- Automatisieren: ist das Einzeichnen eines Verlaufs einer "Funktion" eines Gerätes, z.B. der EQ soll den Synth langsam einfaden lassen, also automatisiert man so, dass die Frequenz langsam ansteigt. Selbiges gilt für Kompressor-Threshold, Flanger, Cutoff etc. Die Möglichkeiten sind unendlich
- Gruppen:a) erleichtern das Stummschalten, was ein nicht zu unterschätzender Aufwand ist, wenn man mal 10-15 Vocal- oder Drumspuren hat. Alle Elemente, die zu den Drums gehören (Kick, Snare, Hats,....) werden auf eine Gruppe geroutet und wenn du die Gruppe mutest, dann hörst du nur noch die Elemente, die mit Drums nichts am Hut haben. Umgekehrt kannst du mit einem Klick die Drums solo schalten und du hörst nur noch die Drums.
b) dienen auch zur Gruppenbearbeitung, d.h. wenn man das ganze Drumset noch durch einen Kompressor jagen, oder ein Reverb oder anderen Effekt hinzufügen will. Das spart ebenfalls enorm viel Zeit.
Drums habe ich natürlich nur als Beispiel genannt, du kannst auch String-Gruppen, Bass-Gruppen, usw. erstellen. Ganz wie dir beliebt.
Ebenfalls kannst du Subgruppen erstellen und diese dann auf die Hauptgruppe routen, wenn du z.B. vor hast, mehrere Kicks oder Snares zusammenzufassen und zu bearbeiten (EQ, Reverb,....):
Subgruppe: Kick ---> Hauptgruppe: Drums
Subgruppe: Snare ---> Hauptgruppe: Drums
Mein Cubase- Preset gliedert sich in neun Subgruppen und zwei Hauptgruppen.
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Ein System, sich selbst überlassen, geht immer Richtung größter Unordnung.
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