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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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Dave
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Verfasst: 09.01.2006 13:00 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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MarcoGE hat geschrieben:ich kann nicht verstehen wie man sich selbst so in eine ecke stellt es ist völlig egal wie die musik heisst, aber sowas von egal, der der du bist ist das einzige was zählt
Das stimmt so nicht. Es gibt viele Musikstile mit einer Philosophie oder eine Lebenseinstellung dahinter. Punk, Gothic, Reggae usw... Wenn man eine bestimmten Stil machen will sollte man sich darüber unbedingt Gedanken machen, von daher finde ich die Diskussion von Joeni hier durchaus berechtigt. Sonst muss man nämlich damit rechnen, dass man von anderen Leuten in eine "Ecke" gestellt wird, in der man nicht stehen will. Besonders ärgerlich ist das nämlich dann wenn die "anderen Leute" von der Presse sind und das "in die Ecke stellen" in Form eines großen Zeitungsartikels mit Foto passiert. Gruß, Dave
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Andreas2
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Verfasst: 11.03.2006 13:20 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 22.03.2005 20:55 Beiträge: 6 Wohnort: Offenbach
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Das stimmt so nicht. Es gibt viele Musikstile mit einer Philosophie oder eine Lebenseinstellung dahinter.
Das ist durchaus richtig. Die Bach'schen Orgelwerke sind auch, obwohl sie teilweise weder Choräle zitieren noch sonstwie eine erkennbare Verbindung zum Christentum enthlten, ganz klar für den Gebrauch im Gottesdienst gedacht. Dennoch unterstütze ich auch zeitgenössische Künstler, die diese Bach'schen Werke aus ihrem Kontext nehmen und in einen neuen stellen (wie zum Beispiel Jaques Loussier). Grundsätzlich lässt sich das dann auch mit anderen Musikstilen machen, sie können damit allerdings nicht mehr als, beispielsweise, 'Death Metal' verstanden werden. Die Frage, die sich mir stellt ist weniger die nach der Möglichkeit, sondern nach dem Sinn. Geht denn eine Metalband davon aus, dass die Menschen, die auf ihr Konzert gehen durch diese Lieder vom Christentum überzeugt werden (denn für den Gebrauch in der Kirche eignen sich diese Musikrichtungen (noch) nicht). Ich finde es in Ordung, wenn sich jemand, auch öffentlich zu seinem Glauben bekennt, aber die Art und Weise diesen zu verbreiten wird, meiner Meinung nach, falsch aufgegriffen. Es handelt sich bei Bibelzitaten nicht um eine definitive Aussage, die unbedingt Mainstreamtauglich ist, sondern um Interpretationsanregungen. Diese Interpretationen erfordern viel Zeit und Hintergrundwissen, weswegen es schwierig sein dürfte, eine solche Interpretation zu vertonen (Bach hat das in seinen Kantaten geschafft). Das heißt grundsätzlich ist das Konzept zu hinterfragen, obwohl ich nicht grundsätzlich dagegen bin. Es ist wie bei jeder Musik: Wenn es richtig gemacht wird und der richtige Ansatz dahintersteht, kann etwas sehr gutes dabei herauskommen, aber meiner Meinung nach fehlt bisher sowohl der Ansatz, als auch die Einstellung. Gruß, Andreas
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technic-flou
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Verfasst: 04.08.2007 20:10 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 29.03.2007 17:52 Beiträge: 216 Wohnort: Dresden, Sachsen
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bei einem freikirchlichen Gottesdienst oder bei den jesus-Freaks kann der Lobpreis ruhig ordentlich rocken! man darf Gott ja meiner Meinung nach auch so die Ehre geben... naja... es muss ja nun nicht gleich Death-Metal sein... denn da ist für mich die Frage, wo in der ganzen Brüllerei Lobpreis zu finden sein soll... aber so New-Metal-like ist für mich überhaupt kein Problem... na gut in der Kirche ist das wirklich (noch) nicht anzusiedeln... aber unchristlich ist meiner Meinung nach kein Musikstil... höchstens dessen Texte
lg, flou
_________________ wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten oder bei ebay versteigern. Normalerweise sind die Rechtschreibfehler nur ein Zeichen, dass ich mit den Reformen nich klarkomme.
