|
| |
|
Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
|
| Autor |
Nachricht |
|
enza
|
Verfasst: 21.10.2007 22:35 |
|
 |
| Amtlich unterwegs |
 |
Registriert: 08.11.2005 18:41 Beiträge: 535 Wohnort: Blomberg
|
Tachchen auch  ... Hmm, also ich würde mal sagen, wir sollten erstmal erkennen, was "christlich" überhaupt bedeutet. Ich bin der Meinung, daß Musik gezielt eingesetzt werden kann und das auch gemacht wird, um Emotionen zu lenken. Dazu noch die kleine Nebeninformation, daß nur ein unzufriedener Mensch so beeinflussbar ist, um in ihm ein Mangelgefühl zu erzeugen, daß er so wiederum einen perfekten Konsumenten abgibt, der sich aus Unzufriedenheit mit Konsum zudecken muß. Also mit anderen Worten: Nur eine "stressende" Musik ist für eine gewisse Minderheit interessant, die eine "fette" Gesellschaft braucht, um sie noch weiter zu mästen. So gesehen ist diese Masche - mit dem Wissen darum - alles Andere als "Christlich" (auch puffegal, ob da nu von Gott geschwafelt wird, oder nich).
_________________ „Musiker zu sein ist eine ewige Reise. Dabei ist es nicht wichtig wo man ankommt, sondern dem Ruf des Herzens zu folgen und die Sprache der Seele zum Klingen zu bringen"
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Muebli
|
Verfasst: 22.10.2007 10:46 |
|
 |
| Profi-Mucker |
 |
Registriert: 13.07.2007 09:17 Beiträge: 1800 Wohnort: Wien
|
dead turns alive hat geschrieben:Wenn Gott dein Herr ist, dann "untersteht" ihm auch die Musik, die Du hoerst oder machst... Muebli hat geschrieben:ich finde alleine die unterteilung irgendwie lächerlich. religion muss ja nicht überall ihre grüffel im spiel haben  mukke ist mukke. wenn's gut erübrigt sich die frage. oder habe ich da jetzt etwas versäumt?  ich muss nicht gott anbeten, um gläubig zu sein. mmn hat glauben rein gar nichts mit der kirche zu tun. man kann christ sein und zu den menschen ein a- loch und man kann ein heide sein und gutes tun. ausserdem versteh ich nicht, wie man einen glauben haben kann, der ein widerspruch in sich ist. alleine "DEIN HERR" klingt schon so tyrranisch. und einmal ist er gutmütig aber gleichzeitig straft er in aller härte, da kann ja was nicht stimmen......  aber das artet wieder in eine endlosdiskussion aus. jeder soll an das glauben, woran er will und lust hat. dann sollte man aber auch so tolerant sein und andere akzeptieren, die nicht daran glauben und nicht versuchen diese menschen mit fegefeuer und höllenqualen zum glauben zu überreden. so, und jetzt back to topic 
_________________ Ein System, sich selbst überlassen, geht immer Richtung größter Unordnung. http://www.reverbnation.com/diceboxhttp://www.soundspur.comhttp://www.myspace.com/mischadb
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
enza
|
Verfasst: 23.10.2007 22:29 |
|
 |
| Amtlich unterwegs |
 |
Registriert: 08.11.2005 18:41 Beiträge: 535 Wohnort: Blomberg
|
 *lachlach*  Glaubst du, oder weißt du ?? Du machst Musik und bist Dir Deiner Quelle nicht bewusst ? Na hör mal ... Übrigens: "G.O.T.T." ist sowohl maskulin, als auch feminin. Wer sich auf irgendeine dogmatisierende Religion einlässt, wird dabei seine persönliche Freiheit einbüssen. BackTopic: Grade irgendeine Religion ist daran interessiert, besonders "unchristliche" Musik auf den Markt zu schmeissen - insbesondere in Zusammenarbeit mit Medien.  Isso. Gruß, ENZA
_________________ „Musiker zu sein ist eine ewige Reise. Dabei ist es nicht wichtig wo man ankommt, sondern dem Ruf des Herzens zu folgen und die Sprache der Seele zum Klingen zu bringen"
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Reimer Design
|
Verfasst: 18.12.2007 19:39 |
|
 |
| gerade frisch dabei |
Registriert: 18.12.2007 18:45 Beiträge: 6
|
|
Vielleicht sollte man dieses Thema mal den Spezialisten aus dem Psychologie-Teil hier im Forum vorlegen.
Würd mich sehr interessieren, wie die dazu stehen, ob bei der Musik nun nur der Text oder die Beweggründe relevant sind...
... oder ob die Musik an sich schon (unbewussten) Einfluss auf uns hat.
LG RD
_________________ „Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen.“
Isaac Stern (*1920), amerikanischer Violinist
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
htp_big_M
|
Verfasst: 19.12.2007 14:33 |
|
 |
| Profi-Mucker |
 |
Registriert: 11.08.2006 21:09 Beiträge: 1310 Wohnort: NRW (Niederrhein)
|
|
OHA, ich kenne auch einen UNCHRISTLICHEN Musikstil: VOLKSMUSIK !! Denn der Herr sprach," Ihr sollt nicht lügen und betrügen..." - und wos mocha die Volkmusikanten i.d.R. ?? Die verarschen uns mit heiler Welt & Co.....
