Beethoven's letzten 3 Klaviersonaten - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 22.04.2006 13:17 
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Trusted Junior
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Registriert: 29.06.2003 11:25
Beiträge: 160
@Sand: Ich habe mal gelesen, dass sich die Fähigkeit, bestimmte Musik zu verstehen, mit dem Alter nicht groß ändert. Das heißt ein 15-jähriger hat zwar vielleicht einen anderen Zugang zu den Sonaten als ein 60-jähriger, aber seine Art, sie zu verstehen, ist deswegen nicht weniger "richtig". Man muss dann auch kein Philosoph sein, um die späten Beethovensonaten interpretieren zu können.
Das ist meiner Meinung nach einleuchtend, aber ich will nicht behaupten, dass ich dem voll zustimme, bevor ich nicht etwas älter bin. zwinkernd Ich konnte deine deine These nur nicht so stehen lassen.

_________________
Sine musica nulla vita. zwinkernd


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BeitragVerfasst: 22.04.2006 19:49 
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Semi-professional

Registriert: 08.12.2004 01:12
Beiträge: 293
Wohnort: NRW
ein alltäglicher Dialog im Notenhandel:

Kunde (betont lässig): "Einmal Beethoven, Op. 111 bitte."

Verkäufer: "Nanana, haben wir denn auch unseren Abschluss in Philosophie dabei?"

Kunde <gibt Zeugnis ab>

Verkäufer: "Oh, Magister mit 1,3. Nicht schlecht. Jetzt muss ich aber noch ihren Ausweis sehen.

Kunde: <hastig> "Den hab ich zuhause vergessen."

Verkäufer: "Bist wohl erst 59, oder?"

Kunde: <zerknirscht> "Ja."

Verkäufer: "Naja, Beethoven hat's ja mit 52 geschrieben. Da darfst du mal drauf gucken. Aber verkaufen kann ich sie dir erst ab 60." zwinkernd


wer hat die "Regel" denn aufgestellt?

sie wird zumindest im Konzertbetrieb oft gebrochen... und, bei allem Respekt vor Beethoven, ich halte so eine Vorgabe auch für übertrieben. Das Werk ist nicht nur geistig schwer, sondern auch technisch. und es wird oft von Interpreten aufgenommen, die weit jünger als 60 sind. Ausserdem muss man es als Interpret ja auch irgendwann mal gelernt haben. Und das geht mit 20 leichter als mit 60.

Dieser sehr weihevolle Umgang mit Beethoven gehört ja nun auch nicht mehr völlig zu unserer Zeit...

liebe Grüße!

Christoph


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BeitragVerfasst: 23.04.2006 21:51 
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Zuschauer

Registriert: 20.04.2006 23:29
Beiträge: 11
Natürlich darf sich jeder an Musikwerken vergreifen, egal wie alt er ist. Ich freue mich, dass meine polemische Forderung des 60jährigen Ideal-Interpreten bei euch auf Widerstand stösst. Glaube aber immer noch, dass der 20jährige Musikstudent, der sich in erster Linie für die technische Bewältigung des Stückes interessiert, einen älteren, lebenserfahrenen Musiker vermissen lässt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26.04.2006 11:03 
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Trusted Junior

Registriert: 13.10.2005 12:15
Beiträge: 120
@ Sand

Das kommt ganz auf das Einfühlsvermögen und Musikalität des Interpreten an.

Ich habe schon junge Musiker gehört, da war ich aber " von den Socken".
Damit meine ich nicht nur die Technik. Nein, insbesondere die musikalischen Farbnuoncen bei den Interpreten waren unglaulich gelungen, ja schon fast von Geisterhand geschaffen.....


Es gibt schon musikalische Genies....


MFG


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28.04.2006 13:28 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
Hallo Sand, hallo alle,

Es ist ein oft bemühtes Argument, daß junge Interpretinnen und Interpreten noch nicht "reif" für gewisse Werke seien. Wer entscheidet das? Reife ist nicht direkt vom Alter abhängig. Mit 50 Jahren kann sich manch eine/r viel unreifer benehmen als 20 Jahren, auch hinsichtlich sogenannter "Lebenserfahrung". Neben den schon oben genannten Argumenten will ich noch folgendes hinzufügen: Wenn ein Interpret Erfahrung mit Werken machen will und sie im Alter "abgeklärt" spielen will, dann muß (!) er fast zwangsläufig sie in jungen Jahren gespielt haben. Musik ist ständiger Entwicklung unterworfen, und letztendlich geht es auch immer um das Bedürfnis, was man spielen will. Und da wäre es wohl das Falscheste zu sagen: "Nein, das darfst du noch nicht spielen, weil du zu jung bist." Man wächst mit seinen Aufgaben.

Viele Grüße,
Daniel Smile


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