Der Ruf eines Ausbildungsintstitutes - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Der Ruf eines Ausbildungsintstitutes
BeitragVerfasst: 17.01.2011 15:28 
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gerade frisch dabei

Registriert: 17.01.2011 15:04
Beiträge: 2
Liebe Forenmitglieder,

ich bin neu und bitte daher um Verständnis, falls ich an der falschen Stelle poste, ich bin aber lernfähig Smile

Ich studiere an einem privaten Institut, der SängerAkademie Hamburg, klassischen Gesang. Mit meiner Dozentin für Gesang bin ich sehr zufrieden, auch mit den anderen Dozenten.

Leider gibt es intern einige Probleme die auch gerne mal von bestimmten Personen nach aussen getragen werden oder die durch tragende und bestimmende Organe erst entstehen, so dass die Akademie, soweit ich das bisher beurteilen kann, einen sehr schlechten Ruf ausserhalb hat - aufgrund des Verhaltens einzelner Personen oder ehemals schlechter Ausbilder und Absolventen. Ich bin jetzt an dem Punkt angekommen, an dem ich mich frage, ob es Sinn macht, dort einen Abschluss zu machen. Oder ob es eher sogar schädlich sein könnte und ich lieber mit einem Privatstudium fortfahren sollte - falls es dafür nicht schon zu spät ist. Leider ist es mir in meinem Alter auch nicht mehr möglich, an einer staatlichen Schule weiter zu studieren.

Gibt es hier Sänger, Chorleiter, Intendanten o.ä. die bereits von der Sängerakademie gehört haben und mir vielleicht einen Rat diesbezüglich geben könnten? Oder könnt ihr euch vielleicht einmal umhören, ob ein Abschluss in diesem Hause ratsam oder eher zu vermeiden ist und wie an Opernhäusern, Theatern u.ä. mit Absolventen der Sängerakademie umgegangen wird? Sollte ich bei einer Bewerbung das Institut überhaupt erwähnen?

Kennt ihr noch andere Foren oder Ansprechpartner, an die ich mich diesbezüglich wenden könnte?

Ich wäre sehr dankbar für eure Hinweise und Tipps.
Vielen Dank euch Allen, ich bin mittlerweile mit meinem Latein etwas am Ende Sad


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BeitragVerfasst: 17.01.2011 15:56 
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Also ich würde mir da keinen großen Kopf machen, was eine Hochschule für eine Reputation hat - zumindestens nicht, wenn Du schon studierst...
Wenn Du einmal einen Abschluss hast und irgendwo gearbeitet hast, interessiert es keinen Mensch, wo Du studiert hast. Im Musikbereich schon garnicht. Da spielt/singt man einfach vor.

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BeitragVerfasst: 17.01.2011 16:00 
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Registriert: 14.11.2005 18:18
Beiträge: 1686
Wohnort: Hamburg
Liebe MezzoHamburg,

ich denke es kommt sehr darauf an, was Du nach dem Abschluss genau vorhast. "Klassischer Gesang" ist ein sehr weiter Begriff, willst Du als freiberufliche Oratorien- oder Liedsängerin arbeiten oder in einem Opernchor singen? Oder was genau schwebt Dir vor?

Die Frage nach dem Privatstudium würde ich noch ergänzen: warum studierst Du nicht ganz "normal" an einer Musikhochschule? In Hamburg ist die Sängerausbildung recht gut, das wäre aus meiner Sicht die nächstliegende Idee.

Ich selbst war schon bei mehreren Castings (in dem Fall für Musical-Produktionen) in der Jury, und die Schule die man besucht hat spielt eigentlich nur dann eine Rolle, wenn man bestimmte "Muster" dieser Schule in seiner Performance zeigt. Aber selbst dann ist es eigentlich immer egal wo man herkommt, wichtig ist nur, was man draufhat. Das gilt jedenfalls bei Sängern in nahezu allen Bereichen.

Gruß Tommok


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BeitragVerfasst: 17.01.2011 16:31 
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Semi-professional
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
(falscher Thread... hab mich vertippt)

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BeitragVerfasst: 17.01.2011 17:12 
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gerade frisch dabei

Registriert: 17.01.2011 15:04
Beiträge: 2
Vielen Dank erstmal!

Und vielleicht muss ich auch mal genauer darauf eingehen, warum ich hier eigentlich wirklich poste, nämlich dass ich mittlerweile erfahren habe, dass einige potentielle Arbeitgeber Absolventen der SängerAkademie garnicht erst zum vorsingen einladen und ich somit sowieso darauf angewiesen wäre, ein Privatstudium anzugeben und das Ausbildungsinstitut zu unterschlagen.

Nachdem man dann erstmal ein Engagement hatte und sich somit aus einer Anstellung heraus weiter bewirbt ist es klar, dass das dann wahrscheinlich niemanden mehr interessieren wird.

Und dass das Können zählt und man vorsingen muss ist mir auch klar, nur soweit muss ich erst mal kommen. Daher meine Frage ob diese Informationen, die an mich ran getragen wurden, wirklich stimmen und ob das jemand bestätigen oder vielleicht auch wiederlegen kann.

Ich möchte gerne an die Oper, in einen Opernchor, habe nun aber schon von drei Häusern gehört dass diese Absolventen der Akademie nicht einladen. Das schockiert. Wenn ich das vor Studienantritt gewusst hätte, hätte ich mich für eine andere Option entschieden.


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BeitragVerfasst: 17.01.2011 17:16 
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Du hast gehört... vielleicht... potenziell... wahrscheinlich...

Hast Du mal konkret bei den Häusern die Dich interessieren angerufen und gefragt?

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BeitragVerfasst: 17.01.2011 17:50 
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Registriert: 14.11.2005 18:18
Beiträge: 1686
Wohnort: Hamburg
Ich denke der Name des Lehrers, das Alter, die bisherige Erfahrung (Referenzen) interessiert potentielle "Einlader" mehr als der Name der Schule. Bleibt die Frage: warum kein Musikhochschulstudium?


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