16-bit VSTi zu 24-bit durch Cubase-Projekteinstellungen? - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 30.08.2010 20:14 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.07.2009 16:07
Beiträge: 84
Hallo Leute,

ich habe mich folgendes gefragt und brauche eure Hilfe:

Wenn ich ein VSTi in 16-bit Qualität habe,wie das bei Cubase 5 mitgelieferte HSO,dessen Sounds dort ja nur in 16-bit Qualität vorhanden sind,und ich benutze die Sounds unter 24-bit Cubase-Projekteinstellungen,habe ich dann automatisch 24-bit Sounds oder müssen die dann wirklich mit 24-bit aufgenommen werden,damit ich diese Qualität erreiche?

Das war es schon,hoffe ihr könnt mir helfen. Smile

Stefan


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BeitragVerfasst: 30.08.2010 21:02 
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Registriert: 14.11.2005 18:18
Beiträge: 1686
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Wenn es ein reiner Sampleplayer ist, dann kann er aus 16-bit-Samples keine 24-bit-Samples machen. Er wird aber natürlich in 24bit-Projekten funktionieren, aber die zusätzliche Dynamik wird das nicht herbeizaubern.

Gibt es vom HSO nicht auch eine 24bit-Variante?


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BeitragVerfasst: 31.08.2010 01:54 
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
So funktioniert das nicht.
16 Bit bescheibt den Dynamikumfang, in dem die Samples aufgenommen wurden. Dementsprechend bilden sie auch nur das ab.
Soll heißen: wenn zB ein "Hit-Sound" oder Percussion laut anfängt und leise ausfadet, werden diese Lautheitsunterschiede aufgeteilt in die möglichen Steps, die die 16 Bit bieten.

Heißt aber trotzdem, dass man dieses Sample in der DAW von ganz leise so oft zu spielen, bis zum Lautesten.
Und das in den Steps, die die DAW mit den 24 Bit bietet.

Um das zu verdeutlichen:

Man nehme einen 8 Bit C64-Retrosound.
Obwohl es ein 8 Bit-Sound ist, kann man ihn natürlich so laut bis leise spielen, wie ich es in 24 Bit-Projekten gewohnt bin.

Ps
Samples in 24 Bit machen nur bei dynamischen Instrumenten Sinn.
Also zB bei klassischen Streicherlibrabies.

Bei den meisten Sachen, die man so braucht, sind 16 Bit vollstens OK.


Gruß

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BeitragVerfasst: 31.08.2010 18:25 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.07.2009 16:07
Beiträge: 84
Tommok hat geschrieben:Wenn es ein reiner Sampleplayer ist, dann kann er aus 16-bit-Samples keine 24-bit-Samples machen. Er wird aber natürlich in 24bit-Projekten funktionieren, aber die zusätzliche Dynamik wird das nicht herbeizaubern.

Gibt es vom HSO nicht auch eine 24bit-Variante?


Hi Tommok,

okee,also doch nicht,hätte ja sein können.
Ja es gibt eine 24-bit Variante vom HSO,aber beim Cubase 5 liegt nur die 16-bit Version dabei und von dieser habe ich oben gesprochen. zwinkernd

Gruß
Stefan


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BeitragVerfasst: 31.08.2010 18:37 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.07.2009 16:07
Beiträge: 84
Knecke hat geschrieben:So funktioniert das nicht.
16 Bit bescheibt den Dynamikumfang, in dem die Samples aufgenommen wurden. Dementsprechend bilden sie auch nur das ab.
Soll heißen: wenn zB ein "Hit-Sound" oder Percussion laut anfängt und leise ausfadet, werden diese Lautheitsunterschiede aufgeteilt in die möglichen Steps, die die 16 Bit bieten.

Heißt aber trotzdem, dass man dieses Sample in der DAW von ganz leise so oft zu spielen, bis zum Lautesten.
Und das in den Steps, die die DAW mit den 24 Bit bietet.

Um das zu verdeutlichen:

Man nehme einen 8 Bit C64-Retrosound.
Obwohl es ein 8 Bit-Sound ist, kann man ihn natürlich so laut bis leise spielen, wie ich es in 24 Bit-Projekten gewohnt bin.

Ps
Samples in 24 Bit machen nur bei dynamischen Instrumenten Sinn.
Also zB bei klassischen Streicherlibrabies.

Bei den meisten Sachen, die man so braucht, sind 16 Bit vollstens OK.


