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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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hörnli
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Verfasst: 31.10.2007 01:35 |
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| Amtlich unterwegs |
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Registriert: 16.08.2005 03:42 Beiträge: 588 Wohnort: Planet: Erde
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Moin, da ich Sorge habe, daß diese Postings im URPS-Kerker des PA-Forums landen kopiere die vorsorglich hier her... rockline hat geschrieben:Bernd Häusler hat geschrieben:Die ultraweiche Schaumsicke setzt dem DC-Offset nichts entgegen, der starke negative DC-Offset verschiebt die Schwingspule............
 - äh, hab ich was verpasst? Was denn für DC Offset?? Und was ist "starker negativer DC Offset"? Was ein DC Offset ist weiß ich wohl, aber welche Größenordnung im Zusammenhang mit Lautsprechern ist denn hier gemeint?? Stefan rockline hat geschrieben:Ja schon, aber was verwendest Du denn für Verstärker die derart hohe Offsetspannungen haben? Bei den üblichen +-5 bis 15mV bewegt sich eine LS Pappe nicht einen Millimeter! Kann deine Schilderung zwar vom Grundsatz einwandfrei nachvollziehen, aber mir fehlt der Praxisbezug. Stefan
Bernd Häusler hat geschrieben:Moin, http://www.klippel.deWolfgang Klippel aus AN13: "The DC component produced by the force factor Bl(x) depends on the frequency of the fundamental component. For frequencies below the resonance frequency the coil is moved towards the maximum of the Bl(x) curve. This means that the coil is self-centring which is a nice feature. Unfortunately, the same motor will push the coil away from the Bl(x) maximum for any frequency above the resonance." Aus: "Loudspeaker Nonlinearities Causes, Parameters, Symptoms": "A single tone below resonance also generates a relatively small dc-part which moves the coil towards the Bl-maximum. This behavior may partly compensate for an offset in the coil's rest position. The dc-part vanishes at the resonance where current and displacement become 90 degree out of phase. At higher frequencies the self-centering behavior reverses and the coil has the tendency to slide down on either slope of the Bl(x)-curve. Even in a perfectly symmetrical Bl(x) curve a small disturbance may initiate this coil-jump-out process. This shows that the electro-dynamic transducer is potentially unstable." Aus dem selben Paper: "Ports in vented systems have a flow resistance which is not constant, but highly depends on the velocity v of the air inside the port [8] . At very low amplitudes the loss factor of a normal port is very high (Q > 50) but this values goes down to 10 and less for particle velocities above 20 m/s. The reason is that the air in the port does not vibrate as an air plug where all the air particles are bounded together. During the out-breathing phase the air is pushed in axis into the far field. In the following in-breathing phase other air particles resting around the orifice are accelerated and sucked into the port. The kinetic energy moved into the far field corresponds with the increase of the flow resistance for positive and negative air velocities as illustrated in Figure 13. The nonlinear flow resistance Rp(v) generates low frequency components because the velocities are multiplied with each other. An asymmetry in Rp(v) caused by the geometry of the orifices generates a dc-pressure in the box which may spoil the voice coil position and cause motor distortion." Viel Spaß mit Euren Resonatorfurzerln  . Bekannte Lösungen für PA-Beschallungen sind Servodrive (TM) und ÖrpZ (Finn Hoffmann) :wink: Die offene Diskussion hier im PA-Forum ist leider primitiven gesellschaftlichen Mechanismen zum Opfer gefallen. Die Überlegung, ob die Erde nun eine Scheibe oder doch eine Kugel ist, war für die Landwirtschaft bedeutungslos. Gruß unknown_artist hat geschrieben:das war der qualtitative Aspekt und wie sieht es mit der quantitativen Bewertung des Effekts bei realer Musik aus? Die Randbedingungen bei der "Furzerl" Problematik werden ja im Textauszug schon sehr gut dargestellt - eine intelligenteren Portgestaltungen kann die Funktion des Ports über den Pegel "linearisieren", ergo das Problem abschwächen (wenn auch nicht aufheben). Das praktische Offset Problem(bei allen Einsätzen oberhalb der Reso) liegt viel eher im Chassisbereich. Zum wirklichen Problem wird es erst im extremen Überlastbereich(bzw bei extrem Kurzhubern), sonst sollte es meinem Verständnis nach "nur" ein Plus an Klirr bringen. Ein stumpfes Basshorn mindert die Problematik auch (Reso im Übertragungsbereich). Freundliche Grüße
Bernd Häusler hat geschrieben:unknown_artist hat geschrieben:Zum wirklichen Problem wird es erst im... ...Überlastbereich... ... sonst sollte es meinem Verständnis nach "nur" ein Plus an Klirr bringen.
