Beethovens Sinfonien... - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Beethovens Sinfonien...
BeitragVerfasst: 25.10.2004 11:01 
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Nachdem ich jetzt alle 9 Sinfonien vom großem Meister komplett hintereinander innerhalb 2 Wochen mehrmals durchgehört habe muss ich dazu auch mal meine persönliche Meinung sagen...

Ich finde das Beethovens Sinfonie einfach göttlich sind, ich habe mich regelrecht in einzelne Sätze Verliebt jedoch das Gesamtwerk ist einfach nur wunderschön, diese Dramatik dennoch Schön, nicht Verspielt und immer direkt hat mich persönlich so Fasziniert.

Insbesondere habe ich mich extrem in den 2. Satz der 5. Sinfonie Verliebt, dieser Satz wirkt auf mich mit seiner Schönheit einfach beruhigent und nachdenklich dennoch kann man hier und da ein bissel grinsen weil es eben so schön ist und man genau raushört typisch Beethoven,

Das Interessante was ich entdeckt habe ist das Beethoven, Haydn melodisch garnicht mal sooooo unähnlich ist, er war ja auch sein Lehrer (Haydn war Beethovens, nich das es verwechselt wird...) und sicherlich eine große Inspiration. Denn wie man haydn gerne Nachsagt schwingen seine melodien etwas also dieser typsische rythmus: puktierte vierter, achtel
in seinen Melodien, beethoven hat dies auch ähnlich verwendet, ich denke mal er hat sich sehr von Haydn inspirieren lassen...
Insgesamt aber kann man die beiden eigentlich schwerlich vergleichen da Haydn auf mich immer etwas "schwebend" und "leicht" wirkt wobei beethoven ganz klar der ernste Komponist ist der die volle Schönheit musikalisch darstellt.

Auch das Thema der 1. Sinfonie finde ich sehr sehr gut und vor allem es ist leicht und macht spaß dort zuzuhören...
Es macht mir bei diesen Sinfonien (hab leider nur die Partituren der 1-5) mitzulesen und es bringt mir persönlich auch sehr viel das richtige Arrangieren zu erlernen bzw. zu schauen ah das hat er so und so gemacht.

Nur was mich jetzt noch Interessieren würde wäre warum Beethoven diese Stücke schrieb, was ihn jetzt wirklich inspirierte, welche Geschichte er erzählen möchte... Weiß das einer oder gibts einen Link zu ner Webseite ?

Das interessante ist natürlich auch die Sinfonische Entwicklung seiner Arbeiten aber man kann immer genau sagen das ist eindeutig Beethoven, er ist eben der "forte" Komponist der Romantik *gg*

Habt ihr ein persönlichen Liebling aus seinen Sinfonien ?

Viele Grüße

Florian


PS:
Wer rechtSchreibfeHler Findet darf diese Behalten... breit grinsend Cool

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BeitragVerfasst: 25.10.2004 15:45 
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Also meine persönliche erste Begegnung mit einer Beethoven Partitur war... enttäuschend. Ich habe mir wirklich mehr erwartet, auf das man hier (rein visuell) stoßen würde. Mittlerweile hat sich dies geändert. Trotzalledem bin ich nicht DER Beethoven-Symphonie Fan schlechthin.

Was ich am ihm schätze ist seine Motivarbeit und sein Gefühl zur Instrumentierung, und seinen Pathos.

Persönliche Favoriten: Das wechselt, aber zur Zeit 7. und 8.

Hier den Kontext, in dem die Symphonien entstanden sind, zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen...ich kann aber das Buch von Renate Ulm empfehlen: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3761812418

Liebe Grüße,
Daniel


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BeitragVerfasst: 25.10.2004 16:06 
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Danke Daniel das Buch werde ich mir glaube ich mal besorgen denn sowas interessiert mich natürlich sehr.

Ich habe nämlich bei Klassischen Kompositionen meistens das Problem das ich eben aus dem Bauch heraus schreibe weshalb viele der Stücke eher als Improvisation zu betrachten sind und keinen sonderlich großen Hintergrund haben.

