Üben von Sprüngen - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Üben von Sprüngen
BeitragVerfasst: 19.09.2004 17:27 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
Ich bin gerade Liszt's Ungarische Rhapsodie Nr. 6 am üben, und was mir am meisten Schwierigkeiten macht, sind die teilweise aberwitzigen Sprünge in der linken Hand.

Was für Übemethoden kennt ihr, um große Sprünge zu üben? Bei einer anderen Stelle, wo beide Hände springen müssen, sind - denk ich - sind auch die Augen ein Problem: Wo blick ich hin, konzentrier ich mich rechts oder links... ich hab mich für die Mitte entschieden, so hat man beide im Augenwinkel (übrigens generell interessante Frage, wo blicke ich während des Auswendigspielens hin).

Was würdet ihr vorschlagen, wie man solche "Sprungstellen" üben sollte.

Anmerken muss ich noc: Ich plage mich mit einer Daumenverletzung rum, die zwar grob ausgeheilt ist, die mir aber immer noch Probleme macht, was meine linke Handtechnik doch leider etwas einschränkt, und ich somit effektive und nicht zu aufwendige Übungen suche... Sad

Danke schon mal im Voraus - Daniel


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19.09.2004 18:50 
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Trusted Junior
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Registriert: 05.01.2002 23:48
Beiträge: 248
Hallo du!

Ich übe schwierige Sprünge einfach, indem ich zwischen den Sprüngen eine Pause lasse. D.h. Erster Akkord - Pause (währenddessen liegen die Finger bereits in der Position des zweiten Akkordes) - zweiter Akkord.

Wenn ich merke, dass meine Finger nicht schnell genug in der Position des zweiten Akkordes liegen, vergrößere ich die Pause. Umgekehrt, je öfter ich das mache, umso kürzer wird die Pause, irgendwann ist dann die Pause ganz weg.
Sehr effektiv.
Im Grunde geht es ja bei Sprüngen lediglich um den Sprung-Reflex.

Ich hoffe, das hilft dir!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.09.2004 16:31 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
Danke Allegro, werde es jetzt mal so üben! Smile


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21.09.2004 20:10 
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Zuschauer
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Registriert: 25.08.2004 10:46
Beiträge: 16
Composer hat geschrieben:Danke Allegro, werde es jetzt mal so üben! Smile


hey, Allegro bin ich breit grinsend


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21.09.2004 20:21 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
ah oopps *rot werd* wo waren denn meine Gedanken....Danke Presto denn....
Die Pausen werden übrigens bedeutend kürzer bei meinen Sprüngen. :p


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.10.2004 10:46 
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Anfänger
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Registriert: 18.07.2004 09:45
Beiträge: 42
ich handhabe es da ähnlich wie prestoconfucco, ich schlage den ersten akkord an und lege die finger so schnell wie möglich auf dem zweiten akkord zurecht (allerdings nicht die Präzision zugunsten der Geschwindigkeit vernachlässigen), und sobald sie richtig liegen, aber wirklich erst dann, schlage ich den Akkord an.

mit der Zeit klappt es immer schneller und irgendwann kannst du sie im orginaltempo spielen.

viel spaß beim üben hoffe der tip war nützlich

_________________
Grüße
Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Üben von Sprüngen
BeitragVerfasst: 12.09.2010 05:37 
eine immerwiederkehrende "Grätchenfrage" zwinkernd

• so langsam wie möglich spielen (die Schnelligkeit entwickelt sich von allein)
• die Hände horizontal und so nah wie möglich über den Tasten halten
• die meisten bringen die Finger erst beim Aufkommen in Stellung = absolute Bremse
• vor dem "Sprung" - sollten die Finger in Position gebracht werden
• als Hilfestellung kann die letzte Note als "Sprungbrett" benutzt werden (siehe auch Arpeggien über mehrere Oktaven bei Chopin)
• bei Pedalnutzung unbedingt auf unangemessene Artikulation achten
• der Arm schiebt die Hand!

Besonders bei Liszt werden Fingerakrobatiken abverlangt. Wenn man in den Akkorden zu den nächsten springen muß, kann man auch den einen oder anderen Finger als Aufprall seitlich gegen die schwarzen Tasten mißbrauchen. Sozusagen, die schwarzen Tasten stellen eine Wand dar - und genau seitlich gegen prallt der in Position gebrachte Finger - ohne dabei dessen Ton zu erzeugen. Das erspart das hingucken welches nämlich ebenfalls die Sprünge ausbremst.


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