Brauche Hilfe... hab neue Röhren im Amp und jetzt streikt er - Thema anzeigen

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Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 10 Beiträge ] 
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BeitragVerfasst: 14.11.2008 01:20 
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Zuschauer

Registriert: 14.11.2008 01:04
Beiträge: 16
Wohnort: Meuselwitz
hallo leutz*

ich habe von einem bandkollegen einen Hughes & Kettner ats 120 combo bekommen. der lautsprecher war kaputt, also habe ich einen neuen eingebaut, und zwar:

CELESTION VINTAGE 30, Gitarrenchassis, 12", 60 W RMS, 8
Ohm, 100 db/w/m

bei der gelegenheit hab ich gleich mal die röhren gewechselt weil der schon ein ganzes stückchen alt is... hab eingebaut:

TAD RT001 Röhre 12AX7A-C

soweit so gut... jetzt habe ich folgendes problem:

wenn ich den amp anschalte gibt er die ersten 30 (!) minuten ein sehr schlechtes signal wieder. es setzt andauernd aus, und klingt auch an sich nich wirklich wie es klingen sollte. nach ungefähr 20 - 30 minuten spielen scheint es sich dann zu normalisieren, und plötzlich klingt er ganz okay, und aussetzen tut auch nix mehr. ich kann im lead-kanal den gain allerdings höchstens auf 10 uhr stellen wenn ich noch etwas an grundton neben der ganzen verzerrung hören will (weis ja net ob das bei dem ding schon immer so war)..

wie gesagt, das eigentliche problem ist das er ne halbe stunde braucht um klarzukommen.

kann mir jemand sagen was ich falsch gemacht hab?!

mfg BOBBY*


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BeitragVerfasst: 14.11.2008 12:54 
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Kistenschlepper
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Registriert: 28.09.2008 17:53
Beiträge: 66
Wohnort: Delmenhorst
Hi

Hast du schonmal nen Röhrenwechsel gemacht?

Wenn ja, hast du die Röhren eingemessen(BIAS-Einstellen)???? geschockt

Falls dies nicht der Fall seien sollte-NACHHOLEN!

Sonst vielleicht den Amp mal zum Techniker bringen und checken lassn.

Cheerz kool

_________________

Gruß
Peavey Freak

Rock on-Southern Rock4ever


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BeitragVerfasst: 14.11.2008 12:57 
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Moderator
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Registriert: 09.02.2007 16:00
Beiträge: 2321
Wohnort: Hambuich-Ciddy, Digga!!
Peavey Freak hat geschrieben:Hast du schonmal nen Röhrenwechsel gemacht?


breit grinsend Überschrift gelesen?

_________________
- Recording
- Mix
- Mastering
- ... etc.

_________________
Sonoa Tonstudio
PN me!


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BeitragVerfasst: 14.11.2008 13:59 
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Zuschauer

Registriert: 14.11.2008 01:04
Beiträge: 16
Wohnort: Meuselwitz
mahlzeit...

also das war mein erster eigener röhrenwechsel, hab bis dato nur mal zugesehen wie das jemand gemacht hat, und der hatte die alten röhren rausgezogen, und die neuen reingesteckt... also hab ich das auch so gemacht...

wie misst man die röhren denn ein, bzw. wie stellt man die BIAS (was is das überhaupt) ein?!

hab auch schon dran gedacht das ding einfach zum fachmann zu bringen, hab nur ein kleines zeitliches problem und bei mir in der nähe gibt es nich viele leute die sowas machen Sad

danke für alle antworten*


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BeitragVerfasst: 14.11.2008 14:08 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3038
Wohnort: Bad Cannstatt
@Onkel Alex: ich denke, Peavey Freak wollte damit abfragen, ob Bobby Silence schon Erfahrung beim Röhrenwechsel hat oder das zum ersten mal macht. Er hat das seiner Antwort nach wohl auch so verstanden.

Die 12AX7 ist ein Röhrentyp mit recht hoher Verstärkung, der i.d.R. in Vorstufen eingesetzt wird. Für Vorstufen gibt es üblicherweise keine Bias-Anpassung, sondern nur für Endstufen, bei denen die Verluste (bzw. Belastungen der Röhren) eine größere Rolle spielen.
Wenn ich das richtig weiß, sind die H&K ATS Verstärker sowieso Hybride, d.h. mit einer Röhrenschaltung in der Vorstufe (Zerrkanal) und einer Transistor-Endstufe. Ohne Röhren in der Endstufe i.d.R. auch kein Abgleich (Bias-Justage) nötig.

