Die ewige Suche nach einem Controller oder welche nutzt ihr? - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 09.03.2007 14:00 
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Semi-professional

Registriert: 16.07.2004 09:31
Beiträge: 432
Wohnort: 68219 Mannheim-Rheinau Gewerbegebiet
So, fangen wir doch mal wieder eine Grundsatzdiskussion zu Controllern an. Welche hattet ihr schon in euren Händen?Welche nutzt ihr selber?Und natürlich warum, gerade dieser?

Wir hatten schon folgende Controller da und können folgendes Berichten:
Behringer DCX-2496, der günstigste Controller am Markt, Trennung funktioniert sauber, die Limiter finde ich ein wenig zu ungenau und zu stark hörbar eingreifen, ansonsten der Absolute LB Tipp. 3 Inputs und 6 Outputs. Preis 259.- VK.

Xilica DLP-4080A, der große Bruder vom 3060, sehr saubere Verarbeitung, jedoch ein wenig gewöhnungsbedürfdiges Menu-Design, schön großes gut ablesbares Display. Trennung als auch Limiterwerte funktionieren Tadellos. Der Limiter greift fast unhörbar in den Sound ein. Der Ideale Controller mit 4Inputs und 8Outputs für größere Anlagen(4 Wege) als auch 4 Wege Monitoring. Preis 1755.- VK.

Xilica DCP-3060, der kleine Bruder vom 4080, die Verarbeitung ist im Gegensatz zum 4080 einiges wackeliger. Das Display ist einiges kleiner und unübersichtlicher. Die Menüs sind durch das viel zu klein geratene Display einiges unübersichtlicher wie beim 4080 aufgebaut. Die Trennung als auch Limiter greifen ähnlich gut. 3 Inputs und 6Outputs. Preis 1399.- VK.

LEM DX24, hatten wir leider nur einen defekten da, deshalb keine Soundbeschreibung möglich. Ein Klassischer Controller mit 2 Inputs und 4Outputs, ideal für kleine PA´s. Das Menü ist komplett unübersichtlich und beim ersten Bedienen kommt man damit überhaupt nicht klar. Verarbeitung gut. Preis ca. 600.-(wird nicht mehr hergestellt, soweit ich weiß)

_________________
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BeitragVerfasst: 11.03.2007 03:55 
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gerade frisch dabei

Registriert: 07.03.2007 19:45
Beiträge: 7
Hi,

ich selbst habe den DCX-2496 im Einsatz
als Weiche für PA Front PA Speaker
oder als Delay für grössere Freiflächen Beschallung

Tut im großen und ganzen was ich will.

Positiv:
Was mir gefällt, ich kann das Teil mit einem XLR Kabel Digital ansteuern
die Limiter sind brauchbar um Endstufen Clipping zu vermeiden.

Postitiv:
Ich habe einen Dynamischen Limiter zusatzlich eingestellt
so ab ca. 2 Khz Ansprechpunt hinten mit - 12 db bei 15 Khz
Ansprechschwelle ca. -26 db
fällt so auf Anhieb nicht auf, begrenzt aber die Leistung
zum Hochtöner, habe mit der Einstellung bis jetzt noch keinen
zerschossen.
Die ganze Einstellung ist etwas kompliziert, habe mit durch probieren
mit Sinustönen rangetastet.

Negativ:
wenn der Laptop zum programmieren angeschlossen ist
gibt es manchmal aber nicht immer in leichtes zirpen
im hochtonbereich. Da hat auch ein Software Update nichts gebracht.
Stört aber beim Einsatz weniger weil der Laptop dann nicht dran ist.

Negativ:
der Conroller kann bis +22 db oder +26 db ausgesteuert werden,
die Enstufen haben aber meistens bei 0 - +4 db Vollausteuerung

Wenn ich die Enstufen Pegel auf Rechtsanschlag drehe
dann zeigen die Austeuerungsanzeigen fast nichts an
mann könnte die Endstufen auf kleineren Pegel stellen
damit die Austeuerungsanzeigen funktionieren
aber wenn dann einer an den Enstufen rumdreht bringen
die Limiter nichts mehr.

