Absoluthörer aufgepasst!!! - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Absoluthörer aufgepasst!!!
BeitragVerfasst: 20.09.2004 21:02 
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Zuschauer

Registriert: 19.08.2004 14:21
Beiträge: 18
Hallo
sind unter Euch Absoluthörer?
Ich würde sooo gern mich mit welchen mal austauschen, eigentlich hatte ich auch vor, über Frequenzhören von Absoluthörern eine Arbeit zu schreiben, die wäre dann empirisch geworden, was aber meine Profs nicht wollten.
Ich glaube, es gibt verschiedene Arten von Absoluthörern, und es würde mich interessieren, mehr darüber zu erfahren, auch was Ihr denkt, woher es kommt.
Es gibt ja diese Theorie, es sei antrainierbar wie eine Sprache, abe dem frühesten Kindesalter, später eben nicht mehr 100prozentig. Oder manche sagen auch, es sei angeboren und es gäbe Leute, die absolut hören würden, es aber ihr ganzes Leben nicht merken, weil sie keine Musiker sind.
Also mein Vater hört auch absolut, von daher könnte es angeboren sein, ich hab aber auch schon seit früher Kindheit Musik gemacht.
Ich habe es auch erst mit 14 gemerkt, denn davor dachte ich, alle Leute würden absolut hören.
Freu mich über Antworten


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.09.2004 23:40 
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Trusted Junior
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Registriert: 16.08.2004 11:25
Beiträge: 225
Wohnort: Detmold NRW
du Arsch!!!
Ich will auch *schnief*

unsereiner müht sich damit ab Intervalle richtig zu hören /singen, und du hast ein absolutes Gehör...

_________________
Es ist eine Kunst auch die "schlechten", zyklischen Phasenabschnitte in die Planung mit einzubringen und zu meistern.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21.09.2004 09:19 
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Trusted Junior
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Registriert: 30.01.2003 23:30
Beiträge: 173
Wohnort: Greifswald
*g* absolut hören muß nicht immer von Vorteil sein.... einer meiner Dozenten langweilte sich meist in Konzerten, weil er ständig dachte "mensch nu is der seit 5 Minuten in G-Gur, kann der nichtmal in eine interessante Tonart modulieren..." und beim Chorsingen hat es auch so seine Tücken - mal eben alles einen Ton höher oder tiefer zu singen ist halt ein kleiner Denksport, was für uns relative Höhrer ziemlich egal ist, außer daß die Töne sich vielleicht leichter singen lassen (weil nicht so hoch) und unsereiner bekommt auch kein fürchterliches Ohrsausen, nur weil der Chor mal wieder etwas in der Intonation abgesackt ist, es sei denn, es spielen Instrumente dazu.

@lenami Also soweit ich weiß, ist die Fähigkeit sich Töne absolut zu merken angeboren, aber auch trainierbar. Ich weiß zum Bsp. von unserm Chef am Institut, daß er als Kind auf einem ollen verstimmten Klavier gespielt hat und damals war sein Gehör auf diese Verstimmung bezogen. Das hat sich dann im Jugendlichenalter "richtiggebogen", allerdings hört er auch nur bei Tasteninstrumenten absolut. Beim Singen oder bei Blasinstrumten bspw. fehlt ihm diese Präzision.

Lieben Gruß, dodo

_________________
Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken!!
www.musicanta.de =^.^= www.doz-webdesign.de


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BeitragVerfasst: 21.09.2004 15:15 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
Mensch, ich hätte auch gerne absolutes Gehör....... :o ...plackere mich auch mit Gehörbildung ab.....

@Hundsnase: Ich denke die Vorteile des Absoluthörens überwiegen aber deutlich gegenüber denen des Realtivhörens.

Um zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Ich denke Absoluthören ist angeboren, da sich Relativhören ja gerade darin unterscheidet, daß man bei Absoluthören kein Bezugssystem braucht. Probleme bekommen sie nur bei "vibrierenden" Instrumenten wie Streicher und so mancher Bläser, da durch das Vibrato, der Ton nicht mehr eindeutig bestimmbar ist.

Aber auch Realtivhörer können eine enorme Hörfähigkeit entwickeln, und manchmal sogar etwas mehr als Aboluthörer, da Sie das Ohr gezielt trainieren und sich Absoluthörer oft zu einfach auf Ihr Gehör verlassen....

Also nicht verzagen ist die Devise für alle Nicht-Absoluthörer: Schumann und Wagner z.B. waren auch "nur" Relativhörer.... breit grinsend

Liebe Grüße, Daniel.

P.S.: ...und ich hätte doch gerne absolutes Gehör.... breit grinsend


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BeitragVerfasst: 21.09.2004 19:11 
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Moderator
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Registriert: 28.10.2000 15:53
Beiträge: 577
Wohnort: Wieselburg (Niederösterreich)
Verweise auf Beiträge, die sich bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt haben:

http://www.musikerforum.de/vbulletin/showthread.php?t=1017


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BeitragVerfasst: 25.09.2004 17:48 
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Zuschauer

Registriert: 19.08.2004 14:21
Beiträge: 18
"Mensch, ich hätte auch gerne absolutes Gehör....... ...plackere mich auch mit Gehörbildung ab.....

@Hundsnase: Ich denke die Vorteile des Absoluthörens überwiegen aber deutlich gegenüber denen des Realtivhörens."

...alles Ansichtssache!
Die Leute, die einen dann als angeberisches A... etc. bezeichnen, haben einfach null Ahnung. Sorry, aber mich nervt dieser doofe Neid sehr. Ich glaub nicht, dass hanson etc. es wirklich ernst gemeint haben, also nicht sich angegriffen fühlen.