Bei Filmmusik ist das wiederum anders, ich sehe die emotionen und kann sie dementsprechend auch besser wiedergeben, allerdings muss ich sagen das bei meiner Sinfonie Nr. 1 eigentlich auch kein sehr großer Hintergrund steckt.

Ich hatte bevor ich den 1. Satz geschrieben habe 4 Zeichnungen gemalt.(werde ich vielleicht mal mit Uploaden wenn ich die Sinfonie im Februar nach der Uraufführung vorstelle).
Ich wollte dort etwas besonderes aber auch sehr durchgedrehtes machen und mich nicht ewig an einem Motiv festhalten, der 1. Satz enthällt auch 3 voll ausgespielte Melodien allerdings einen Akkordwechsel der immer wieder vorkommt was das ganze dann im endeffekt auch verbindet also habe ich demnach mehr auf das gesamte Akkordwechselmotive gebaut als auf einzelmotive...
Inspiriert ist der Wechsel von Händel's Sarabande (Hab eine Klavierversion gespielt ist in Dm transponiert und der Akkordwechsel ist Dm und dann A, sehr schön...)

Ich bin schon am grobem Planen der 2. Sinfonie, hier will ich mal was anderes machen als viele heutige Komponisten und zwar will ich mich durch verschiedene Musikepochen bewegen (genau pläne habe ich dort noch nicht) und das dem Höhrer vielleicht den Wandel der einzelnen Musikstile darstellt...

Also bsp:
1. Satz - Barock Epoche (Bach, Händel...)
usw... also mal sehen wenn es was neues gibt werd ichs berichten, ich werde mich dort auch sehr von Beethoven Inspirieren lassen gerade wenn ich die Romantik Epoche betrete...

@Composer

Warum warst du enttäuscht ?
Liegts an den Instrumenten ? (vielleicht zu wenig?)

Florian

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BeitragVerfasst: 25.10.2004 16:42 
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Warum enttäuscht? Ich hatte sie mir komplexer vorgestellt breit grinsend (was nicht abwertend gemeint ist)...diese erste Partitur war übrigens oben genannte 5. Symphonie.


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BeitragVerfasst: 25.10.2004 17:59 
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Naja ich finde sie eigentlich schon recht Komplex wobei ich auch mal gestehen muss das bei den ersten 5. Sinfonien die Blechbläser eher dezent Harmonisch eingesetzt sind und in dem sinne auch meist nur eine füllende Rolle spielen, das hätte er auch anders machen können aber naja...

Zb. ist ja auch keine Posaune dabei (ist bei der Klassischen Orchestration auch nicht üblich muss man dazu sagen...) Aber ich sag mal an Ideen hats dem Mann nicht gefehlt^^

Wenn man sich Schuberts 5. dagegen ansieht bemerkt man auch gleich das Schubert weniger Mittel zur Verfügung hatte als Beethoven (eigentlich Schade...) seine 5. ist ja in dem Sinne eher eine Kammermusik als ein großes trächtiges Sinfonisches Stück, allerdings ein sehr schönes Stück...

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BeitragVerfasst: 25.10.2004 19:26 
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Ich muß gestehen ich finde Schubert's Symphonien klasse und höre mir sie immoment öfter als Beethoven an. Daß er weniger Ideen gehabt hätte bestreite ich. Gerade er hat mehr gehabt würde ich sagen....breit grinsend


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BeitragVerfasst: 25.10.2004 19:30 
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Ohhhh nein, kam das jetzt so rüber als wenn ich meinte Schubert hatte weniger Ideen ? nee nee nee soooo meint ich das nicht...

Ich meinte eher die Mittel die Schubert hatte waren geringer... breit grinsend

Zb. hatte er nicht immer gleich ein volles orchester parat sondern meistens sein "hoforchester" das eben nur schwankend besetzt war...

auch wirklich schade das er bereits früh starb...

