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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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ScapinVS
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Verfasst: 10.09.2010 15:35 |
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| Anfänger |
Registriert: 20.12.2006 13:27 Beiträge: 36 Wohnort: Stuttgart
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Hallo,
unsere Band komtm so langsam ins Laufen und es wird Zeit, das Ganze mal als Gewerbe anzumelden um die Einnahmen/Ausgaben korrekt versteuern zu können.
Auf der einen Seite gibt es Ausgaben wie Proberaummiete, Geräte, Studiokosten, etc., auf der anderen Seite Einnahmen durch CD-Verkäufe und Liveauftritte. Momentan überwiegen die Ausgaben noch deutlich, aber es zeichnet sich ab, dass sich das ändern wird und spätestens dann ist es keine Liebhaberei mehr.
Ich habe hauptberuflich schon seit 2004 ein Gewerbe als Softwareentwickler angemeldet und daher schon einige Erfahrung. Umsatzsteuer-Voranmeldungen mache ich monatlich. Für die Band müsste ich natürlich ein zweites Gewerbe anmelden, da diese einen ganz anderen Tätigkeitsschwerpunkt hat.
Ich habe eine konkrete Frage:
- Wie läuft das bei dem Bandgewerbe mit der Umsatzsteuervoranmeldung? Wird das Ganze irgendwie getrennt geführt oder gebe ich einfach nur eine Anmeldung mit allen Beträgen (Gewerbe 1+Gewerbe 2) unter der gleichen Steuernummer ab?
Falls jemand mir hierzu einen Tipp geben könnte, wäre ich dankbar....
Gruß Christoph
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slaytalix
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Verfasst: 10.09.2010 16:34 |
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| Amtlich unterwegs |
Registriert: 24.06.2005 18:39 Beiträge: 679 Wohnort: Bielefeld
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Hallo
eine GBR als Gesellschaft Bürgerlichen Rechts mit einzelnen, pers. haftenden Bandmitgliedern ?
Bei Investitionen vor der Gewerbeanmeldung mit Einfließen von Equipment in die Band mit Ziehen der Vorsteuer ist mit Vorsicht zu genießen, siehe hier "gewillkürtes Betriebsvermögen".
Ebenfalls hier Liebhaberei oder Hobby (O-Ton unseres Finanzamts: Alles Schnickschnack für´s Wohnzimmer, dabei ging es um PA Anlagen mit 12 KW)
Anteil des Betriebsvermögens von Dir ?
Bei Gemeinschaftsanschaffung wiederum schwierig mit Anteilen am Eigentum
_________________ Musikanlagenvermietung
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Dave
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Verfasst: 16.09.2010 22:49 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Momentan überwiegen die Ausgaben noch deutlich, aber es zeichnet sich ab, dass sich das ändern wird und spätestens dann ist es keine Liebhaberei mehr.
Tut Euch selber den Gefallen und wartet bis die "Abzeichnung" Realität wird...
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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ScapinVS
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Verfasst: 17.09.2010 12:50 |
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| Anfänger |
Registriert: 20.12.2006 13:27 Beiträge: 36 Wohnort: Stuttgart
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Wie gesagt Erfahrung im Business ist ausreichend vorhanden. Ich kann die Situation daher kann gut einschätzen.
Bei meiner Frage ging es konkret nur um die Besteuerung 2er parallel ausgeübter Gewerbe.
Meine Gemeinde war aber so freundlich, mich das Tätigkeitsfeld erweitern zu lassen, was natürlich erhebliche Vorteile vor Allem in der Anfangszeit bringt.
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Dave
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Verfasst: 18.09.2010 20:26 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Wie gesagt Erfahrung im Business ist ausreichend vorhanden. Ich kann die Situation daher kann gut einschätzen.
Es gibt genug Leute mit "Erfahrung im Business" die sich was die Auftragslage angeht böse verschätzt haben. Die Reihenfolge im Kleingewerbe/Dienstleistungsbereich sollte immer sein: 1. Aufträge 2. Gewerbe Meine Gemeinde war aber so freundlich, mich das Tätigkeitsfeld erweitern zu lassen
Ich verstehe nicht ganz wie das eine Lösung sein soll... Es hilft Dir zwar, Deinen Teil legal zu versteuern, als Band seid ihr rein rechtlich trotzdem eine GbR, es sei denn Du schreibst die Rechnungen und die anderen sind quasi bei Dir angestellt (oder schreiben Dir jeweils wieder eine Rechnung). Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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ScapinVS
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Verfasst: 18.09.2010 20:33 |
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| Anfänger |
Registriert: 20.12.2006 13:27 Beiträge: 36 Wohnort: Stuttgart
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Hi, von den Aufträgen her passt das schon, keine Sorge  Ich würde den Schritt nicht tun, wenn ich das nicht gut geplant hätte und genau wüsste was ich tue und was Alles dazugehört. Dazu habe ich mich in den vergangenen Jahren schon zu viel mit Finanzämtern, Städten, Steuerberatern, Kunden und Verträgen rumgeschlagen  Deine zweite Annahme ist auch korrekt. Ich betreibe das Gewerbe und schreibe die Rechnungen. Die Mitmusiker schreiben mir dann einfach entsprechend als freiberufliche Musiker eine Rechnung, die sie in ihrere Steuererklärung unter selbstständiger Arbeit angeben. Warum sollte sich jeder einzelne den Overhead geben? Gruß Christoph
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