Außerdem stellt sich mir soeben die große Frage, ob eine Gitarristin der Kirchen-Gitarren-Gruppe den Gottesdienst entweiht, wenn Sie vor der Messe Oralverkehr mit dem Organisten hatte?? Das dient ja nicht unbedingt der Fortpflanzung...... Daher müsste dann ja die komplette Messe unchristlich sein....??...!...?
htp_big_M
_________________ Wenn Du glaubst an der DNA des perfekten Sounds angekommen zu sein, fällt Dir die Watte aus den Ohren. VISIT: http://www.myspace.com/henkdelatraEgal was man nimmt, man muss es nur richtig einsetzen - dann funktioniert das auch !
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Reimer Design
|
Verfasst: 19.12.2007 16:28 |
|
 |
| gerade frisch dabei |
Registriert: 18.12.2007 18:45 Beiträge: 6
|
htp_big_M hat geschrieben:OHA, ich kenne auch einen UNCHRISTLICHEN Musikstil: VOLKSMUSIK !! Denn der Herr sprach," Ihr sollt nicht lügen und betrügen..." - und wos mocha die Volkmusikanten i.d.R. ?? Die verarschen uns mit heiler Welt & Co.....
Das ist eine Eigenart des Mainstreams. htp_big_M hat geschrieben:Außerdem stellt sich mir soeben die große Frage, ob eine Gitarristin der Kirchen-Gitarren-Gruppe den Gottesdienst entweiht, wenn Sie vor der Messe Oralverkehr mit dem Organisten hatte?? Das dient ja nicht unbedingt der Fortpflanzung...... Daher müsste dann ja die komplette Messe unchristlich sein....??...!...?
Nein, aber das ist ein anderes Thema.
_________________ „Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen.“
Isaac Stern (*1920), amerikanischer Violinist
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
neuneck
|
Verfasst: 20.12.2007 10:46 |
|
 |
| Semi-professional |
 |
Registriert: 30.07.2007 20:26 Beiträge: 409 Wohnort: Appenweier (Ortenau)
|
Doch nicht ein minder spannendes  Wie glaube ich schon mal erwähnt wurde, finde auch ich, das es keinen "unchristlichen" Musikstil gibt. Es mag Musikstile geben, die dem Durchschnittschristen nicht gefallen, es mag Musikstile geben, deren Verwendung in der Vergangenheit enge Verknüpfungen mit der christlichen Religion erschaffen haben. Eine ganz andere Frage ist die der Thematik. Es gibt Musikstile in denen "gotteslästerliche" Texte verbreitet sind und deren Durschnittshörer die christliche Religion ... ablehnt. Da wäre Gothic ein Prachtexemplar. Für die andere Seite fällt es mir schwerer eine Art Musik zu nennen, die ausserhalb der Kirche und dem christlichen Kontext keine oder seltene Verwendung findet. Allerdings könnte man auch die Funktion der Musik beachten. In der Kirche war es früher die, zusätzlich zu den gigantischen Bauten durch teure Instrumente (natürlich v.a. der Orgel) und "pompös" klingenden Instrumenten zu beeindrucken. In der heutigen Zeit dient sie, meiner Auffassung nach, eher dazu eine Art "Mitmachteil" in der Messe zu sein, die Leute zu einem Gemeinschaftsgefühl zu bewegen (die Pfadfinder singen deshalb doch auch viel, oder?) und die doch eher trockenen Vorträge des Pfarrers/Priesters nicht Überhand nehmen zu lassen (sodass das ganze noch ein Quäntchen Spaß mit sich bringt). In so fern ist die heutige Kirchliche Musik eher Unterhaltungsmusik und mit dem Mainstram zu vergleichen, wohingegen sie früher als Faszinationsmittel diente, ähnlich den Nationalhymnen. Folge daraus wäre, das alle Musik, die nicht in einer der zwei Funktionen der Musik in der Kirche zugeordnet werden können "unchristlich" da für die Leitung des Organisierten Christentums nicht verwendbar. Gruß Neuneck
_________________ Ich bin regelmäßig habe neun Ecken und eine Innenwinkelsumme von 1260° 
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Reimer Design
|
Verfasst: 20.12.2007 19:10 |
|
 |
| gerade frisch dabei |
Registriert: 18.12.2007 18:45 Beiträge: 6
|
neuneck hat geschrieben:In so fern ist die heutige Kirchliche Musik eher Unterhaltungsmusik und mit dem Mainstram zu vergleichen, wohingegen sie früher als Faszinationsmittel diente, ähnlich den Nationalhymnen. Folge daraus wäre, das alle Musik, die nicht in einer der zwei Funktionen der Musik in der Kirche zugeordnet werden können "unchristlich" da für die Leitung des Organisierten Christentums nicht verwendbar. Neuneck
Für den Christen, der jährlich seine Kirchensteuer zahlt, zu Weihnachten zum Gottesdienst kommt und damit sein Gewissen beruhigt ist das sicher zutreffend. Es gibt ja sicher auch noch Christen, die das Christsein nicht aus Tradition leben. Für sie gibt es da bestimmt auch noch andere Bedeutungen der Musik im Gottesdienst. Hier nur ein Beispiel: Ps 147,7: "Singt dem HERRN ein Danklied und lobt unsern Gott mit Harfen,..." LG RD
_________________ „Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen.“
Isaac Stern (*1920), amerikanischer Violinist
|
|
| Nach oben |
|
 |
Wer ist online? |
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste |
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
Gitarre lernen
|
|