|
| |
|
Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
|
|
Seite 1 von 1
|
[ 10 Beiträge ] |
|
| Autor |
Nachricht |
|
udallrich
|
Verfasst: 12.04.2007 15:59 |
|
 |
| Zuschauer |
Registriert: 11.11.2006 06:03 Beiträge: 18
|
|
Hallo Gemeinde,
ist mein erstes Posting - obwohl ich hier schon eine Zeit lang mitlese. Aber nun zu meinem "Problem": Ich bin im Begriff mein vor ca. 30 Jahren aufgegebenes Hobby neu aufleben zu lassen. Als Equipment benutze ich momentan einen DualCore-Rechner, ein Masterkeyboard Yamaha CLP30 (ist noch aus meiner aktiven Zeit übrig). Als virtuelles Instrument habe ich mit kürzlich von NI die B4 II zu gelegt (übrigens Saug...ut, diese Instrument). Jetzt liebäugle ich noch mit einem Synthesizer (auch virtuell). Ich bilde mir ein, einen Moog (Arturia) haben zu müssen, weil der Sound einfach Spitze ist. Aber von NI gibt es auch mehrere Synths. Jetzt bin ich hin und hergerissen. Weis jemand die Unterschiede zwischen diesen Synths? Das einzigste was ich herausgefunden habe ist, das die NI-Teile zum Teil Groovemaschinen sind. Aber so richtige Soundteile wie der Moog...? Vielleicht Reaktor oder Massive? Beruhen die auf analoge Simulationen? ... Ich bin ratlos. Ach so! ich sollte noch erwähnen, dass das Gebiet der Musikmache auf Midibasis für mich Neuland ist. Das was ich früher auf der Bühne stehen hatte, möchte ich jetzt nun mal auf meinem Rechner. So, genug geschwaddelt. Ich danke schon mal im Voraus (zumindest für's lesen meiner Bandwurmsätze).
Grüße Udo
_________________ Grüße Udo
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Dave
|
Verfasst: 12.04.2007 16:40 |
|
 |
| Moderator |
 |
Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
|
Na dann nochmal nachträglich, herzlich willkommen  Also der Reaktor von Native Instruments ist definitiv keine Nachbildung eines Analogen Synths. Die Möglichkeiten sind hier ziemlich groß. Der FM7 dagegen ist zum Beispiel eine DX7-nachbildung. Viel falschmachen kannst Du bei NI generell nicht. Kommt halt immer drauf an, was Du so vorhast. Was hast Du denn für einen Sequencer? Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
udallrich
|
Verfasst: 12.04.2007 18:11 |
|
 |
| Zuschauer |
Registriert: 11.11.2006 06:03 Beiträge: 18
|
|
Also ich habe vor, wie ich es vor einer Ewigkeit schon einmal gemacht habe, die Musik vo emerson, Lake & Plamer und Konsorten zu interpretieren (plagiatieren). Da ich aber, bis auf mein Piano, keine Hardware mehr besitze, ist mir die Idee gekommen, alles über virtuelle Instrumente zu spielen. Wie das genau gehen soll, weiß ich noch nicht. Und vor allen Dingen sollen es keine HipHop-sounds werden. Ich mag verschiedene moderne Musikrichtungen einfach nicht. Es währe auch nichts dagegen einzuwenden, wenn ich hier und da mal ein Streichorchester mit einfließen lassen kann - wird aber wahrscheinlich noch ein VSTi. Ach so, der Sequenzer. Momentan benutze ich noch die Lite-Versionen von Cubase und Samplitude. Aber da sich letzt genanntes recht zickig darstellt, werd' ich wohl bei Cubase hängen bleiben. Mal sehen, kann sein nur die Studioversion - kommt auf den Geldbeutel an.
Grüße Udo
_________________ Grüße Udo
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Fenderizer
|
Verfasst: 12.04.2007 19:02 |
|
 |
| Groovesau |
 |
Registriert: 07.07.2004 08:11 Beiträge: 3038 Wohnort: Bad Cannstatt
|
udallrich hat geschrieben:ist mein erstes Posting - obwohl ich hier schon eine Zeit lang mitlese.
Aaah ... ein "Lurker" ...  udallrich hat geschrieben:Jetzt liebäugle ich noch mit einem Synthesizer (auch virtuell). Ich bilde mir ein, einen Moog (Arturia) haben zu müssen, weil der Sound einfach Spitze ist. Aber von NI gibt es auch mehrere Synths. Jetzt bin ich hin und hergerissen. Weis jemand die Unterschiede zwischen diesen Synths?