Die ganze Kette sieht bei mir dann so aus.

Mixer Ausgang + 16dB Analog
FOH EQ aus dem gleichen Hause
Ausgangspegel + 6db dann sind wir bei +22 dB
von aus Digital zum Controller der wird dadurch max. Ausgesteuert
Ausgänge vom Controller auf -15dB ich glaube mehr geht nicht.

Positiv:
ich verwende bei Beschallung von freiflächen mit
2 oder 3 Reihen Speacker die eingebauten Delays
für die Laufzeit: funktioniert sehr gut.

Positiv: das Teil kostet fast nix.

Positiv: habe das Teil seit ca. 1 jahr im Einsatz
bis jetzt noch keinen Ausfall gehabt.


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BeitragVerfasst: 12.03.2007 02:11 
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Registriert: 18.01.2005 01:24
Beiträge: 2155
Wohnort: Kassel / Knüllwald
Controller gibt es viele...

Lake Contour
Dolby Lake
Peavey VSX
Peavey DigiTool
Alto MaxiDrive
Diverse OEMs von den Xilica (Sabine, Ohm, Community, Void Acoustics....)
XTA DP (inkl. OEMs von Turbosound, Coda...)
dbx DriveRack
dbx DriveRack PA (aus bekannten Gründen extra aufgeführt)
BSS MiniDrive
BSS OmniDrive

und und und

@ jhartl: Digitale Geräte steuert man nicht voll aus. Zumindest nicht, wenn jederzeit noch ein auch nur ein Bisschen höherer Peak kommen kann. Die +22dB sind sehr praxisgerecht, das ist der Wert den auch große Pulte ausgeben können. Bei den Endstufen umgehe ich die geringen Ausgangs-Aussteuerungen, indem ich die Endstufen mit 26dB Gain betreibe.

_________________
Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen.
Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist.

http://www.studior.info


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BeitragVerfasst: 12.03.2007 03:13 
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gerade frisch dabei

Registriert: 07.03.2007 19:45
Beiträge: 7
Mit der Austeuerung von Digitalen Geräten sind wir glaube ich schon am
richtigen Weg, ist manchmal nur etwas kompliziert auszudrücken.

Ich meinte ca. 6 bis 10 db unter Vollausteuerung der Digitalen Geräte bleiben
bei diesem Wert sollten die Endstufen maximum liefern, dann können die Limiter im Controller noch eingreifen.

das mit dem 6-10 dB gilt auch für die vorangestellte Kette
wie z. B. EQ


bei den Endstufen meinst du sicherlich Gain - 26 dB ?


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BeitragVerfasst: 12.03.2007 11:38 
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Profi-Mucker

Registriert: 20.04.2004 12:50
Beiträge: 1432
Wohnort: Sindelfingen
Wir hatten ja im Rahmen des Mufuprojektes experimentiert.

und auch durch div erfahrungen als Techniker muss ich sagen.

den optimalen gibt es nicht es ist immer ein kompromiss.

die bedienungsphilosophien sind unterschiedlich

die features sind unterschiedlich.

wenn man sich entscheidet muss man eine linie fahren und fertig.
sonst hat man das vorprogrammierte Chaos.

Die Frage ist zum einen nur Controller oder universelle EQ, DElay etc. pp plattform.

für ein selbstbau PA würde ich heute auf

Behringer DCX mit z.b Hollywood D1000 amps setzen das kostet pro box auch wenn man sie drei wege oder 2 wege aktiv fährt weniger also wenn man sie passiv trennen würde.

ganz zu schweigen wenn man den aufwand sieht den mann passiv treiben muss an zeit und an Bauteilen.

