Dave hat geschrieben:Weil die meisten Line-Eingänge zu niederohmig sind und den Präsenz- und Höhenbereich dämpfen.
Jeder PA-Verleiher hat DI-Boxen dabei
Letzlich kann man imo gerade beim Bass wesentlich mehr aus dem Sound rausholen wenn man den direkt ins Pult einschleust. Die Kompressoren und EQs die ein PA-Verleiher normalerweise benutzt sind qualitativ in der Regel um ein Vielfaches besser als der eingebaute Kram von irgendwelchen Amps.
... zu DI-Boxen:
Es gibt bei den Übertragern schon Klangunterschiede (auch gerade bei tiefen Frequenzen).
Ich verwende da lieber bei kleinen Mucken einen Amp als Vorverstärker (d.h. es kommt keine Bassbox dran ... ggf. etwas auf den Floormoni - wenn überhaupt).
... zu FXs
In Amps eingebaute FXs oder Bodentreter verwende ich seit über 20 Jahren nicht mehr, weil es bei der zweiten Kategorie nicht nur ständig Ärger mit Wacklern gab.
Bei Gitarrenjobs nehme ich einen Marshall-DSL-401 ... kleines EV PL-9 davor und ab damit ins Pult (19"-FXs über Insert).
Bei Bassjobs entweder Vollröhrentop (HD-130 mit kleiner 2 x 10"-Box) und mikrofoniert oder ein Transistortop mit DI - FXs eher selten bis gar nicht (Lautstärke mache ich mit dem Anschlag - den Volumenregler fasse ich erst am Ende der Veranstaltung wieder an, wenn ich abbaue.
Mit Gitarristen habe ich (wenigstens in Bands, wo ich spiele) keine Probleme - andererseits würde ich mir auch keine machen.
Bei der letzten Band, wo es Probleme mit einem Krawallgitarristen gab, hab ich einfach mit Abbau und Heimfahrt vor Veranstaltungsende gedroht. Seine Kollegen haben das dann mit ihm geklärt - die Sängerin hat sich hinterher bei mir bedankt, daß sie sich zum ersten Mal auf einer Mucke richtig hören konnte.
