Bundreinheit - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Bundreinheit
BeitragVerfasst: 28.04.2006 18:13 
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Trusted Junior
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Registriert: 02.03.2006 00:22
Beiträge: 164
Wohnort: Neckarslum
Problem: Ich habe Schwierigkeiten, die Mensur an meiner Gitar einzustellen. Laut einer im Netz gefundenen Beschreibung ist das Maß der Mensur die doppelte Länge von z. B. der hohen E-Saite ab dem Punkt an dem sie den Obersattel verlässt bis genau zur Mitte des zwölften Bundes. -Okay.
Wenn ich dann mess, und den Wert verdopple, zeigt sich, dass dies noch (viel) zu kurz ist; bzw. ich kann die Intonationsschraube nicht weiter nach rechts drehen um so den Wert für die Mensur einzustellen. Der Saitenreite meiner Gitar ist schlicht weg einfach zu weit hinten.

Mach ich etwas falsch, oder wie seht ihr das?

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http://www.youtube.com/watch?v=Mgd0BcdhChg&playnext_from=TL&videos=iwp4SRQS_fY&playnext=1

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BeitragVerfasst: 28.04.2006 22:02 
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Profi-Mucker
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Registriert: 22.12.2005 16:33
Beiträge: 1051
Wohnort: Heidenheim
Jetzt mal langsam, erreichst Du nur den errechneten wert nicht, oder passt die Stimmung nicht?
Am einfachsten Flageolett am 12. Bund = gegriffen am 12. Bund.

_________________
Möge der Bass mit Euch sein !


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BeitragVerfasst: 29.04.2006 12:40 
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Trusted Junior
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Registriert: 02.03.2006 00:22
Beiträge: 164
Wohnort: Neckarslum
Nee, so schauts aus:
Den errechneten Wert erreiche ich schon, aber die Seite kommt erst am Saitenreiter (Bridge) an, wenn dieser Wert schon längst überschritten ist; so 1cm bis 1,5cm zuviel quasi.
Das mit dem 12. bund Flagoulett=gegriffen ist etwas schwierig herauszuhören, da gibts bei mir keine wirklich großartig-hörbaren Abweichungen.

Was ist denn die genaueste Art & Weise mit der man zur Bundreinheit gelangt?


Muchas gracias

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BeitragVerfasst: 29.04.2006 13:05 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3038
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Hallo zusammen,

Klugscheiß-Mode ON
erst einmal etwas Begriffsklärung: Bundreinheit bezieht sich auf die Positionierung der Bünde. Das, worum es bislang ging, nennt man meines Wissens nach Oktavreinheit.
Klugscheiß-Mode OFF

Wie Bassti schon geschrieben hat, geht es darum, die schwingende Saitenlänge möglichst so einzustellen, daß die leer und am 12. Bund gegriffene Saite (bzw. der Flageolett-Ton) gleich sind.
Am besten geht das mit einem Stimmgerät.

Wenn der gegriffene Ton zu hoch ist, muß die Saite länger werden, also den Saitenreiter in Richtung vom Hals weg verstellen - ist der Ton zu niedrig entsprechend anders herum.

Dean's heirs hat geschrieben:Den errechneten Wert erreiche ich schon, aber die Seite kommt erst am Saitenreiter (Bridge) an, wenn dieser Wert schon längst überschritten ist; so 1cm bis 1,5cm zuviel quasi.

cm ist ein wenig heftig. Wenn es allerdings Milimeter sind, ist das völlig O.K - die Saite ist ja auch noch irgendwie steif, wodurch sich die real einzustellende Mensur um 1-2mm verlängert.

Gruß - der Fenderizer

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BeitragVerfasst: 29.04.2006 20:44 
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Trusted Junior
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Registriert: 02.03.2006 00:22
Beiträge: 164
Wohnort: Neckarslum
gut, hat hingehauen.

vielen dank


PS: den Klugscheiß-Mode vorzugsweise ruhig auf Standby halten; wird sicher nich das letzte Mal sein, das er von Nutzen ist.

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BeitragVerfasst: 30.04.2006 18:19 
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Trusted Junior
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Registriert: 14.03.2006 21:34
Beiträge: 203
Fenderizer hat geschrieben:Wenn der gegriffene Ton zu hoch ist, muß die Saite länger werden, also den Saitenreiter in Richtung vom Hals weg verstellen - ist der Ton zu niedrig entsprechend anders herum.


Wow! Gut zu wissen. Jetzt kann ich mich mit System daran machen bei meiner total Oktavunreinen OLP die Saiten einzustellen.
Ich möchte aber noch einen Punkt in den Raum werfen: wie oktavrein eine Gitarre überhaupt sein kann hängt doch sicherlich auch stark von der Fertigungsqualität ab, oder? Meine gute OLP zum Beispiel ist für ihr Geld eine gute Gitarre, von meiner Fender kann ich da aber von besseren Grundvorraussetzungen in Sachen Bund -und Oktavreinheit ausgehen, oder?
In der Hoffnung jetzt genug für Ablenkung gesort zu haben Angel ...

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BeitragVerfasst: 01.05.2006 16:25 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3038
Wohnort: Bad Cannstatt
Hallo,
Ernie B. aus A. hat geschrieben:Ich möchte aber noch einen Punkt in den Raum werfen: wie oktavrein eine Gitarre überhaupt sein kann hängt doch sicherlich auch stark von der Fertigungsqualität ab, oder?

Ja, obwohl die Oktavreinheit bei den meisten (E-)Gitarren ja zur Not auch noch nachgestellt werden kann.
Mit ausschlaggebend für die Fertigungsqualität ist natürlich die Bundreinheit, d.h. wie gut die Bünde auf den Soll-Positionen sitzen.
Davon hängt dann bei korrekt eingestellter Oktavreinheit die Intonation ab, d.h. wie genau die Töne dann tatsächlich sind.

Gruß - der Fenderizer

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