Ernie B. aus A. hat geschrieben:Denn entweder ich stelle mich grundsätzlich falsch an, oder die Brücke schafft des einfach nicht (kann man gut im 2. Bild an der Tiefen H-Saite sehen: der Saitenreiter ist am Maximum, trotzdem ist der gegriffene Ton am 12. Bund immer noch nicht gleich dem Flageolett-Ton, sondern zu tief). Oder mache ich da etwas grundsätzliches falsch?
Bin mir mangels Gitarre in den Fingern nicht ganz sicher, aber könnte es sein, daß Du in die falsche Richtung einstellst?
Wenn die gegriffene Saite tiefer als der Flageolett ist, müßte die schwingende Saitenlänge doch eigentlich eher zu lang sein (weil tiefer = größere Wellenlänge), oder?
Siehe auch folgenden
Link (klick), die behaupten das Gleiche. In diesem Fall würde eine Verlängerung der Saitenlänge über den jetzigen Anschlag hinaus das Problem also noch weiter verschlechtern.
Bevor Du also losrennst und in neue Hardware investierst, erst 'mal den Saitenreiter testweise weiter nach vorne stellen und das Ergebnis checken ...
Ernie B. aus A. hat geschrieben:Jetzt meine Frage: wenn ich diese Schaller-Brücke in die Position einbaue, in der vorher das Tailpiece der war (siehe Bild 1) hat sich ja effektiv die Mensur verändert, da die Saiten nun ca. 2,5cm länger schwingen können (denn das Teil mit den Saitenreitern wird ja weggelassen, da die ja auf der neuen Bridge integriert sind).
Kann das zu Problemen mit der Bundreinheit führen? Ich befürchte es.
Danke fürs Lesen bis zum Ende

<Klugscheiss-mode ON>
die Bundreinheit bleibt unbeeinflusst, Du meinst die Oktavreinheit ...
<Klugscheiss-mode OFF>
Ich gehe stark davon aus, daß Du die Saitenreiter nicht die dazu kommenden zweieinhalb Zentimeter nach vorne verstellen kannst. Daher sind IMHO ärgste Probleme bei einem derartigen Wechsel vorausprogrammiert. Die Abstände der Bünde sind ja auf eine bestimmte Mensur abgestimmt, die sicher nicht ca. 2,5 cm länger als die jetzige beträgt.
Gruß -
der Fenderizer