@Knallfrosch ("gar nicht mal so schlecht"):
ne, diese Preludes, echt ganz ok. Ich mein, handwerklich grad zu akzeptieren und auch nicht völlig unkreativ.
und ich hatte die Preludes immer dem Kernrepertoire für Klavier zugerechnet und für anerkannte Meisterwerke auf dem Weg in die Moderne gehalten...
@mac1024 ("weil ich da nicht wirklich eine Melodie erkannt habe, sondern das atonal klang"):
Eingängige Melodien im romantischen Sinne harmonisiert sind bei Debussy deutlich seltener zu finden als bei den Romantikern, da er sein Augenmerk (auch) auf andere Dinge gelegt hat (obwohl er sich selbst wohl in der Nachfolge z.B. Brahms und Beethovens sah). Das liegt eben an der Erweiterung der harmonischen Palette und des Skalen-Materials, da muss man sich erst einhören, das stimmt. Vielleicht kannst du dich noch am ehesten z.B. für die Arabesques begeistern. Ich hab auch einige Zeit für einen "Einstieg" gebraucht, aber heute höre ich Debussy sehr gerne (la Cathedrale engloutie halte ich aufgrund des deutlichen Programms sogar noch für eines der zugänglicheren Stücke)
liebe Grüße!
Christoph