Tommok hat geschrieben:[...]Und wie lohnenswert es immer wieder ist, sich dann zu "zwingen", sich wieder eine zu erschließen. Für die romantischen Symphonien und für Bruckner gilt das natürlich ganz besonders.
Gruß Tommok
Ich würde eher sagen, sich der "Herausforderung zu stellen", "zwingen" klingt mir irgendwie zu negativ.
Zwingen muss ich mich nur bei Brahms

, abgesehen vom 1. Klavierkonzert, aber da kommt die grosse Erleuchtung vielleicht später. (schöner avatar übrigens, der Rote Igel erinnert mich an eine Anekdote zu Bruckner/Brahms --> Knödel und Gselchts

Ich finde es ganz wichtig, daß man Erfahrungen im Konzertsaal macht, dann verbindet man das HÖRErlebniss auch immer mit einem besonderen Ereignis. So habe ich z.B. Wagner kennengelernt.
Bruckner hat jedoch meiner Meinung nach eine Sonderstellung; entweder man geht in seiner Musik mit Haut und Haaren auf, oder man lehnt ihn komplett ab, das sind zumindest die Erfahrungen, die ich in zahlreichen Gesprächen herausgehgört habe. Aber wenn man den Bruckner-Code einmal geknackt hat, eröffnen sich einem wahrlich neie Welten...