hihi, erfasst... ...Klirr und Grenzlastbetrieb = PA, furzen und kreischen muß Es Hilft es das DC-Displacement zu ignorieren? Sollte man Helmholzresonatoren, und dynamische Wandler verbieten? Ist Geschrei erfolgreicher als die mächtige Rede? Gruß Gruß
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svenr
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Verfasst: 01.11.2007 01:00 |
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Hi Hoernli,
laesst sich die Fehleinschaetzung der nichtharmonischen Verzerrungen nicht mittels eines kleinen Experimentes verdeutlichen? Sagen wir, Bandbreite 50Hz bis 90Hz. Die Resonanzfrequenz der Systeme liegt entweder ueber- oder unterhalb dieses Bereiches. Dann ein wenig messen:
- Klirrmessung bei substantiellem Pegel (herkoemmliches Procedere) ueber Bandbreite - Klirrmessung gleichen Pegels mit permanenter Anregung bei 50Hz (Auslenkung ~0.5xmax)
Unterschiedliche Systeme (mit idealerweise gleichem Treiber), klingt nach 'nem spannenden Abend...
Gruesse Sven
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hörnli
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Verfasst: 01.11.2007 16:39 |
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| Amtlich unterwegs |
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Registriert: 16.08.2005 03:42 Beiträge: 588 Wohnort: Planet: Erde
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Moin, svenr hat geschrieben:Hi Hoernli,
laesst sich die Fehleinschaetzung der nichtharmonischen Verzerrungen nicht mittels eines kleinen Experimentes verdeutlichen?
Gruesse Sven
Wem? Gruß
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hörnli
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Verfasst: 07.11.2007 18:49 |
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| Amtlich unterwegs |
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Registriert: 16.08.2005 03:42 Beiträge: 588 Wohnort: Planet: Erde
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Moin, Fabians geniale Farina-Messungen:
12NDL76 Impedanz UR 9uixghpl.jpg [ 157.94 KiB | 72-mal betrachtet ]
12NDL76 Klirr bmfa9h9o.gif [ 243.51 KiB | 80-mal betrachtet ]
Dumb-DC5.jpg [ 9.67 KiB | 74-mal betrachtet ]
Bernd Häusler hat geschrieben:martin hat geschrieben:Morgen,
wasserkocher - zum Klippel: Der Fabian klippelt ja auch nicht, sondern misst das mit sinus (sweep? burst?). Muesste demnach eigentlich auch die freundlicheren Werte bekommen.
ganz offensichtlich zeigen sich mit dem von Fabian genutzten Anregungssignal sehr realistische Werte. Hört man Beschallungslautsprechern bei Musikwidergabe bei "Nennbelastung" mit hohen Ansprüchen zu findet man das schnell bestätigt. Aus Fabians Messungen kann man schon erste Schlüsse auf die zu erwartenden Intermodulationsverzerrungen ziehen. martin hat geschrieben:Die Grafik vom Hörnli kommt aus einem der Klippel Papers und bezieht sich aufs DC Offset, weil sich offensichtlich nichtlinearitäten im Antrieb bei 1,5xfs stark bemerkbar machen, darunter zieht es die VC in Richtung max BL. Aber bei 2xfs ist der Zauber laut Grafik wieder vorbei. Die K3 Kurve der beiden Chassis in der Messung zieht sich aber doch deutlich hoeher. Da gehts bis gut 800Hz. Im Paper steht dann aber auch dass bei Frequenzen deutlich grösser als Fs diese Ursache fuers dc offset zu vernachlaessigen ist. Bei 800Hz hamma fuern ND710 aber schon fast 10x Fs.
zu vernachlässigen? Die Grafik bezieht sich auf ein im Klippeltester eingespanntes Chassis, meines Wissens Freeair... martin hat geschrieben:Sweepen tu ich ja auch oefter mal. Hub hab ich nie gemessen, aber es passiert was zu erwarten waere. Auslenkung wird mit steigender Frequenz immer geringer. Und auch untenrum lenkt das Chassis nicht besonders aus. Da sorgt die Luftfeder im geschlossenen gehäuse dafuer. Tatsaechlich erreiche ich bei 25Hz nicht Xmax. Oder kann das ein Grund fuer den Klirr sein? Die Kraefte die in der CB an der Membran zerren?? Wobei Fabians Gehäuse glaube ich jetzt, deutlich mehr Volumen hat, als ich es verwende.
Um DC- Displacement zu erkennen muß man schon in den "hohen" Leistungsbereich vordringen, wobei 30 Volt...  . sehr spannend ist sicher auch eine Messung der Intermodulationsverzerrung bei einem Frequenzpaar mit dem oberen Ton im Bereich 2 bis 3*f_res. wasserkocher hat geschrieben:Klippel beschreibt für seine Messungen als Voraussetzungen u.a. dass der Treiber in der Nähe seiner Reso stark ausgelenkt werden soll und dann mithilfe eines zweiten Messtons dessen Wiedergabe untersucht werden soll.
martin hat geschrieben:Bei 800Hz hamma fuern ND710 aber schon fast 10x Fs.
Klippel definiert, wenn ich recht erinnere, diesen 2. Messton als 10*f_res. Diese Anregung zeigt die Einflüsse des DC-Displacement logischerweise garnicht. Gruß Gruß
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