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DanielHB
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Verfasst: 11.08.2007 11:30 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 11.08.2007 11:18 Beiträge: 5
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Nun, es gibt keine unchristliche Musikart. Die musikart ist scheissegal. Ich bin auch Christ und bin bei den Jesus Freaks... Bei uns hört fast jeder Metal und da gibts keine Probleme... Kommt halt auf die texte an... Ich persönlich hör auch schon mal Death Metal und sogar Black Metal und Grindcore.... Dieses ganze "uuuuhhh das ist nicht christlich blabla" geht mir sowas auf die nerven ey
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technic-flou
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Verfasst: 11.08.2007 14:24 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 29.03.2007 17:52 Beiträge: 216 Wohnort: Dresden, Sachsen
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DanielHB hat geschrieben:Ich bin auch Christ und bin bei den Jesus Freaks
...sehr schön^^ dann sieht man sich ja vllt. nächstes Jahr aufn freakstock...!? ich bin da voll deiner Meinung...und bin dem Metal auch nicht abgeneigt, ist bei mir ständig am laufen...  is nur halt auch immer ne Frage der Texte... flou P.S.: schade, dass wir in Dresden noch keinen Jesus-Freaks-Club haben...^^
_________________ wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten oder bei ebay versteigern. Normalerweise sind die Rechtschreibfehler nur ein Zeichen, dass ich mit den Reformen nich klarkomme.
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DanielHB
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Verfasst: 11.08.2007 16:38 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 11.08.2007 11:18 Beiträge: 5
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Hehe ja kann sein das ich nächstes jahr auf n freakstock bin mal schaun ^^
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dead turns alive
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Verfasst: 17.10.2007 15:16 |
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| Anfänger |
Registriert: 07.05.2003 19:30 Beiträge: 31 Wohnort: United Arab Emirates
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Ich hab mal nen Artikel von Keith Green gelesen. Er hatte den Standpukt, dass der Musikstil selber nicht die Hauptrolle spielt, sondern primaer die Quelle, sprich der Musiker, oder die Band, die den Song spielt.
Ich stimme ihm grundsaetzlich zu. Man schaue sich die Leute dahinter an. Wenn es sich um echte bekehrte Christen handelt, deren Hauptmotivation ist, den Gott der Bibel zu ehren und ihn in den Mittelpunkt zu stellen spielt der Stil eine untergeordnete Rolle.
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dead turns alive
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Verfasst: 19.10.2007 16:33 |
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| Anfänger |
Registriert: 07.05.2003 19:30 Beiträge: 31 Wohnort: United Arab Emirates
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Wenn Gott dein Herr ist, dann "untersteht" ihm auch die Musik, die Du hoerst oder machst... Muebli hat geschrieben:ich finde alleine die unterteilung irgendwie lächerlich. religion muss ja nicht überall ihre grüffel im spiel haben  mukke ist mukke. wenn's gut erübrigt sich die frage. oder habe ich da jetzt etwas versäumt? 
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SK-OEsi
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Verfasst: 21.10.2007 19:01 |
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| Kistenschlepper |
Registriert: 23.09.2007 05:15 Beiträge: 55 Wohnort: Bielefeld
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dead turns alive hat geschrieben:Ich hab mal nen Artikel von Keith Green gelesen. Er hatte den Standpukt, dass der Musikstil selber nicht die Hauptrolle spielt, sondern primaer die Quelle, sprich der Musiker, oder die Band, die den Song spielt.
Ich stimme ihm grundsaetzlich zu. Man schaue sich die Leute dahinter an. Wenn es sich um echte bekehrte Christen handelt, deren Hauptmotivation ist, den Gott der Bibel zu ehren und ihn in den Mittelpunkt zu stellen spielt der Stil eine untergeordnete Rolle.
hab zwar nicht's mit relligion und kirche am hut, aber generell sehe ich das genau so. warum sollte man jemanden, oder etwas ehren, mit etwas wo man nicht selbst hinter steht, bzw. nichtmal nen bezug zu hat. das würde doch nicht wirklich ernst rüber kommen. und der grund, dass es in "herkömlichen" kirchen (noch) keinen metal gibt, liegt warscheinlich daran, dass der großteil des christentums nicht's mit metal am hut hat. und diejenigen, die beim gottesdienst metal wollen, gehen eben zu den freaks. da ich auch einige freaks in meinem freundeskreis habe und dadurch auch ein bisschen was von der größenordnung der ganzen geschichte mitgbekommen habe, denke ich, dass sich der "andere" gottesdienst bald schon soweit etabliert hat, dass es ganz normal ist, dass oma sich sonntags die orgel reinzieht und der enkel eben zu geknüppel abgeht.
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