Am besten 'mal 'ne Weile die entsprechenden Fachzeitschriften (Keys o.Ä.) studieren, dann klärt sich das Anhand der dort aufgeführten Testberichte. Ist mir jetzt auch zuviel, das einzeln nachzulesen und hier wiederzugeben. Wenn Du einen Moog willst, wirst Du um die Anschaffung eines Moog-Clones (wie z.B. der Arturia) auf lange Sicht wohl nicht hinwegkommen. Für authentische Performance (z.B. Schrauben an den Filter-Parametern während dem Spielen) bietet sich ggfs. entsprechende Hardware an, z.B. der Creamware Minimax ASB (klick) oder - etwas weniger spezialisiert auf Moog-Emulation etwas wie Clavia NordLead (klick) oder Access Virus (klick). Creamware hat auch eine gleichnamige (Minimax) Software-Emulation (klick) (läuft im o.g. Minimax ASB) eines MiniMoog. Von Access gibt es z.B. auch ein Virus-TDM-PlugIn für ProTools. Für den Einstieg und Anfang kannst Du Dich ja 'mal mit Freeware in die Materie einarbeiten. z.B. mit Portalen wie KVR (klick) oder der Suchmaschine (klick) gucken, das Angebot an Freeware ist riesig ... Gruß - der FenderizerP.S: VS-3 Virtual Synthesizer by Arne Eigenfeldt (klick)
_________________ they're coming to take me away ... hahaa! P.S: this post is printed on 100% recycled electrons
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
udallrich
|
Verfasst: 12.04.2007 19:35 |
|
 |
| Zuschauer |
Registriert: 11.11.2006 06:03 Beiträge: 18
|
|
Oh, Danke für Deine Links. Die werde ich mir jetzt mal genauer anschauen. Und: Ja, "herumschrauben während des Spielens". Das trifft es. Und so wie es aussieht komme ich da um zusätzliche Hardware - von einer weiteren Klaviatur einmal abgesehen - nicht herum. Mal sehen, was Deine Links so zu bieten haben.
Merci und Grüße Udo
_________________ Grüße Udo
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
udallrich
|
Verfasst: 12.04.2007 21:11 |
|
 |
| Zuschauer |
Registriert: 11.11.2006 06:03 Beiträge: 18
|
|
Hi, ich habe mir gerade die Site des Cremeschnittchens zu Gemüte geführt. Nur zum Verständnis: die minimax-Hardware kann sowohl autonom als auch mit Remotesoftware betrieben werden (so hab' ich es mal verstanden)? Kann das Teil auch mit Arturia? Bleibt da nicht des Sound auf der Stecke? Creamware rühmt sich ja als Moog-Nachfolger (oder auch nicht, wie es auf der Site zu lesen ist). Also wenn die Hard- und die Software zusammenarbeiten, wäre das für mich schon fast eine Eierlegendewollmilchsau.
_________________ Grüße Udo
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Fenderizer
|
Verfasst: 13.04.2007 09:30 |
|
 |
| Groovesau |
 |
Registriert: 07.07.2004 08:11 Beiträge: 3038 Wohnort: Bad Cannstatt
|
udallrich hat geschrieben:Nur zum Verständnis: die minimax-Hardware kann sowohl autonom als auch mit Remotesoftware betrieben werden (so hab' ich es mal verstanden)? Kann das Teil auch mit Arturia?
Wenn Du die minimax-Hardware dastehen hast, sehe ich ehrlich nicht, wozu Du dann noch das Arturia-Plug brauchst (vielleicht abgesehen vom Modular-Plug und/oder wg. dem speziellen Sound). Die Remote-Software des Minimax dient zur Rechneranbindung (plus Sound-Verwaltung und ggfs. Software-Update etc.), so daß Du auch im Host (Cubase) Zugriff auf die klangformenden Parameter (z.B. Filter) hast und diese auch aufzeichnen und wiedergeben kannst (Stichwort: Automation bzw. Total Recall). Wenn der Minimax die Bewegungen der Drehregler z.B. per MIDI an die Host-Applikation weitergeben kann, sollte sich ggfs. auch ein anderes PlugIn (z.B. das Arturia-Plug) damit steuern lassen. Es gibt aber auch jede Menge andere (Hardware-)Controller-Boxen mit Fadern und / oder Drehreglern, die sich zum Steuern von (VST-)PlugIns nutzen lassen. Dann muß man sich - wenn man kein passendes Preset findet - i.d.R. eben einmal die Mühe machen, die Zuweisung der Regler und Knöpfe zu den Plug-Parametern zu erstellen und kann ab da seine an die persönlichen Bedüfnisse angepassten Einstellungen / Regelmöglichkeiten benutzen. udallrich hat geschrieben:Bleibt da nicht des Sound auf der Stecke? Creamware rühmt sich ja als Moog-Nachfolger (oder auch nicht, wie es auf der Site zu lesen ist). Also wenn die Hard- und die Software zusammenarbeiten, wäre das für mich schon fast eine Eierlegendewollmilchsau.