Zeitaufwand für eine passiv weiche wenns ordentlich gemacht wird.
2h messdaten aufnahme
2h simulieren
2h testaufbau
2h testhören und variation
4h ein paar weichen fertigen und testen und ein bauen

Zeit komplett 12h

kosten bei ca. 10-12 Bauteilen min 8-12 euro je beil macht dann min 100euro je zweiweg passiv weiche.

ergo billiger Controller und Amps sind da der bessere WEg.

da halb so viel Zeit nötig ist und der Aufwand für fertigung, prüfung , Bestellung von Weichenbauteilen entfällt.

Selbst mit Tamps und PSE endstufen rechnet sich das noch.


zurück zu den Controllern

alle 2-3 Jahre kommen neue raus und sie werden immer besser.

momentan ist die Krönung sicherlich der CD 44 ist ein 4 in 4 Controller von Kling und Freitag.
Der lässt filter kurven und flankensteilheiten zu die ein traum sind.
Aussstattung ist ja auch Phänomenal 30band EQ je eingang bei 4 eingängen, div parametrische EQs je ein udn ausgang je 5 bei den 8 wegen.
Filter alles was man will und kombinationen daraus.
Rechnepower ohne ende drin.
SN phänomenal
Dynamik phänomenal
Limiter überwachung über die vom AMp abgegebene spannung erfordert natürlich know how das auf seine eigenen speaker anzuwendn
etc. pp
Von Pairforce könnt ihr hier ein derivat kaufen.
Evtl Preislich attraktiv zum CD 44


Ich selber bin ein Fan des BSS FDS 334/336 wobei der Preislich recht interessant ist und somit noch finanzierbar.
klanglich fast besser als der FDS 366
grund wohl das alter.
BSS bietet mit den NTM filtern ja etwas an was man auch bei LAKE kaufen kann heisst dort nur anderst.

LAKE ist ja im endeffekt ein Clari Bros Controller.

D&B D12 kann auch EQ etc. und Delay für fremdfabrikate plus fernsteuerung also auch ncihtso schlecht.


RANE RPM26z klasse von den technischen daten allerdings bin ichan der strak IT lastigen software verzweifelt.
Im Mufu projekt haben wir 4stk davon man muss leider per pc umschalten und immer online sein um sich sicherzu sein was er macht.

XTA DP226 der geilste Controller von der Softwar grosse Buttons was für leute die sich mut audio beschäftigen wollen nicht mit IT klasse auch vom sound aber teuer.


Alto/LEM 226 software von XTA übernommen bzw stark angelehnt klanglich naja aber Bedienung gut.


Digisynthetik an BSS FDS 336 angelehnt auch klanglich ok.

DBX Driverack PA gefällt mir nicht so eingeschränkte features kein phasen dreh an den ausgängen und kurze delay zeiten.

DBX 260 und 480 schöne kontroller.
leider hat mich mal ein 480er rack als Monitor EQ rack beim SC komplett im Stichgelassen das war bitter. zum glück hatte man noch spare BSS 0pals in der location so das man die 12 Wege Monitroing machen konnte.

XTA DP 100 200 alt gbits nicht mehr aber gut.



Problem bei allen controllern völlig unterschiedliche grundlaufzeiten also eine Mischung von Controllierten anlagen kaum möglcih es sei den man stellt eine PA mit DCX nach links und die mit BSS nach rechts.
dann hat man eine chance.

Yamaha DME 32 und DME 64 eher eine rein raus geschichte zum alles zu controllieren.


Der Markt hier ist der massen gross denn Jeder Hersteller hat ja mittlerweile die 2-5 Generation mit je 2-3 Produkten am STart

ich zeige euch mal ein VA beispiel

eine Burg mit Controllern die dazu dienen sollten als EQ und Dealy zu fungieren man hat aus STuttgart alles zusammen gemietet was so gab anstatt ein standart zu fahren.

Leider sind die Bilder verwackelt aber hier war dan alles am Start was es so gab und gibt BSS FDS 388 , FDS 366, FDS 336, XTA DP 100 DP 200 XTA 226 , div BSS Analog wäre auch noch da gewesen hab ich aber dann nicht genutzt.
Ausser mir hätte das in dem Laden dort niemand bedienen können vom Know how her.
Ich fands dann spanend aber auch super nervig da man hier viel kreativität an den Tag legen musste.
und zeit hat das dann immens gekostet.


