Beethoven's letzten 3 Klaviersonaten - Thema anzeigen

Beethoven's letzten 3 Klaviersonaten - Thema anzeigen



 
 Index |  Magazin |  Musikerforum |  Chat[0] |  Webkatalog |  Musikerwitze |  Musiklexikon |  Kontakt |  
 
  

  

   



  Neueste Forenbeiträge
 

  Backlinks (mehr)
Wie funktioniert's?

  2jesus.de unterstützen
Wenn Ihr uns unterstützen wollt dann wickelt doch Eure Amazon-Bestellung über diesen Link oder untige Suchbox ab:

Solltet Ihr dann immer noch das Bedürfnis haben, mir was Gutes zu tun: Hier mein Amazon Wunschzettel.
 


  pixel

Das Forum für Musiker und Musikschaffende


Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 15 Beiträge ]  Gehe zu Seite [1], 2  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Beethoven's letzten 3 Klaviersonaten
BeitragVerfasst: 17.03.2006 14:22 
Offline
Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
Hallo zusammen,

So oft werden sie genannt und gelobt: Beethoven letzten 3 Klaviersonaten. Was für Erfahrungen habt ihr mit ihnen gemacht?

Erstmal muß ich sagen, daß ich recht spät zu ihnen "gefunden" habe. Sie erschließen sich nicht so leicht, wie manches Vorgängerwerk.

Die Sonaten weisen eine große Formvielfalt aus, wie Bereich Variation, Fantasie, Arie, Fuge und (verdeckter) Sonatensatz. Sie sind teils schroff gebaut, dann wieder unglaublich lyrisch verhalten. Voll mit Kontrasten und Entwicklung, auf alle Fälle ergreifend.

Für mich wirken diese Sonaten viel direkter beim Live-Hören als beim CD-Hören. Bisher konnte ich aber nur zwei dieser Sonaten live erleben.

Zu spielen würde ich sie mich noch nicht trauen. breit grinsend

Was haltet ihr von ihnen?

Viele Grüße,
Daniel Smile


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.03.2006 15:14 
Offline
Trusted Junior

Registriert: 23.04.2005 17:17
Beiträge: 180
Ich möcht unbedingt mal op. 110 spielen, der fasziniert mich wirklich sehr. Op. 109 ist auch sehr schön, aber irrsinnig langatmig - vor allem der 3. Satz. Das würde mich ein wenig vom Einstudieren abhalten. Aber ich glaub, bevor ich diese Dinge angehe, werden noch viele Tage vergehen, in denen ich mich an anderen Stücken versuchen werde, um ein gutes Fundament für diese schwierigen Werke aufzubauen. Meine Lehrerin hat mal op. 110 gespielt und sie hat gesagt, dass sie, wenn sie es vorher gewusst hätte, welche Arbeit dieses Werk ist, es erst zu einem späterem Zeitpunkt gelernt hätte. Es war für sie sehr anstregend, weil auch sehr viel Technik verlangt wird und vor allem geistige Reife und die hat bei ihr mit ca. 20 noch gefehlt. Aber sie hat sie dann doch gespielt und nie bereut, es war halt nur sehr harte Arbeit. Und ich hab von den 3. Letzten 2 Aufnahmen, eine von Ashkenazy und eine von Barenboim. Und von op. 110 hab ich noch Video von Grimaud und ich finde sie spielt diese herrliche Sonate wirklich am schönsten von allen 3en. So viel dazu....

Raro

_________________
Das wäre eine kleine Kunst, die nur Klänge und keine Sprache noch Zeichen für Seelenzustände hätte! (Robert Schumann)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.03.2006 14:15 
Offline
Anfänger

Registriert: 19.06.2005 14:11
Beiträge: 32
Wohnort: potsdam
Von den 3 letzten Sonaten mag ich Op. 111 am liebsten. Die beste Aufnahme, die ich jemals gehört hab war von Arrau. Spielen würde ich auch keine davon, weil die zu schwer sind (technisch und interpretatorisch). Ich finde Op. 111 ist die melancholischste, bzw. gefühlbetonteste Sonate. Ein Pianist sollte sich erst mit Beethovens früheren Werken beschäftigen bevor diese 3 einspielt, damit er auch die Entwicklung Beethovens verfolgen kann.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.03.2006 15:39 
Offline
Semi-professional

Registriert: 08.12.2004 01:12
Beiträge: 293
Wohnort: NRW
ich habe die letzten drei Sonaten vom ersten Hören an geliebt.

das ist wirklich ganz unglaubliche Musik, ich hab irgendwie die Assoziation an ein dunkles Rot gehabt, als ich Op. 110 zum ersten mal gehört hab.

Meine Lieblingsaufnahme ist ebenfalls die von Arrau. Er hat fast jeden Tag die Fuge aus Op. 110 zuerst im halben, dann im normalen und schließlich im doppelten Tempo gespielt, habe ich mal gelesen.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.03.2006 15:44 
Offline
Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
Technisch irgendwie Doppelposts...Bitte löschen.


Zuletzt geändert von Composer am 18.03.2006 15:49, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.03.2006 15:44 
Offline
Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
Hallo Busoni's1004

Was für einen Zweck hatten diese Tempiwahlen?

Gruß,
Daniel


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.03.2006 15:51 
Offline
Semi-professional

Registriert: 08.12.2004 01:12
Beiträge: 293
Wohnort: NRW
ich denke, neben dem technischen Training wird es ihm deutlich gezeigt haben, was er an dem Tag konnte und was nicht. Ich weiß leider auch nicht mehr, wo ich das her habe... sonst könnte man noch mal nachschauen.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.03.2006 16:23 
Offline
Semi-professional

Registriert: 08.12.2004 01:12
Beiträge: 293
Wohnort: NRW
und meine Posts nimmt er grad nicht. also zum 3. mal *gg*

wenn ich länger drüber nachdenke, war das glaube ich sogar in erster Linie was technisches. Ich glaube sein Lehrer Martin Krause hat ihm das aufgetragen.

wer diese Fuge im doppelten Tempo irgendwie sinnvoll spielen kann, muss schon was drauf haben, oder?

aber nix genaues weiss man nicht.

sorry!

Christoph


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.03.2006 16:25 
Offline
Semi-professional

Registriert: 08.12.2004 01:12
Beiträge: 293
Wohnort: NRW
hm, irgendwas läuft hier falsch. Auf der Startseite und nach dem Aufrufen zeigt er mir meine Posts nicht an und hier drunter stehen sie alle.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.04.2006 12:02 
Offline
Zuschauer

Registriert: 20.04.2006 23:29
Beiträge: 11
Beethovens späte Sonaten gehören zum schwierigsten, was es für Klavier gibt. Der Pianist, der diese Werke interpretiert sollte idealerweise auch ein Philosoph sein und sollte mindestens 60 Jahre alt sein.


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 15 Beiträge ]  Gehe zu Seite [1], 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:

Gitarre lernen
cron
Daves Lifehacks (Podcast) | Scheiss Technik Podcast | Bibel Online | Blog von Dave

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group