Abmischen einer Aufnahme - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Abmischen einer Aufnahme
BeitragVerfasst: 28.04.2007 20:22 
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gerade frisch dabei

Registriert: 12.11.2006 04:20
Beiträge: 6
HAllO LEUTE,
ich nehme viel musik auf im bereich von Gesang und Rap.
Mein Equipment ist das Behringer ultragain pro mic2200 und das studio projekt mikrofon c1.
Das equipmet ist ja so im bereicht mittelklasse^^.
Das Equipment hört sich ziemlich gut an aber es gefällt mir immer noch nicht 100 %ig. Wollte Fragen wie man abmischt im bereich von Rap und Gesang? Welche Plug-ins/Effekte dafür zu empfehlen sind? Und welche Software das beinhaltet, im moment habe ich diamond Waves aber ich hab kein plan wie das funktioniert.
KÖNNT IHR MIR WEITER HELFEN????????


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 Betreff des Beitrags: Re: Abmischen einer Aufnahme
BeitragVerfasst: 29.04.2007 10:28 
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Profi-Mucker
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Registriert: 11.08.2006 21:09
Beiträge: 1334
Wohnort: NRW (Niederrhein)
Hallo Dimah,

wie soll man einen Track abmischen und welche Effekte/Tools sollte man dabei verwenden? Diese Frage kann man nicht beantworten. Stell Dir vor, ein Häuslebauer möchte sein Haus selber bauen, und fragt nun einen Handwerker: Welches Werkzeug sollte man dafür verwenden? Jetzt bekommt er den Rat, einen Vorschlaghammer einzusetzen. Spätestens bei der Befestigung von Holzdecken oder beim Dachbau macht der Vorschlaghammer aber alles Kaputt anstatt zu helfen. So oder ähnlich ist es bei Mix und Mastering in der Musik auch. Es gibt kein vorgeschriebenes Werkzeug, um Musik zu bearbeiten. Vertraue Deinem Gehör, schule es und verwende Monitorboxen, keine Hifi-Abhöre. Wichtig ist aber auch, dass man seine Monitore kennt und möglichst viel Musik darüber hört, damit man das gehörte auch klanglich richtig einschätzt. Ein weiterer Faktor ist die Qualität des Equipments. Ein Anfänger kann auf professionellem Equipment besseren Sound mischen als ein Profi mit Schrottgeräten/Software. Bitte nimm dies nicht als Bewertung Deines Equipments hin, da ich die Sachen nicht gehört habe und auch nicht kenne, aber generell gillt: Je hochwertiger die Komponenten, desdo höher der Lernfaktor bei der Arbeit. Ein Beispiel: Ich habe vor ca. 10 Jahren angefangen Musik nicht nur zu spielen, sondern selbst zu recorden und zu produzieren. Wir haben uns dann zu dritt gefunden, alle mit dem gleichen Ziel, und zusammen Geräte gekauft. Jeder hat seine Eigenen Geräte gehabt, aber alles wurde vorher abgesprochen, um ein Studio zusammen zu bekommen. So haben wir uns ein Behringen MX 3282A Mischpult mit 32 Kanälen gekauft. Ebanfalls noch ein Reverb, Delay und Vitalizer + Kompressor von Behringer. Den ganzen Spass haben ein Akai S2000 + ein CS1X abgerundet. Als Abhöre kam erstmal ein Sony-Stereo-Verstärker + 2 Hifi-Boxen zum Einsatz. Wir haben gemischt und am EQ geschraubt, Nächte- Wochenlang nur noch produziert was das Zeug hielt. Ein AKG-Microfon wurde auch noch eingesetzt. Es klang aber immer alles muffig, unbrilliant - es fehlten keine Höhen, nein die kreischten teilweise - einfach nur unbrilliant und dumpf. Selbst ein Mastering in einem guten Studio brachte ausser hohen Preisen nicht viel. Im laufe der Zeit haben wir aber durch Studioarbeit festgestellt, das es teilweise an unserem Equipment liegt. Ein paar Jahre später hatte ich die Chance ein DDA 40 Kanal Analogpult zu kaufen. 140 KG, 2x1mtr. und genieal aufgebaut. Das Teil hat einen 100% Wandel gebracht. Ein Mix über dieses Pult war klanglich frisch und brilliant. Wenn man am EQ herumschraubte, tat sich richtig was und dass ohne den Sound komplett zu verzerren. Bei diesem Pult haben wir dann zum ersten male festgestellt, wie schlecht eigentlich billige Studiokomponenten sind - unser CS1X knackste beispielsweise bei jedem Midi-Impuls. Zu dieser Zeit hatten wir bereits erste Studiomonitore und hochwertigere Peripherie gekauft. Natürlich gibt es Geheimtips und man muss auch nicht zwangsläufig immer das Teuerste und Beste auf dem Markt kaufen, aber lieber ein gebrauchtes High-End Gerät als neuer Billigschrott.
Mittlerweile produziere ich eigentlich nur noch im Rechner. Ein paar Digitalkarten von RME oder Creamware sind mein Pult-Ersatz. Auch hier gilt: Lieber eine gebrauchte RME-Karte als eine neue Soundblaster. Und das allerwichtigste: Herumprobieren und immer am Ball bleiben. Nur durch viel Zeit und Einsatz kommt man weiter.