Das ist ja der spezielle Gag an so Systemen wie dem Minimax und - noch viel mehr - Access VirusTI und das neue KORG-System, bei denen sogar die Audiodaten direkt über USB in die Host-Applikation gehen (können). Creamware bietet mit der ASB-Reihe ja noch ein paar andere Synth-Klassiker an (Prophet V, ARP Odyssey, Hammond-Orgel). In wie weit diese Kisten (und die der anderen Hersteller) wirklich wie ein analoges Original klingen, muß wohl jeder für sich entscheiden ... und ob er ggfs. die klanglichen Einbußen in Kauf nimmt, dafür aber die moderne Controller-Umgebung (Sounddaten-Speicherung, Automatisierung etc.) zur Verfügung hat. Gruß - der Fenderizer
_________________ they're coming to take me away ... hahaa! P.S: this post is printed on 100% recycled electrons
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
udallrich
|
Verfasst: 13.04.2007 16:21 |
|
 |
| Zuschauer |
Registriert: 11.11.2006 06:03 Beiträge: 18
|
Danke an Fenderizer und Dave, ich habe mich jetzt mal ein bischen mehr in die Thematik Synthesizer / Midi-Instrumente hineingekniet und bin zu der Überzeugung gekommen, dass ich noch weniger weiß, als ich mir eingebildet habe. Ich bin im Moment ziemlich durch den Wind - die Möglichkeiten sind ja schier unendlich.  Ich muss noch viel lernen. Hat jemand Quellen, in denen man nachlesen kann? KVR hab ich schon inspiziert, aber da blick' ich auch nicht wirklich durch.
_________________ Grüße Udo
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Fenderizer
|
Verfasst: 13.04.2007 16:56 |
|
 |
| Groovesau |
 |
Registriert: 07.07.2004 08:11 Beiträge: 3038 Wohnort: Bad Cannstatt
|
udallrich hat geschrieben:ich habe mich jetzt mal ein bischen mehr in die Thematik Synthesizer / Midi-Instrumente hineingekniet und bin zu der Überzeugung gekommen, dass ich noch weniger weiß, als ich mir eingebildet habe. Ich bin im Moment ziemlich durch den Wind - die Möglichkeiten sind ja schier unendlich.  Ja, am Anfang hat man da oft Probleme, den Überblick zu bekommen. Historisch ist das Ganze ja über Jahrzehnte gewachsen: erst haben die Synths Speicher für die Soundprogramme (patches) bekommen, dann ließen sie sich über MIDI ansteuern (erst Noten, später auch zunehmend Controller), mittlerweile geben die Dinger auf Wunsch (fast) jeden Tastendruck und Reglerbewegung auch wieder über MIDI od. mittlerweile oft auch eine To-Host-Schnittstelle (z.B. USB) aus. Die Hosts sind derweil auch leistungsfähiger geworden und fressen auch (fast) alles, was 'reingeht, um es nacher genau so wieder auszuspucken (Automation) incl. aller Einstellungen (total Recall). Ich habe mit einem Anfänger Synth und einem C=64 angefangen und habe dann letztes Jahr den Schritt zu Cubase SE (man muß ja nicht gleich übertreiben  )gemacht, alleine schon der besseren Edit-Möglichkeiten für MIDI-Events wegen. Habe dort wohl noch nicht 'mal an der Oberfläche des Möglichen gekratzt und bin hin und weg  Gruß - der Fenderizer
_________________ they're coming to take me away ... hahaa! P.S: this post is printed on 100% recycled electrons
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
udallrich
|
Verfasst: 13.04.2007 17:13 |
|
 |
| Zuschauer |
Registriert: 11.11.2006 06:03 Beiträge: 18
|
Ich bin Guten Mutes. Hab auch schon was zum Nachschlagen gefunden: http://www.zem-college.de/midi/ (darf ich hier überhaupt Links einfügen?  )
_________________ Grüße Udo
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Seite 1 von 1
|
[ 10 Beiträge ] |
|
Wer ist online? |
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste |
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
Gitarre lernen
|
|