Dämpfungsfaktor von Endstufen messen/errechnen - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 22.11.2005 01:47 
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Beiträge: 19
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Ist es möglich mit einfachen Mitteln den Dämpfungsfaktor von Endstufen in einem bestimmten Bereich ca.100Hz zu errechnen oder zu messen.
Wenn eine Erklärung dann aber bitte auch so,daß ich als Halblaie das auch verstehe.
Wen es ums messen geht,mir steht ein Frequenzgenerator und ein Zweistrahloszi zur Verfügung und Messgeräte.


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BeitragVerfasst: 22.11.2005 07:37 
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Meister der Töne
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Null Ahnung hat geschrieben:Ist es möglich mit einfachen Mitteln den Dämpfungsfaktor von Endstufen in einem bestimmten Bereich ca.100Hz zu errechnen oder zu messen.
Wenn eine Erklärung dann aber bitte auch so,daß ich als Halblaie das auch verstehe.
Wen es ums messen geht,mir steht ein Frequenzgenerator und ein Zweistrahloszi zur Verfügung und Messgeräte.


Endlich mal was für hartgesottene Bastler Smile

Der Dampingfaktor beschreibt die Änderung der Ausgangsspannung deines Amps im Vergleich zwischen dem unbelasteten Leerlauf und einer angeschlossenen Last. Gemäß dem Ohmschen Gesetz läßt sich daraus der Eigenwiderstand der Endstufe ableiten.

Leg also einen Sinus mit 100Hz an die Endstufe an und stell dir das Gain so ein daß ihre unbelastete Ausgangsspannung der Nennleistung entspricht.
Leg nun die Last an und meß die Ausgangsspannung nochmals.
Der Unterschied der beiden Ausgangsspannungen ist nun dein Lastbezogener Dämpfungsfaktor, seine Angabe ist grundsätzlich auf den zu nennenden Lastwiderstand bezogen.


Die Angabe des DF ergibt sich aus RL/Ramp.

Mit sinkendem RL nimmt der DF bei Amps grundsätzlich zu.


Manu


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BeitragVerfasst: 22.11.2005 22:26 
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Mit sinkendem RL nimmt der DF bei Amps grundsätzlich zu.


Du meinst wohl eher ab, darum sind ja bei den meisten Stufen tolle DF´s bei 8 Ohm angegeben, kaum gibt man ordentlich Last drauf (4, 2 Ohm) sinkt der DF ins Bodenlose.


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BeitragVerfasst: 22.11.2005 22:44 
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Zuschauer
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Du meinst wohl eher ab, darum sind ja bei den meisten Stufen tolle DF´s bei 8 Ohm angegeben, kaum gibt man ordentlich Last drauf (4, 2 Ohm) sinkt der DF ins Bodenlose.

So kannte ich das eigentlich auch.


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BeitragVerfasst: 22.11.2005 22:57 
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Sogar mit Rechner:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-an ... mpfung.htm


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BeitragVerfasst: 23.11.2005 07:37 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
Beiträge: 2217
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urrg

danke für die Korrektur !

Selbstverständlich nimmt er ab bei kleinerem RL !
Sorry für den Fehler.

Also. kleinerer RL - kleinerer DF.

danke


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BeitragVerfasst: 23.11.2005 21:40 
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Zuschauer

Registriert: 15.08.2005 15:48
Beiträge: 15
Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, und zwar die, daß man in den Ausgang des Verstärkers (über Vorwiderstand) eine Spannung einspeist und die am Ausgang verbleibende Spannung mißt. Dann kann man auch rechnen.

MfG

DirkB


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BeitragVerfasst: 23.11.2005 21:56 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
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Einspruch Dirk Smile

Die Messwerte würden kein sinnvolles Ergebnis darstellen da sie nicht die Eigenschaften unter Aussteuerung beschreiben sondern einen ohmschen Scheinwiderstand am Ende einer PWM Endstufe oder was auch immer das System sei.


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BeitragVerfasst: 24.11.2005 17:48 
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Zuschauer

Registriert: 15.08.2005 15:48
Beiträge: 15
Nein, es ist ein übliches Verfahren; liefert allerdings weniger werbewirksame, schlechtere Werte.
Außerdem benötigt man entweder einen NF-Generator mit einer Endstufe oder eine separate Endstufe, um eben den zu messenden Verstärker rückwärts einzuspeisen.
Es bildet also genau das nach, was ein Lautsprecher beim Ausschwingen macht: eine EMK in den Ausgang eines Verstärkers drücken, die dieser bestmöglich kurzschließen soll.

MfG

DirkB


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BeitragVerfasst: 25.11.2005 01:19 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
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Das ermöglicht die Messung der im Powerbaby enthaltenen separaten Dampingendstufe. Diese arbeitet parallel zum Lastausgang und baut die Rücklaufströme (phasenverschobene Blindströme die von den Stacks kommen) ab, aus Sicht der PWM Endstufe egalisiert sie den Lastwiderstand. Mein Konzept hat diese Aufgabe separat umgesetzt, so hab ich bessere kontrolle über das was zurückkommt, es entlastet auch die große PWM deutlich, da die Blindströme ja verwärmt werden müssen.
Bei Betrieb am ohmschen Shunt ist diese Damping-Stufe fast inaktiv, bei Betrieb an Stacks entwickelt sie heftig viel Wärme.
Nachteil solcher Geräte ist die sehr große Horde von selektierten Halbleitern auf dem Kühlkanal, das zwingt schon zu Maßarbeit um die alle unterzubringen und die Abwärme perfekt in den Griff zu bekommen.

Rücklaufströme sind analog. Schwere Schalttransistoren tun sich da schwer mit.


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