htp_big_M

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Wenn Du glaubst an der DNA des perfekten Sounds angekommen zu sein, fällt Dir die Watte aus den Ohren.
VISIT: http://www.myspace.com/henkdelatra
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 Betreff des Beitrags: Re: Abmischen einer Aufnahme
BeitragVerfasst: 29.04.2007 13:22 
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gerade frisch dabei

Registriert: 12.11.2006 04:20
Beiträge: 6
Danke dir,
ich werde mich mal dran hängen und es versuchen.
danke für den ratschlag.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abmischen einer Aufnahme
BeitragVerfasst: 02.05.2007 01:19 
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Moderator
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Naja allgemein kann man da relativ wenig zu sagen.... Am besten ist immer wenn konkrete Fragen kommen, und/oder Du einen Track hier hochlädtst.

Das equipmet ist ja so im bereicht mittelklasse


Wenn das Mittelklasse ist, wie sieht dann bei Dir die "Unterklasse" aus?

Gruß, Dave

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 Betreff des Beitrags: Re: Abmischen einer Aufnahme
BeitragVerfasst: 02.05.2007 08:42 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3038
Wohnort: Bad Cannstatt
Dave hat geschrieben:Wenn das Mittelklasse ist, wie sieht dann bei Dir die "Unterklasse" aus?

Gut gelästert, das Studio Projects-Mikro ist aber - gemessen z.B. an diversen t.bone für weniger als EUR 50,- - wirklich nicht "unterste Unterklasse". Das genannte Equipment ist allerdings auch noch lange keine "Mittelklasse", da fehlen noch ein paar hundert EUROnen ...

Gruß - der Fenderizer

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 Betreff des Beitrags: Re: Abmischen einer Aufnahme
BeitragVerfasst: 09.05.2007 10:27 
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Moderator
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Schon klar, aber viel "niedriger" als Behringer geht ja nun im Mischpultbereich nicht...

Gruß, Dave

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 Betreff des Beitrags: Re: Abmischen einer Aufnahme
BeitragVerfasst: 02.01.2010 02:45 
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gerade frisch dabei

Registriert: 02.01.2010 02:32
Beiträge: 5
Das Studio Projects C1 ist sicherlich kein Unterklasse-Mikrofon. Es klingt nicht für diesen Preis wirklich gut - es schlägt oftmals auch hochpreisigere Mikrofone. Das Einzige, was man diesem Mikrofon ankreiden muss ist der Hype um die 4-6kHz. Das nervt gewaltig.

Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass die Klasse des Equipments nicht an den dafür ausgegebenen Euros festgemacht werden kann. Und in 2010 noch viel weniger!

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 Betreff des Beitrags: Re: Abmischen einer Aufnahme
BeitragVerfasst: 02.01.2010 11:39 
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Trusted Junior

Registriert: 26.11.2009 19:25
Beiträge: 156
Wohnort: Großenkneten
htp_big_M hat geschrieben:Natürlich gibt es Geheimtips und man muss auch nicht zwangsläufig immer das Teuerste und Beste auf dem Markt kaufen, aber lieber ein gebrauchtes High-End Gerät als neuer Billigschrott.
htp_big_M


Diese Aussage kann ich voll unterstützen.

Man bekommt für's gleiche Geld wesentlich besseres Equipment, und wenn es denn wirklich nicht dem entspricht, was man sich vorgestellt hat, kann man es wieder vertickern und der Verlust hält sich in Grenzen.

Gruß Matthias

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