Gruß


Hallo Knecke,

du redest jetzt ausschließlich vom lauter und leiser machen.Okee,dass leuchtet ein,aufgrund der Dynamik,aber die Bitrate gibt ja auch an,wie feinfühlig die Hüllkurve eines Audiosamples abgetastet wird, oder bedeutet dass genau das,wie fein ich ''Ein-und Ausfaden'' kann? Wenn die Bitrate nur damit zutun hat,frage ich mich,warum die Qualität dann bei 8-bit Audio so extrem sch.... klingt?!Nur weil die Lautstärkeunterschiede nicht so detailliert dargestellt werden können?
Die Samplerate bestimmt ja die Abtastung der Zeitachse,also bei 48 kHz wird das Audio 48000 mal pro Sekunde abgetastet.

Gruß
Stefan


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BeitragVerfasst: 31.08.2010 18:41 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.07.2009 16:07
Beiträge: 84
Knecke:

Man nehme einen 8 Bit C64-Retrosound.
Obwohl es ein 8 Bit-Sound ist, kann man ihn natürlich so laut bis leise spielen, wie ich es in 24 Bit-Projekten gewohnt bin.

Trotzdem klingt es nicht gut,weil die Qualität unter den 8-bit stark leidet.

Knecke:

Ps
Samples in 24 Bit machen nur bei dynamischen Instrumenten Sinn.
Also zB bei klassischen Streicherlibrabies.

Welches das HSO ja ist. zwinkernd

Gruß


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BeitragVerfasst: 31.08.2010 18:53 
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
Stefan287 hat geschrieben:Trotzdem klingt es nicht gut,weil die Qualität unter den 8-bit stark leidet.


Als Retrofan muss ich jetzt mal sagen:

Ich glaub, ich les wohl nicht richtig!!!!! zwinkernd
Das geile an 8 Bit - Sounds ist doch, dass sie nach 8 Bit klingen. Smile
Es gibt doch zB extra Bitcrusher und Lofi-plugins, damits niederbittiger klingt.

Trotzdem können sie in der DAW natürlich den vollen 24 oder 32fp -Dynamikumpfang nutzen.
Das meinte ich halt. Die 16 Bit beziehen sich auf die Aufnahmetiefe der Samples.
Nicht auf das, was ich dann mit ihnen mache .

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BeitragVerfasst: 31.08.2010 19:08 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.07.2009 16:07
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Sorry,wollte nicht deinen 8-bit Klang beleidigen. zwinkernd
Ja,das ist klar,dass viele diesen Retrosound lieben und dieser soll dann natürlich auch nach 8-bit klingen und dass es da extra Effekte für gibt,leuchtet mir auch ein,aber die interessieren mich persönlich weniger.

Du sagst jetzt Aufnahmetiefe,vorhin hast du die Bit,aber auf die Lautstärke bezogen!
Wie darf ich das jetzt verstehen?

Gruß
Stefan


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BeitragVerfasst: 31.08.2010 19:18 
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
Eine digitale Audioaufnahme beinhaltet primär 2 essentielle Informationen.

Zum einen natürlich den Frequenzumfang in Hz bzw kHz.
Zum anderen, die Rasterung der Lautheitsunterschiede in Bit-

Also ist die Aufnahmetiefe Hz und Bit.

Stell dir das zB wie eine Treppe vor. Und zwar zwischen der Lautstärke "Minus Unendlich" und "Voller Pegel = 0".

Alle digitalen Audiofiles werden stufenweise in den verschiedenen Pegeln dargestellt.
WEnn ein Ton also von "Laut" nach "Leise" geht, sind die Stufen bei 8 Bit viel grösser als bei einer 16 Bit-Auflösung.

Du hast meinet wegen jetzt einen 6Bit Sound, der schon richtig digital und eckig klingt.
Bleibt auch so. Aber in deinem 24 Bit - Projekt kannst du trotzdem diesen kratzigen Sound butterweich von Laut nach leiche Spielen, da du in einer 24 Bit -Auflösung spielst.

Es gibt nunmal den Unterschied zwischen "wurde in 16 Bit aufgenommen" und " ich spiele diesen Ton in 24 Bit".

So meinte ich das Smile
Das sind 2 Paar Schuhe

Gruß

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BeitragVerfasst: 31.08.2010 19:41 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.07.2009 16:07
Beiträge: 84
Okee,das kapiere ich auch,was du meinst.Das ich dann ein 8-bit Audio,welches auch nach 8-bit klingt,trotzdem im 24-bit Verfahren bearbeiten kann.
Aber warum wirkt sich eine 8-bit Aufnahme so drastisch auf den Klang aus?Was passiert bei dieser Aufnahme denn,damit sie so schlecht klingt,im Gegensatz zu einer 24-bit Aufnahme?
Also mir geht es nur um die Qualität,nicht um die Bearbeitung an sich.

Gruß
Stefan


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