(Vielleicht war Schubert ja der wiedergeborene Mozart... sowas "solls" ja geben obwohl ich nicht dran glaube, was jetzt auch nicht heißt das Schubert und Mozart gleich waren ne ne...)

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BeitragVerfasst: 25.10.2004 19:36 
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Meines Wissens hat Schubert NIE eine eigene Symphonie live gehört. Sad


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BeitragVerfasst: 25.10.2004 22:20 
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Das habe ich auch gehört allerdings gibt es da einige dinge die dem Wiedersprechen und zwar habe ich die Urtext Studienpartitur seiner 5. (Übrigens wie schon gesagt ein zauberhaftes Stück) und darin steht ich zitiere:
"Die Uraufführung dieser Sinfonie fand sicherlich in dem genannten Rahmen des Hartwigschen Orchesters statt, die erste "öffentliche" Aufführung am 17. Oktober 1841 in Wien im Theater in der Josefstadt unter der Leitung von Michael Laytermyer."

Aus diesen Zeilen lässt zwar schließen das es eine Uraufführung im kleinen Kreis gegeben hat aber auch nicht direkt ob Schubert diese Miterleben durfte, ich hoffe es jedoch denn wenn dem wirklich glauben geschenkt wird das er nie eine seiner Sinfonien live miterleben durfte/konnte ist es wirklich sehr sehr tragisch, aber Franz hat ja so oder so eine tragische Lebensgeschichte ohne zweifel einer der bemittleidenswertesten Komponistenschicksale der Romantik... Sad

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 Betreff des Beitrags: Rückkehr zu Beethoven!
BeitragVerfasst: 29.10.2004 00:32 
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FlorianLinckus hat geschrieben:...Ich finde das Beethovens Sinfonien einfach göttlich sind...

...Habt Ihr einen persönlichen Liebling unter seinen Sinfonien?...


Smile Also ich kann immer wieder empfehlen, gelegentlich mal bei Beethoven vorbei zu schauen/hören. Man findet doch immer wieder Elementares, das man sich getrost in Erinnerung rufen darf.

Ich hatte meinen persönlichen und ersten Zugang zu L.v.Beethovens Werk so mit meinem 16. Lebensjahr; das war, wie ich fand recht spät, aber als Jugendlicher durchlebt man halt auch so seine Vorzüge - ich hatte die Romantik und Spätromantik zuerst für mich entdeckt.

Das Geniale an Beethoven empfinde ich noch heute immer wieder in seiner punktgenauen Ausdrucksform, ich glaube da hat er sich auch selbst am meisten abgerungen. Klare Aussagen, gewandte Motivverarbeitung und rhythmische Brillianz begegnen einem in stark gewandelten Instrumentierungen wieder und wieder. Analytisch gesehen mag der Komponist Beethoven ja eher durchschnittlich gewesen sein, aber er hat nie einen Ton zuviel oder zuwenig geschrieben - das war seine Kunst!

Als Buchtip: "Beethoven" Roman von Felix Huch.
Zum Anhören und Vergleichen: "Beethoven/Liszt, Sinf. Nr. 1-9, Cyprien Katsaris/Klavier"
Zum Ansehen: "Beethovens Zehnte" Theaterstück von und mit Peter Ustinov.

Ach ja, bevor ichs vergesse, auch meine erste Begegnung mit einer Beethoven-Partitur war anfangs ernüchternd - es war das Violinkonzert. Später in der Musikabschlußprüfung war sie doch für einen "Einser" gut. Am liebsten höre ich heute außer dem eben genannten Werk die Sinfonien Nr. 3, 6 und 8. :rolleyes: Wahrscheinlich weil sie mir, einem Hornisten, doch am meisten bedeuten.

Mit musikalischen Grüßen,

Cool BENNY

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zwinkernd Der einzige vernünftige Mensch ist mein Schneider, er nimmt immer neu Maß, wenn ich zu ihm komme. Alle anderen bleiben bei den alten Maßen. G. B. Shaw


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