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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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diego-scar
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Verfasst: 02.01.2011 00:25 |
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| Semi-professional |
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Registriert: 06.01.2007 21:34 Beiträge: 271
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ich suche ein compressor plugin (vst) um die bassdrum und snare "in your face" zu bekommen. musikrichtung ist metal/hardcore. was benutzt ihr so?
_________________ In dieser Zeit so individulastisch wie möglich zu leben, ist der einzige echte Luxus, den es noch gibt
Zitat: Oskar Wilde
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Knecke
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Verfasst: 02.01.2011 01:21 |
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| Semi-professional |
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Registriert: 27.07.2010 09:59 Beiträge: 371
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Richtig eingestellt bringt fast jeder Kompressor einen Gewinn.
So wie du das beschreibst, würde ich empfehlen: Nimm deinen OnBoard-Comp und dann heißt es Üben Übern!
Logic, Cubase u Protools haben alle was mit an Bord. Ich weiß nicht, was du benutzt. Aber gerade Kompressoren benötigen viel Zeit zum Reinarbeiten. Und nimm keinen Multiband. Den kann man erst verstehen, wenn man nen klassischen Kompressor verstanden hat.
_________________ Sounddesign | Komposition als Verlag und Freelancer
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htp_big_M
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Verfasst: 02.01.2011 11:20 |
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| Profi-Mucker |
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Registriert: 11.08.2006 21:09 Beiträge: 1334 Wohnort: NRW (Niederrhein)
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diego-scar hat geschrieben:ich suche ein compressor plugin (vst) um die bassdrum und snare "in your face" zu bekommen....
Da solltest Du aber nicht nur nach Kompression sehen - den Fehler habe ich früher auch gemacht. Ich dachte immer: Ein Kompressor muss irgendwie überall drauf, damit man möglichst viel Druck in einen Track bekommt. Das stimmt aber nur ansatzweise - bzw gar nicht. Zu viel Kompression lässt die Sounds eher statisch, kalt und unnatürlich klingen - vor allem nimmt man der Spur jegliche Dynamic (was ja auch in gewissem Rahmen gewollt ist). Wenn die Transienten eines Klanges passend sind, und das EQ-Bild perfekt - kann man sich weitere Kompression meist völlig sparen. Ich bin mittlerweile von 20/30 Kompressoren in einer Produktion auf einen Einsatz von 1 bis 2 gekommen. Meine Mixe klingen wesentlich luftiger, aber dennoch druckvoll. Vorher war alles platt, hart (aber nicht schön) und anstrengend zu hören. Von daher Merke: Weniger ist manchmal mehr. Beste Grüße Htp_big_M
_________________ Wenn Du glaubst an der DNA des perfekten Sounds angekommen zu sein, fällt Dir die Watte aus den Ohren. VISIT: http://www.myspace.com/henkdelatraPLEASE Register - and give me YOUR vote >> http://www.uptrax.com/henkdelatra 
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Dave
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Verfasst: 02.01.2011 15:58 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Also ich nehme meistens das Drumset von meinem Roland Fantom (Drums Expansion). Das klingt extrem rund und hat einen genialen Klang. Da komprimiere ich nix mehr. An Kompressor nehme ich eigentlich immer ein uraltes Plugin von TC - gab es mal in einem Bundle mit Cubase SX 1 (hieß Cubase XTC) - und zwar egal was ich komprimiere, Drums, Bass, Vocals (gerade bei letzterem sehr geil). Wenn man das mal billig bei Ebay schießen kann... das lohnt sich alleine wegen der Plugins (auch der Hall ist extrem geil).
Aber imo dürfte beim Kompressor die Wahl des Plugins keinen soooo wahnsinnig großen Unterschied machen. Wenn die Bassdrum mit den "Packungsbeilagen" nicht sonderlich fett klingt, dann ist entweder das Ausgangsmaterial schlecht, oder der Compressor ist falsch eingestellt. Und in beiden Fällen holst Du dann eben auch mit dem super-teuren Edel-Plugin wahrscheinlich nicht mehr raus.
Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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diego-scar
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Verfasst: 02.01.2011 21:18 |
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| Semi-professional |
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Registriert: 06.01.2007 21:34 Beiträge: 271
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die waves sachen muss ich unbedingt mal auschecken, hab schon extrem viel von den plugins dieser firma gehört...
es geht mir nicht um das einstellen eines kompressors, das klappt bei mir, sondern ich denke das ich mit einem andren plugin außer dem hauseigenem von cubase noch mehr rausholen könnte.
zum thema, ob komprimieren ja oder nein, hab ich das gefühl das manche (und damit mein ich jetzt nicht irgendjemand hier im forum) schon fast glaubenssätze haben. ich halte das so(nicht nur mit kompressoren sondern mit allen, z.b. eq etc.) wie bob katz es geschrieben hat:"there is no magic threshold or eq setting..." wenns passt und sich gut anhört, dann ist es okay.
grade um nen "fetten" sound (wie im metal/hc) zu bekommen ist komprimieren(neben dem eq natürlich) unersetzlich. aber nicht blind alles "totschlagen" sondern gefühlvoll und vor allem gezielt eingesetzt.
