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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Jens Droessler
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Verfasst: 14.02.2005 17:49 |
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| Moderator |
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Registriert: 18.01.2005 01:24 Beiträge: 2155 Wohnort: Kassel / Knüllwald
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S4S4_fBSD hat geschrieben:Quallität, Leistung und the Look ist einfach anders als bei z.b. PC`s daher auch dieser Preis Unterschied, der aber auch nicht mehr so gros ist wie auch schon.  Wie denn, Qualität? Man kann doch nicht einfach sagen, Windows-PCs haben schlechte Qualität. Man kann bei Apple zwar generelle Aussagen über Qualität machen (wobei ich auch einige schlechte Beispiele hätte, wo dann der deutsche Kundenservice noch ganz dick einen draufgesetzt hat), aber doch nicht allgemein über Win-PCs. Es bleibt doch einem selbst überlassen, ob er für die Komponenten was mehr ausgibt und dafür bessere Qualität bei gleicher Leistung bekommt oder ob man auf Qualität furzt, weil man in 6 Monaten eh wieder eine neue Maschine zusammenstellt. Wie denn, Leistung? Wenn ich mir einen Windows-PC aus hochwertigsten Komponenten zusammenstelle und dafür so viel ausgebe wie ein Mac kostet, habe ich definitiv mehr Leistung zur Verfügung. Das ist nunmal so. Leistung ist nicht, was die Software vollbringt, sondern was die Hardware kann. Und dabei sehen Macs eben schlechter aus. Und ob ich bei einem Arbeitsgerät wirklich einen 'Look' brauche, sei dahingestellt. Apple hat vor Jahren mal Lizenzen vergeben, damit Macs auch von anderen Firmen gefertigt werden können, nach Vorbild des IBM-PCs. Das hat man aber gaaanz schnell wieder rückgängig gemacht, weil die anderen Firmen plötzlich die gleiche Technik für höchstens 80% des Preises angeboten haben. Danach hat Apple dann angefangen, die Gehäuse zu verschnörkeln. Apple findet also Anwender, die entweder ausgefallenes Design von der Stange wollen, keine Lust auf Viren und Co haben (wobei MacOSX an sich da nicht zwingend sicherer ist, aber wer will denn Viren und Trojaner für Rechner schreiben, die nur 3% der Anwender besitzen, wobei davon 80% im geschäftlichen Bereich genutzt werden, also entweder garnicht am Internet hängen oder über gut geschützte Firmennetzwerken. Allerdings könnte man diese Sicherheit auch mit Linux haben oder mit einem C64 arbeiten) oder von alt her mit Mac arbeiten (DTP, Grafik, Sound... wobei das heute mit Windows ganz genauso gut geht, bis auf wenige Ausnahmen. Das liegt aber nicht am System an sich, sondern daran, dass manche Software nicht umgesetzt wird. Das ist eine Art 'Teufelskreis', denn die Anwender bleiben beim Mac, weils die Software nur da gibt, und die Programmierer setzen sie nicht um, weil die Anwender eh alle Mac haben). Es ist wirklich so, dass in vielen Bereichen weiterhin erzählt wird "Das geht nur mit Mac" (Kurzes Beispiel: Eine Firma, die ich betreue, macht viel Videoschnitt für Nachrichtenbeiträge und für den Schnitt nutzen sie Macs. Zitat: "Windows-PCs können nicht mit dem Format umgehen". Haarsträubender Schwachsinn, denn ich schneide auf WinPCs im selben Format). Bis auf ProTools fällt mir aber überhaupt nichts ein, was ich mit dem Win-PC nicht genauso gut und genauso schnell machen könnte. Ich habe nichts gegen Apple, aber ich sehe nicht, was an den Kisten besser sein soll, besonders bei den Preisen. Die können sichs erlauben, denn die meisten Kunden sind quasi-abhängig (Geld in Apple-Software und -Infrastruktur investiert....). Ich hatte auch schon zwei Macs, die ich weiterverkauft habe, weil sie keinen Sinn gemacht haben.