Hast Du das Gerät probeweise auch einmal mit der (bzw. den) Original-Röhre(n) betrieben?
Wenn nein: nachholen, sofern die Röhre noch nicht auf den Müll gewandert ist. Sollte der Amp damit einwandfrei laufen, die alte Röhre erst 'mal weiter verwenden und ggfs. einen passenden bzw. funktionierenden Ersatz (vielleicht 'mal bei TAD nachfragen) besorgen.
Wenn ja: Tauchen in diesem Fall dieselben Probleme auf?

Gruß - der Fenderizer

_________________
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BeitragVerfasst: 14.11.2008 14:30 
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Zuschauer

Registriert: 14.11.2008 01:04
Beiträge: 16
Wohnort: Meuselwitz
heyho..

ich hab die alten röhren zum glück aufgehoben und werde diese auf dein anraten jetzt wieder einsetzen... das wird allerdings erst nächsten montag.
ich melde mich dann wieder, hoffentlich mit erfolgreichem ergebnis!

danke & schönes wochenende! zwinkernd


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BeitragVerfasst: 17.11.2008 13:46 
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Zuschauer

Registriert: 14.11.2008 01:04
Beiträge: 16
Wohnort: Meuselwitz
zwischenfrage: darf man die röhren mit den händen berühren, oder sollte man ein taschentuch oder sowas dafür benutzen?!

...ich weis, klingt doof die frage, aber bei so manchen leuchtmitteln ist das doch gang und gebe, und ich frage mich ob es bei röhren auch so ist?!?

mfg*


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BeitragVerfasst: 17.11.2008 14:53 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3038
Wohnort: Bad Cannstatt
Bobby Silence hat geschrieben:zwischenfrage: darf man die röhren mit den händen berühren, oder sollte man ein taschentuch oder sowas dafür benutzen?!
...ich weis, klingt doof die frage, aber bei so manchen leuchtmitteln ist das doch gang und gebe, und ich frage mich ob es bei röhren auch so ist?!?
so doof finde ich die Frage gar nicht! Das zeigt, daß Du selbstständig über sich ggfs. ergebende Probleme nachdenkst und sich möglicherweise ergebende Nachteile durch vorbeugende Information vermeiden willst.
Halogenlampen sollte man tatsächlich nicht mit den bloßen Fingern berühren, da sich Fett von der Haut durch die hohen Betriebstemperaturen in das Glas einbrennen kann.
Röhren werden im Betrieb zwar warm (allein durch den Heizfaden), die Gefahr des Einbrennens und eine Beeinträchtigung der Funktion halte ich aber für nicht gegeben. Ich habe schon Röhren mit den bloßen Fingern umgesteckt und der Verstärker hat danach wie vorher weiter funktioniert.
Wenn Du ganz sicher gehen willst, kannst Du die Röhren natürlich mit einem Lappen, Taschentuch o.Ä. ein- bzw. ausbauen. Schaden wird das höchstens in dem Fall, daß sich die Röhre selbstständig macht (herausflutscht) odder durch zu hohen Anpressdruck zerbricht. Bei vernünftiger Handhabung sollte so etwas i.d.R. aber nicht passieren.

Gruß - der Fenderizer

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BeitragVerfasst: 19.11.2008 15:46 
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Zuschauer

Registriert: 14.11.2008 01:04
Beiträge: 16
Wohnort: Meuselwitz
so.

montag abend war ich im proberaum und hatte eigentlich vor die röhren zu wechseln... doch diesmal lief der amp von anfang an einwandfrei. nach 20 minuten spielen kam dann wieder das schlechte signal. ich überprüfte dann auch gleich mal den clean-kanal, und siehe da: er ist auch betroffen. da der clean-kanal in der vorstufe über einen transistor läuft schließe ich die röhren jetzt mal als ursache für das problem aus...

auf anfrage bei TAD schrieb man mir das der röhrentyp sehr wohl geeignet sei für meine combo. der bearbeiter vermutete eine fehlproduktion und bot mir an die röhren kostenfrei von TAD checken zu lassen... aber das hat sich jetzt ja wohl erledigt. trotzdem sehr nett von TAD!!!

ich weis jetzt auch nich mehr weiter, mir bleibt noch die möglichkeit die lautsprecherkabel zu erneuern, alles weitere lässt sich mit meinem wissensstand nicht durchführen. wie gesagt, die signalverluste treten plötzlich nur noch selten auf, und wenn dann nur in der ersten halben stunde nach dem anschalten.

vielen dank für die hilfe!


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BeitragVerfasst: 19.11.2008 17:48 
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Beiträge: 206
Wohnort: Dillingen/Saar
Neue Röhren bitte immer mit einem fusselfreien Tuch in die Hand nehmen.
Keine dumme Frage - sehr realistisch Confused
Zur Störung: probier mal ein anderes gutes Gittarrenkabel, Lötstellen, Steckkonatakte nachprüfen ***
Der Fehler klingt einfach nach einer schlechten Kontaktstelle***wo?
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