Man sieht ja immer gern das, was man nicht hat und die anderen haben.
Mal ehrlich: ausser dem Tonangeben im Chor, dem Vom-Blattsingen und den guten Noten in Gehörbildung gibt es nicht viele Vorteile fürs Absoluthören.
Eher Nachteile, und die zuhauf.
Klar kann ich dem Schöpfer oder der Natur oder wie man das auch immer nennen will dankbar dafür sein, dass ich da etwas habe, was wohl wirklich aussergewöhnlich ist, weil es nicht viele Menschen haben.
Dennoch gibt es auch genügend Grund, nicht gerade nur dankbar zu sein.
Chorsingen ist immer superanstrengend für mich, wenn es nicht grad mein Superchor ist. Transponiert singen ist ein Problem, die Stimmung über 440 Hertz find ich problematisch, alte Stimmungen sind schwierig, ich kann auf keinen historischen Orgeln spielen, die im Chorton gestimmt sind etc.

Wer meint, Absoluthörer wären supermusikalisch, liegt wohl eben so falsch die der, der meint, es wäre das beste.
liebe Grüße


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BeitragVerfasst: 02.01.2005 18:01 
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Semi-professional

Registriert: 18.05.2003 13:03
Beiträge: 349
Wohnort: Leipzig
Wenn ich da mal eine Frage in den Raum stellen dürfte...
Ich habe (so wie ich das sehe) kein Absolutes Gehör. Mein Klavierlehrer sagt, dass ich in Gehörbildung eigentlich sehr gut bin. Jo, nun meine Frage:
Wenn ich jetzt in Gehörbildung gut bin, aber nicht erkenne, ob das nun ein g oder ein a ist (meistens verschätze ich mich um einen halben oder ganzen Ton) und keine solchen Frequenzen höre, ist das dann ein "gutes" Relatives Gehör, oder ein "schlechtes" absolutes Gehör? Ein Relatives, würd ich mal denken, oder?
Das soll jetzt nicht irgendwie überheblich klingen, das soll eher nur eine Frage sein, weil mich das mal interessieren würde. (nur für den Fall, dass jetzt jemand wieder sonstwas von mir denkt)

_________________
Grieße aus Leiptzsch


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BeitragVerfasst: 02.01.2005 19:24 
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Admin ehrenhalber
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Registriert: 15.12.2001 19:40
Beiträge: 2427
Wohnort: Hamburg
Grinsie hat geschrieben:Wenn ich jetzt in Gehörbildung gut bin, aber nicht erkenne, ob das nun ein g oder ein a ist (meistens verschätze ich mich um einen halben oder ganzen Ton) und keine solchen Frequenzen höre, ist das dann ein "gutes" Relatives Gehör, oder ein "schlechtes" absolutes Gehör? Ein Relatives, würd ich mal denken, oder?
Dann hast du ein relativ gutes Gehör zwinkernd...nein, Quatsch (kleiner Scherz), dann kannst du "gut relativ Hören". Ein "schlechtes absolutes Gehör" ist meiner Meinung nach als Begriff ziemlich unsinnig. Entweder du hast ein absolutes Gehör, oder eben nicht.

Gruß,
Matthias


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.01.2005 18:54 
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Semi-professional

Registriert: 18.05.2003 13:03
Beiträge: 349
Wohnort: Leipzig
matthias hat geschrieben:"schlechtes absolutes Gehör" ist meiner Meinung nach als Begriff ziemlich unsinnig.


Achso...ich kenn mich damit nun auch nicht so aus. Wollt eben nur mal wissen, ob es das geben kann, man weiß ja nie...

_________________
Grieße aus Leiptzsch


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.01.2005 19:24 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
lenami hat geschrieben:"Mensch, ich hätte auch gerne absolutes Gehör....... ...plackere mich auch mit Gehörbildung ab.....

@Hundsnase: Ich denke die Vorteile des Absoluthörens überwiegen aber deutlich gegenüber denen des Realtivhörens."

...alles Ansichtssache!
Die Leute, die einen dann als angeberisches A... etc. bezeichnen, haben einfach null Ahnung. Sorry, aber mich nervt dieser doofe Neid sehr. Ich glaub nicht, dass hanson etc. es wirklich ernst gemeint haben, also nicht sich angegriffen fühlen.

Man sieht ja immer gern das, was man nicht hat und die anderen haben.
Mal ehrlich: ausser dem Tonangeben im Chor, dem Vom-Blattsingen und den guten Noten in Gehörbildung gibt es nicht viele Vorteile fürs Absoluthören.
Eher Nachteile, und die zuhauf.
Klar kann ich dem Schöpfer oder der Natur oder wie man das auch immer nennen will dankbar dafür sein, dass ich da etwas habe, was wohl wirklich aussergewöhnlich ist, weil es nicht viele Menschen haben.
Dennoch gibt es auch genügend Grund, nicht gerade nur dankbar zu sein.
Chorsingen ist immer superanstrengend für mich, wenn es nicht grad mein Superchor ist. Transponiert singen ist ein Problem, die Stimmung über 440 Hertz find ich problematisch, alte Stimmungen sind schwierig, ich kann auf keinen historischen Orgeln spielen, die im Chorton gestimmt sind etc.

Wer meint, Absoluthörer wären supermusikalisch, liegt wohl eben so falsch die der, der meint, es wäre das beste.
liebe Grüße


Ich denke nicht, daß man hier qualitativ sagen kann, etwas sei besser oder schlechter, da stimme ich mit dir überein.

Aber Absoluthörer haben es definitiv leichter mit Gehörbildungs-technischen Dingen, ich denke, das sollte auch außer Frage stehen. Dies ist nämlich z.B. meine große Hauptsorge bezüglich Musikstudium. Ich bin recht schlecht in Gehörbildung, da zu spät angefangen intensiv zu üben.

Grüße,
Daniel


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