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Buch-Rezension: Synthesizer Programming (Wizoo)

Autor: Daniel Remmel

Wer träumt nicht davon, sich die abgefahrensten Sounds für seine neusten Hits alle selber zu programmieren? Das Buch Synthesizer Programming von Peter Gorges mag für manchen Musiker der Einstieg in die Welt der Synties sein...





Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich jetzt ein Buch mit einem Software-Synthesizer oder ein Software-Synthesizer mit einem Buch in der Hand halte.
Eigentlich hätte man hier zwei Testberichte schreiben müssen: Einen für das Buch und einen für den wirklich hervorragenden Software-Synthie von Native Instruments, den Peter Gorges hier als Arbeitsumgebung benutzt.

Ehrlich zugegeben: Ich bin absoluter Synhtiemuffel. Wenn ich Sounds benötige, schmeiße ich eher meine Preset-Schleuder an und suche mir stundenlang den Synthie-Sound, der meiner Vorstellung entspricht, bevor ich mich selber daran mache, irgendwas zu basteln... Aber dieses Buch macht echt Lust zum Sound-Schrauben und hat mich schon fast ein wenig bekehrt.

Gorges beschreibt hier in wirklich einfacher Sprache - ohne viele Fachausdrücke zu benutzen - wie ein Synthesizer aufgebaut ist und wie man ihm die verschiedensten Klänge entlockt. Das Schöne dabei ist, dass er den Leser wirklich Schritt für Schritt in die Thematik einführt. Die ganzen Fachbegriffe lernt man automatisch während des Lesens. Vorrausetzungen gibt es für dieses Buch keine, man benötigt nichtmals einen eigenen Synthesizer. Der Autor fängt wirklich bei Null an, man braucht lediglich etwas Spass und Begeisterung für Synthesizer und einen PC oder Mac, um den Soundforumsynthesizer zu installieren.[werbung]
Das Buch ist aber kein reines Buch für Anfänger. Es gibt viele Bücher, die den Anspruch erheben für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen interessant zu sein, aber Synthesizer Programming ist das erste Buch, dem dies wirklich gelungen ist. Es behandelt auf 247 Seiten die Grundlagen, wie ein Syntheszer aufgebaut ist und funktioniert, geht aber auch tiefer ins Detail - man lernt, wie man bestimmte Instrumente nachprogrammiert, wie man den eigenen Sound-Kreationen bestimmte Eigenschaften (hart, weich, metallisch, warm etc.) verleiht und wie man bestimmte Effekte erstellt (z.B. Laser).
Der Schreibstil ist sehr locker gehalten und Gorges hat einen angenehmen Humor, der auch teilweise zu Tage kommt. Es macht wirklich Spass, dieses Buch zu lesen!

Der Soundforum Synthesizer


Leider ist dies nur die Rezension eines Buches, welchem eine Software beiliegt. Eigentlich müsste hier ein gesonderter Testbericht des auf der Buch-CD beiliegenden Soundforumsynthesizers stehen. Dieser läuft als Standalone-Version sowohl auf Apple Macintosh als auch auf Windowsrechnern und ist ein enorm mächtiges Werkzeug. Niemand weniger als Native Instruments stand Bürge für diesen Synthesizer.
NI steht - was Synthies und virtuelle Instrumente angeht - schon immer für sehr gute Qualität. Der Synthesizer hat alles was man braucht, um das Prinzip der Sound-Programmierung zu erklären: Zwei Oszillatoren mit verschiedenen Wellenformen, Filtern, Hüllkurven und einem LFO. Besonderes Schmankerl ist hier aber der integrierte Oszilloscop-Screen: So kann man nicht nur hören, sondern auch sehen, wie sich welcher Paramenter auf den Sound auswirkt. Ein MIDI-Keyboard ist nicht erforderlich (ist allerdings sehr zu empfehlen), da sich der Synthesizer komplett über die Computer-Tastatur bedienen lässt.
Leider zeigt sich der Sound-Forum-Synth auf dem Windows-System als sehr (!) absturzfreudig, was den ersten Enthusiasmus ziemlich gebremst hat. Ein weiteres Manko ist, dass er sich nicht als PlugIn in eine Hostapplikation wie Cubase oder Logic integrieren lässt, sondern nur als eigene Standalone-Software läuft - dies ist bei einem quasi kostenlosen Synthesizer jedoch durchaus vertretbar (von irgendwas müssen die Jungs von NI ja auch leben).

Kapitelübersicht


1. Hello again
2. Der Soundforum-Synthesizer
3. Hören, sehen, machen, staunen
4. Synthese-Tricks nur für Experten
5. Abschluss des Grundkurses
6. Soundforum-Synthesizer-Tutorial
7. Soundprogramming für Fortgeschrittene
8. Profikurs am Synthesizer
9. Puzzle-Programming
10. Projekt Factory-Bank
11. Trick-Sammlung


Fazit


Kurz: Durchweg empfehlenswert! Wer selber viel mit Synthesizern arbeitet - ob Anfänger oder Profi - ist mit diesem Buch auf jeden Fall sehr gut bedient. Besonders in der Trick-Sammlung im letzten Kapitel findet sicher auch so mancher Synthie-Crack noch ein paar neue Ideen. Als Sahnehäubchen bekommt man dazu noch einen sehr guten Synthesizer aus dem Hause Native Instruments und das ganze für nur knapp 20 Euro - ein durchweg gelungenes Werk.




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