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S4S4_fBSD
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Verfasst: 14.02.2005 18:43 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 10.02.2005 00:04 Beiträge: 7
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@ Jens Nun gut, sag ich ja, ist ne Glaubensfrage zwischen Apple und PC`s. Wie auch dein Beispiel, von der Apple Abhängigkeit trifft dies auch bei Win. zu. Is eben wie ich schon sagte, eine Geschmackssache. Denke sich in diesem Thema zu Vertiefen ist dies das Falsche Board, gibt ja genug IT Boards. Über dieses Thema wird sich wohl wie auch über das das Thema Linux u. Win. niemals eine Einigkeit erziehlen lassen. Die Hauptsache ist doch wohl, der Anwenderkann sein System einwandfrei Nutzeen. Ich sage ja nicht dass ich Apple besser finde, oder PC`s, kommt halt immer auf den Nutzen der Maschine an, den Anwender und desen Vorstellungen und Vorkenntnisse (wobei die Vorkentnisse ned immer Ausschlaggebend sind). Ich mach es immer so; der Kunde erhält (fall`s nicht schon im vorfeld geklärt) mehrere Systeme zum Testen und kann dann selber Entscheiden was besser Gefällt, oder ihn vom Handling her Überzeugt. Ja da muss ich dir Recht geben, denn ein Sicheres System gibt es nicht. MS OS`s und SW ist nur viel Verbreiteter als OS X z.b. , auch ein FreeBSD (wie ich es z.b. sehr gerne nutze), oder ein Solaris 10 u.s.w. , oder ein OpenBSD, oder ein Linux From Scratch sind nicht minder Sicherer als ein Win. , nur eben nich so weit Verbreitet ergo ist auch der Reitz nicht so vorhanden. Mfg Sascha
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Dave
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Verfasst: 14.02.2005 21:15 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Es ist nicht so das z.b. ein MAC Teurer ist weil Apple drauf steht. Du musst dies mal so Sehen, Apple gleich Edel IT Schmide, aber auch dies ist ne Glaubensfrage ob Apple oder PC ( Bin PC und MAC User). Quallität, Leistung und the Look ist einfach anders als bei z.b. PC`s
Das stimmt so nicht ganz. Es stimmt zwar ohne Frage, dass Apple wesentlich hochwertigere Komponenten benutzt als in 90% aller Win-PCs verbaut werden und dass ein Mac auch äußerlich "teurer" ist. Aber dafür kostet ein Mac auch in etwa das Doppelte von dem was 90% aller Win-PCs kosten (MacMini mal ausgenommen) und durch die hochwertigen Komponenten kommt man nicht auf diesen Preisunterschied. Ich hab mir vor einem Jahr einen neuen Musikrechner gegönnt und da auch fast nur hochwertige Komponenten gekauft (Dual-CPU-Board, registered Ram, teure Platten etc, das einzige wo ich gespart habe war das gehäuse, da mir das egal ist) und das ganze hat immer noch knapp die Hälfte von dem gekostet wie der Dual G5 mit nahezu identischer Ausstattung den wir uns fast zur gleichen Zeit gekauft haben. Wenn´s jetzt mal nur um die Leistung geht bekommst Du für Summe X bei einem PC mehr... Was man auch nicht außer Acht lassen sollte: Ersatzteile gibt's nur vom großen Apfel. Ein Superdrive kostet zB um die 150 Euro, während man für einen DVD-Combi-Brenner nicht mehr als 80 Euro also knapp die Hälfte zahlt... Apple hat vor Jahren mal Lizenzen vergeben, damit Macs auch von anderen Firmen gefertigt werden können, nach Vorbild des IBM-PCs. Das hat man aber gaaanz schnell wieder rückgängig gemacht, weil die anderen Firmen plötzlich die gleiche Technik für höchstens 80% des Preises angeboten haben. Danach hat Apple dann angefangen, die Gehäuse zu verschnörkeln.
Naja, dadurch hat die Firma überlebt. Mit billigen 08/15-Gehäusen hätten sie das sicherlich nicht. Apple hatte faktisch keine andere Wahl als sich vom Massenmarkt (wo sie ja in den 80ern präsent waren) abzuwenden und auf spezialisierte Märkte zu konzentrieren. Der Amiga (den ich persönlich besser fand als den Mac) ist am Massenmarkt gescheitert... (DTP, Grafik, Sound... wobei das heute mit Windows ganz genauso gut geht, bis auf wenige Ausnahmen.
