Amp-Bau: erdet man die Masse oder nicht? - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 03.10.2005 12:32 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
Beiträge: 2217
Wohnort: FOH
Ich hab die Amps bislang alle mit fliegender Masse aufgebaut und einen Groundlift-Schalter hinten reingemacht. Ist das überhaupt nötig oder kann man die sorglos fest erden?

Eingänge sind immer sym., das Gehäuse ist immer auf gelbgrün. Es geht also nur um die Signalbezogene Masse.


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BeitragVerfasst: 04.10.2005 08:33 
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gerade frisch dabei

Registriert: 05.09.2005 13:10
Beiträge: 1
Wohnort: karlsruhe
Solange keine Probleme mit der bisherigen Lösung hast würde ich da nichts ändern.
Früher wurde in den Amps der zentrale Massepunkt über einen 100Ohm Widerstand mit PE verbunden. Heute verwendet man eine Drossel, die bei 1MHz 600Ohm aufweist (600Z).
Ich habe allerdings auch schon die Erfahrung gemacht, dass man sich über den PE Störungen ins Gerät holen kann, z.B. durch die Leistungsendstufen einer Lichtanlage.

Gruß Jens


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BeitragVerfasst: 19.10.2005 10:37 
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Zuschauer

Registriert: 26.08.2005 08:32
Beiträge: 16
Hi,

diese Diskussion ist so alt wie die Erdung.
Ich habe mir mal für teueres Geld eine AES Publikation dazu gekauft.
Da steht, mal kurz gefasst folgendes drin:

Das Optimum ist eine Trennung von Masse und Erde, wobei die Abschirmung der Symetrischen Kabel Erde und nicht Masse ist.

Wenn eine Verbindung von Masse und Erde nötig ist, dann keine Leiterbahnen verwenden, über die die Schirmung der XLR Kabel läuft, sondern den Pin 1 niederohmig direkt mit der Erde verbinden. Von der Erde dann einen Verbindung an den zentralen Massepunkt (bei einer Endstufe meist die 'Fusspunkte' der Netzteilelkos, aber das brauch ich dir ja nicht zu sagen).

Optimal finde ich immer einen dreistufigen Schalter (Umschalter mit Mittelstellung).
1. Harte Erdung (direkte Verbindung)
2. Keine Erdung
3. Weiche Erdung (Über 100R parallel 100n, oder die Drossel )

Tomy


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BeitragVerfasst: 19.10.2005 11:28 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
Beiträge: 2217
Wohnort: FOH
TomyN hat geschrieben:Optimal finde ich immer einen dreistufigen Schalter (Umschalter mit Mittelstellung).
1. Harte Erdung (direkte Verbindung)
2. Keine Erdung
3. Weiche Erdung (Über 100R parallel 100n, oder die Drossel )


Das wird direkt so übernommen Smile
Bislang hab ich nur 1+2 vorgesehen. DANKE


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BeitragVerfasst: 19.10.2005 13:58 
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Moderator
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Wäre es nicht geschickter, bzw. Anwender-freundlicher für die Erdung einen extra Schalter zu machen?
a) ein dreistufiger Netzschalter dürfte viele Leute Verwirren
b) man kann es einmal fest einstellen und muss es nur im Bedarfsfall umstellen
c) man kann sich nicht vertun, wenn es mal schnell gehen muss...

Gruß, Dave

_________________
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BeitragVerfasst: 19.10.2005 14:09 
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Zuschauer

Registriert: 26.08.2005 08:32
Beiträge: 16
breit grinsend Anscheinend haben wir dich schon verwirrt.
Uns 2sound-Smilie ging es schon um den Groundliftschalter, der extra ist.

Tomy


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BeitragVerfasst: 19.10.2005 15:37 
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Trusted Junior
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Registriert: 11.08.2005 16:58
Beiträge: 146
Wohnort: Nürnberg
ich hätt des aber gerne softwaregesteuert, dass ich das vom rechner aus machen kann. der moderne foh mensch ist doch viel zu faul ins amptown zu laufen und hinten im rack irgendwelche fitzeligen schalter zu schieben.

ligr,
tom


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BeitragVerfasst: 19.10.2005 15:39 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
Beiträge: 2217
Wohnort: FOH
POWERBABY

eins der seltenen Endstufen-Exemplare die auch mit 150Hz brummen können Smile
Da muß man das wirklich genau nehmen, ich möchte keine Kompromisse.

Die Option das einfach von vorn einzustellen ist problemlos machbar, dann müssen eben 2 kleine DIL-Relais da rein (vorausgesetzt das geht i.O. mit der kontaktbelastung, nicht daß da Elektriker Bedenken äußern. Ich recherchiere das mal)


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BeitragVerfasst: 20.10.2005 16:48 
Empfehle dazu auch noch folgende Literatur:
http://www.rane.com/note151.html


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