca 380 €