Dateianhänge:
Dateikommentar: Rocknroll WM controller setup
128-2884_IMG.JPG
128-2884_IMG.JPG [ 456.94 KiB | 536-mal betrachtet ]
Dateikommentar: zu beschallende Sporthalle in BB
Vorhandes EAW 850 KF 300 setup mit KF 300 ergänzen und delayen

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128-2876_IMG.JPG [ 58.77 KiB | 464-mal betrachtet ]

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Zuletzt geändert von tthorsten am 12.03.2007 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragVerfasst: 12.03.2007 11:43 
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Semi-professional

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Hast du auch ein nicht so verzerrtes Bild. Ansonsten danke für deine Einschätzung.
Wir werden den Xilicfa behalten und suchen noch einen für LB, aber da mich die Erfahrungen generell interesieren, dachte ich, ich bau das mal etwas anders auf.

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BeitragVerfasst: 12.03.2007 12:02 
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Profi-Mucker

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ich würd einfach

noch 4stk Behringer DCX kaufen

und noch 4stk Xilicas dann haste bis ans lebens ende genug controller.


bzw dann wenn die live time rum ist also in 3-5 Jahren
denn dann gibts die neuen generationen.

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BeitragVerfasst: 12.03.2007 14:45 
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@ jhartl: Leider ist es so, dass Amps verschiedene Pegel zur Vollaussteuerung brauchen. Viele billige Amps haben eine sehr hohe Verstärkung und können deswegen schon mit -22dB am UltraDrive vollausgesteuert werden. Aber es gibt professionelle Geräte mit hoher Leistung und den standardmäßigen 26dB Verstärkung. Da muss dann extrem hoher Eingangspegel angelegt werden (Der Rauschabstand dankt es) und das geht einfach nicht, wenn der Controller nur +6dBu am Ausgang kann....

@ tthorsten: Die Krönung ist mit Sicherheit der Dolby Lake. Es gibt keinen besseren und es gibt auch keinen annähernd so guten. Das Design ist zwar extrem gewöhnungsbedürtig, aber die Features sprechen für sich.

BSS mag zwar mit NTM auch 'krumme' Flankensteilheiten (52dB/Okt.) bieten, ein Festure, das es auch beim Lake Contour gibt, allerdings bietet der Lake Contour doch noch eine große Menge mehr....

Mit Billigendstufen mag Voll-Aktiv-Betrieb eine Alternative sein, aber wenn man schon LAB Gruppen im Lager hat, wird man bestimmt keinen T.Amp oder LD1000 dazu ins Rack packen, nur um sich die Passivweiche zu sparen... Es gibt genug gute Leute, die für relativ wenig Geld eine Passivweiche erstellen. Das macht selbst bei nur einem Paar Boxen Sinn, wenn man nicht gerade versucht, Boxen im üblichen China-Niveau zu bauen (Wenn man auf eine Boxenklasse zielt, die vom Hersteller 2000 Euro kostet, kann man zu den 500-600 Euro für Lautsprecher und Gehäuse ruhig auch noch eine Passivweiche machen lassen). Ich sage nur so viel dazu: Eine Passivweiche entwickeln zu LASSEN kostet mich weniger als würde ich es selbst machen....

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BeitragVerfasst: 12.03.2007 17:41 
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Wieso erwähnt eigentlich niemand den DSM2060 von HK-Audio? Finde, dass das Gerät zu dem Preis/Leistungsverhältnis deutlich mehr Beachtung verdient hätte. Soll' sich ja um Audient-OEM handeln...


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BeitragVerfasst: 29.12.2008 16:11 
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Bin auch gerade auf der suche! Uberzeugt hat mich bis jetzt nur der Peavey vsx 26. Hat den schon jemand getestet?

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15"/2" selbst gebaute Tops mit sehr klaren Klang. Subs dazu sind noch in Planung


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