Naja ich hab auch so gedacht, aber naja DTP ist halt ein Bereich wo es mit dem Mac einfach wesentlich besser von der Hand geht und da spreche ich aus Erfahrung. Wer mit Quark XPress mal versucht hat in Windwos ein 300-Seitiges Dokument mit vielen Grafiken zu bearbeiten, weiß wovon ich rede) und das muss man dem Mac einfach lassen. Dafür dass ein PC bei gleicher Leistung (auf dem Papier) billiger ist, holt ein Mac aus der Leistung einfach wesentlich mehr raus... Und was auch Fakt ist: Wenn ich jemandem einen Mac verkauft habe, hatte ich bisher danach meistens ziemlich lange Ruhe... bei einem Windows-PC war es nur eine Frage der Zeit, bis der Kunde wegen irgendeinem Wehwehchen angerufen hat... Wie gesagt ich gehöre nicht zu den Leuten, die sagen, Mac sei pauschal besser, aber man muss sich einfach vor Augen halten, dass die Komponenten extrem gut aufeinander abgestimmt sind, da sie eben nur von einem Hersteller stammen. Bei Windows hat man da als Händler meistens nicht so die Wahl, gerade bei BTO... Gruß, Dave
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Jens Droessler
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Verfasst: 15.02.2005 01:21 |
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| Moderator |
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Registriert: 18.01.2005 01:24 Beiträge: 2155 Wohnort: Kassel / Knüllwald
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Tja, der Amiga.... der ist nicht an den Verkaufszahlen gescheitert, sondern an der Kurzsichtigkeit des Herstellers. Wenn man nichts in R&D investiert, bleibt man halt stehen und alle ziehen vorbei, was auch der treueste Kunde irgendwann versteht. Ich hab auf jeden Fall noch mehrere Amiga-Modelle rumstehen, teils getunt. Wenn ich sehe, was ich da für einen Workflow hatte, könnte ich heulen. Klar, Rechenpower gabs nicht so viel wie beim PC.... Man hat auch den Fehler gemacht, viele Dinge möglichst günstig zu lösen, z.B. Fernseh-kompatible Grafikauflösungen. Hätte man da von Anfang an auf hohe Video-Bandbreite gesetzt, hätten sich die Geräte im professionellen Markt sicherlich wesentlich besser verkauft. Zum Vergleich: Die Hardware war derer der Ur-Macs deutlich überlegen. Die CPU war die gleiche, aber Grafik und Sound arbeiteten autark per DMA (womit man auch PCs dieser Zeit weit überlegen war, besonders was Animation betrifft.... Man sehe sich z.B. "Max Headroom" an.)
Was DTP betrifft, das ist nunmal Programm-Sache. Kein Windows-User kann was dafür, dass es keine gescheiten DTP-Programme gibt.... Das allgemeine Problem beim Win-PC ist einfach, dass NICHTS mehr optimiert wird. Es wird programmiert, "läuft etwas träge, naja, wenn das Programm fertig ist, wird die Hardware schnell genug sein und das ist für mich ok weil Hardware ist ja billig"
Dass Apple sich mit dem Design absetzen wollte, ist klar. Nur versteh ich gerade die Nutzer, die ja zum größten Teil geschäftlich sind, nicht. Wozu brauchen die ein schön designtes Gehäuse im Büro? Ich finde es gut, dass Apple versucht, leise Maschinen zu bauen. Aber sonst? Wozu braucht ein PC-Gehäuse einen guten CW-Wert? Sind die Profis solche Schickimickis?
Wenn ein WinXP-PC nicht ruhig läuft, stimmt was mit der Hardware nicht. Netzteil schwach, RAM im Eimer, BIOS veraltet.... das sind Sachen, wofür bei Rechnern innerhalb der Garantie der Händler verantwortlich ist. Er hat den Scheiß zusammengesteckt, also..... Insofern liegt man da beim Mac besser, weil der Händler an der Hardware nichts macht. Beim Windows-PC is es wie mit dem Live-Sound: Es hängt vom Können der Macher ab. Für mich ist das eine gute Lösung, für andere vielleicht nicht....
Man könnte sagen, dass ich für finanzielle Effizienz bin. Und von daher kann ein Mac MICH nicht begeistern. Ich weiß, wie ich PCs problemlos laufen lasse und gegen Bedrohungen absichere....
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