Dämpfungsfaktor von Endstufen messen/errechnen - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 25.11.2005 20:47 
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Zuschauer
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Registriert: 13.11.2005 15:03
Beiträge: 19
Wohnort: Oranienburg
Was oder wie hat den einen Einfluss auf den Dämpfungsfaktor.
Das Schaltungskonzept?
Die verwendeten Endtransistoren? oder was auch immer?


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BeitragVerfasst: 26.11.2005 09:05 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
Beiträge: 2217
Wohnort: FOH
Das Schaltungskonzept
Die verwendeten Transistoren bzw. Fetties
Ihre Anzahl
evtl. vorhandene Bügelwiderstände zwischen Rail und Endtransistor

bei PWM Amps zusätzlich:
Das Ringfilter hinter der Endstufe, dort bildet sich das erst aus.


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BeitragVerfasst: 28.11.2005 10:57 
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gerade frisch dabei

Registriert: 19.07.2005 14:25
Beiträge: 5
Wohnort: Kochel am See
Könnte man die vom Lautsprecher zurückgespeiste Energie nicht wieder sinnvoll nutzen (z.B. NetzteilElkos laden) anstatt sie zu verheizen?
Lässt sich so etwas schaltungstechnisch realisieren?

Gruß Martin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.12.2005 14:16 
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gerade frisch dabei

Registriert: 01.03.2005 12:55
Beiträge: 7
Man kann auch eine Dualendstufe nehmen und hinten (rot und rot)
zusammenschließen (dicker Drath).
Der Vorteil, man mißt tatsächlich den Innenwiderstandt des AMps ohne Kabel o.ä. und man kann Klein, und Großausteuerung getrennt betrachten.
Die Variante mit LS dranschalten, ist zu ungenau, da die Schwankungen (bei mir) so gering waren, dass man keinen echten Spannungsabfall messen konnt, bzw. der in der Ungenaukeit des Verfahrens liegt.

Messung:
Kanal 1, Eingang Sinus 1kHz, Ausgang an Ausgang von Kanal2
Kanal 2, Eingang GND

Die gemessene Spannung am AUsgang ist die, die über einen Innenwiderstand Ri eines Kanals abfällt, der Strom den man misst wird ducrh 2x Ri begrenzt.
Den Strom sollte man mit einer Stromzange messen, da sonst das Meßgerät den Widerstand erhöht.

D.h.
Ri = 1/2 *U/I

der Dämpfungsfaktor D = Ra/Ri
Ra ist die Lautsprecherimpedanz + Kabelwiderstand.

@MartinSt
Ja das geht, macht aber vom aufwand nur bei pwm amps sinn drüber nachzudenken.


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BeitragVerfasst: 29.12.2005 01:17 
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Registriert: 18.01.2005 01:24
Beiträge: 2155
Wohnort: Kassel / Knüllwald
@ DirkB: Mit Gleichspannung rückwärts eingespeist misst man eher bessere Werte. Schließlich wirkt da nur der Widerstand.

Gleichspannung rückwärts KANN nicht das übliche Verfahren sein, denn üblicherweise wird zum DF auch noch eine Frequenz angegeben, und bei guten Amps sogar mehrere Werte bei verschiedenen Frequenzen (z.B. 100Hz, 1kHz, 10kHz). Das wäre mit eine Gleichspannung wohl kaum möglich...

@ Tobi.as: Nicht ganz richtig.
DF ist nicht Ri/(RL + Rkabel) sondern (Ri + Rkabel)/RL. Zumindest ist das der gebräuchliche, vergleichbare Wert.

Allgemein: Der DF des Amps allein hat so gut wie garkeine Bedeutung. Er sollte im dreistelligen Bereich liegen, dann ist alles ok. Den wirklichen DF ruiniert hauptsächlich das Kabel.

ABER: GANZ realistisch betrachtet ist der DF sogar

(Zi + Zkabel + R_E des LS)/Z Last

Ja, R_E des Lautsprechers! Das relativiert dann die Wirkung des Kabels wieder um einiges, und der DF des Amps selber verliert noch weiter an Bedeutung. Das erklärt auch, weshalb ein Sub trotz 30m Kabel noch nicht völlig nach Grütze klingt.

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Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen.
Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist.

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BeitragVerfasst: 29.12.2005 13:05 
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Zuschauer

Registriert: 15.08.2005 15:48
Beiträge: 15
Hallo,

mir ist nicht bewußt, hier irgendwo was von Gleichspannung geschrieben zu haben. Selbstverständlich erfolgt die Messung mit Wechselspannung.

MfG

DirkB


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BeitragVerfasst: 29.12.2005 13:39 
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Moderator
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Registriert: 18.01.2005 01:24
Beiträge: 2155
Wohnort: Kassel / Knüllwald
Hmmm, ja, weiß nicht wo ich das her hatte. Dennoch, bei einigen Konzepten führt das zu völlig falschen Ergebnissen, z.B. Crown I-Tech, Peavey CS800S und einigen mehr.

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