_________________ In dieser Zeit so individulastisch wie möglich zu leben, ist der einzige echte Luxus, den es noch gibt
Zitat: Oskar Wilde
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Wishbone
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Verfasst: 02.01.2011 21:40 |
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| Profi-Mucker |
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Registriert: 24.03.2007 10:50 Beiträge: 1008 Wohnort: München
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wenns passt und sich gut anhört, dann ist es okay.
... und genau das ist schon immer mein Problem. Ich denke immer "es passt und hört sich gut an" und dann kommen die Feedbacker und sagen "mumpfig, BD zu wenig knackig,..."  BTW, meinen Tipp kennst Du schon: T-RackS Deluxe (die Einzelkomponenten lassen sich auch sehr gut zum Mischen verwenden). Nein, ich bekomme keine Prämie von IK-Multimedia, aber ich habe einen prominenten Mitstreiter: Bobby Owsinski, "Mixing and Mastering with IK Multimedia T-RackS" auch wenn das nichts heißt, ich denke der hat ganz schön Kohle von IKM bekommen, damit er das Buch schreibt  Stefan
_________________ Cubase 6.5/64 Bit | MS Windows 7 Home Premium/64 Bit | RME HDSP 9632 | Intel i5-750/2.67GHz | MSI P55-GD55
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Dave
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Verfasst: 03.01.2011 05:28 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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wenns passt und sich gut anhört, dann ist es okay.
Ja das ist korrekt, aber die Gefahr ist einfach, dass man es verschlimmbessert. Wenn ich auf eine Bassdrum-Spur einen Kompressor lege, dann hört die sich danach IMMER fetter und toller an. Die Frage ist letztlich nur immer, ob das dem Mixdown auch guttut. Ich mache das eher andersrum: Wenn ich eine Spur aufgenommen habe, nehme ich mir erstmal 'nen EQ und haue alles weg was ich nicht brauche. Bei Gesang kann man unter 150 Herz (je nach dem) locker alles wegsäbeln. Bass braucht keine Höhen (wenn man mal von Slap-Nummern absieht). Der Bass hört sich dann extrem mumpfing und die Vocals kraftlos an. Aber im Gesamtmix wirkt das Wunder. Und so sehe ich das auch bei Kompressoren. Weniger meist mehr. Lieber gezielt einige Spuren komprimieren, als überall per Default einen Kompressor draufhauen. Gruß, Dave
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diego-scar
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Verfasst: 03.01.2011 06:53 |
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| Semi-professional |
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Registriert: 06.01.2007 21:34 Beiträge: 271
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kommt halt immer auf die musikrichtung drauf an. und metal bzw hc ist ja jetzt nicht grade dafür bekannt besonders dynamisch zu sein  klar, EQ kommt immer zuerst, der lowcut ist mein freund. danach erstmal rumschrauben am eq bis es passt und dann erst der kompressor(falls nötig) wie schon gesagt, die basics sind mir bekannt, es geht mir halt eher darum einen passenden kompressor zu finden. (als EQ hätte ich am liebsten den PE 1C von softube. was man so hört in andren foren und auf dem video der softube seite muss das ding der hammer für bassdrum etc sei!)
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Zitat: Oskar Wilde
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htp_big_M
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Verfasst: 03.01.2011 09:51 |
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| Profi-Mucker |
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Registriert: 11.08.2006 21:09 Beiträge: 1334 Wohnort: NRW (Niederrhein)
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diego-scar hat geschrieben:kommt halt immer auf die musikrichtung drauf an. und metal bzw hc ist ja jetzt nicht grade dafür bekannt besonders dynamisch zu sein  ... Bitte nicht die Eigendynamic eines Sounds mit der Gesamtdynamic eines Mixes verwechseln. Ich selber produziere Trance & Clubsound - auch nicht grade für eine hohe Restdynamic in den Mixen bekannt - und dennoch bekommt die BD so gut wie nie einen Kompressor auf die Einzelspur, Da beim Mastering noch immer etwas Dynamic verloren geht. Den grade eine Bassdrum rutscht schnell von "druckig, bassig" in den Bereich "plöppig, flat.." wenn man zu viel kompremiert. Dann klingt es auch nicht mehr. Htp_big_M
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