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 Betreff des Beitrags: Die letzte AP
BeitragVerfasst: 15.01.2004 23:48 
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Anfänger

Registriert: 11.03.2003 14:14
Beiträge: 47
Wohnort: Hamburg
Also, Stravinsky + Shostakovich waren sehr sehr schön...
Allgemein war auch alles mögliche mit den vielen "neuen" sehr witzig und wir haben uns alle untereinander so ziemlich gut verstanden und haben auch musikalisch gut zusammen agiert.

Sicherlich werden einige ins BJO Loch gnadenlos reingesogen und dann im April wieder ausgeworfen. Juhu. Strauss ist ein schönes Stückchen.breit grinsend

Viele viele Grüße an die BJO´ler und bis zum nächsten Mal!
euer kwak

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Humor ist eine Gabe des Herzens nicht des Verstandes.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.01.2004 21:48 
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Anfänger

Registriert: 11.03.2003 14:14
Beiträge: 47
Wohnort: Hamburg
[url=http://]http://www.general-anzeiger-bonn.de/index_frameset.html?/news/regio-ticker-feuilleton.php[/url]

Der Generalanzeiger Bonn schreibt über das BJO Konzert:

Heroische Größe und ein triumphaler Schluss

Bundesjugenorchester spielt wieder in Bonn

Von Mathias Nofze

Bonn. Es gibt ein Ritual vor dem Ritual. Bevor das BJO, das Bundesjugendorchester, in der Beethovenhalle zum Stimmen der Instrumente ansetzte, platzierte die Konzertmeisterin ein Knuddeltierchen am Fuß des Dirigentenpultes.

Der Glücksbringer tat seine Wirkung, das "Homecoming"-Konzert wurde zu einem fulminanten Erfolg, das jugendliche Ensemble erreichte mit inspirierten Darbietungen und fabelhafter Spielkultur nicht nur die Ohren, sondern auch die Herzen der Zuhörer. Nach Stationen in München und Berlin hat das vom Deutschen Musikrat getragene BJO seinen Sitz nun wieder in Bonn.

Was man den Musikern zutrauen darf, machte gleich zu Beginn die Ouvertüre zur Oper "Der Wojewode" von Peter Tschaikowsky deutlich. Ein Solohorn intoniert eine choralartige Melodie, die Festigkeit und Zuversicht ausstrahlt.

Es wäre der Zeitpunkt für ein nervöses Verrutschen des Ansatzes gewesen, doch der Solohornist hatte sein Instrument sicher im Griff, glanzvoll erklang das Thema, das sich durch das gesamte Stück zieht und dabei heroische Größe gewinnt. Wie das BJO diesen Vorgang plastisch und zwingend herausspielte, Gespür für den Aufbau dramatischer Entwicklung zeigte, bewies hohe Musikalität.

Man staunte über ein fabelhaftes Hornquartett, über souverän artikulierende Holzbläser, denen ein sehnsüchtig-melancholisches zweites Thema zugedacht war, und über mitreißende Streicher, die mit drängender Energie und Leidenschaft spielten. Der triumphale Schluss zwang den ersten Bravoruf förmlich herbei.

Dass die Interpretation wie aus einem Guss klang, verdankte sich nicht zuletzt der souveränen Führung durch Howard Griffiths, der dieses Programm mit dem BJO in einer Arbeitsphase während des Jahreswechsels erarbeitet hat.

Die Arbeit mit dem Orchester sei ein "großes Vergnügen" gewesen, bekannte der Dirigent, und legte dem Publikum eine Mitgliedschaft im "BJO-Förderkreis" ans Herz.

Im Anschluss stand Igor Strawinskys Ballettmusik "Petruschka" auf dem Programm. Strawinsky unterlegt dem anrührenden Jahrmarktsdramolett mit den Hauptfiguren Petruschka, der Ballerina und dem Mohren eine hochkomplexe, raffinierte Musik mit grellen Pointen und beißendem Witz.

Das BJO spielte sehr präzise die rhythmisch intrikaten Strukturen, dank hervorragender Bläsersolisten faszinierten die reizvollen Farbkombinationen wie zum Beispiel das geheimnisvolle Tönen von dumpfer Trommel, Bassklarinette und wispernden Becken.

In der Nähe von Strawinsky befinden sich auch der zweite und dritte Satz der sechsten Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch, die jedoch mit ihrer trotzigen Heiterkeit einen seltsamen Gegensatz zum schwermütigen Pathos des ersten Satzes bilden.

Den Finalsatz mit seiner buffonesken Umtriebigkeit könnte man als "Rossini à la russe" bezeichnen. Auch diese Herausforderung, nämlich die stilistische und emotionale Kehrtwendung um 180 Grad innerhalb einer Sinfonie zu gestalten, wurde vom BJO bewundernswert bewältigt.

(13.01.2004)

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19.01.2004 19:06 
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gerade frisch dabei

Registriert: 30.12.2003 16:15
Beiträge: 1
Wohnort: Heidenheim
Moin Sportsfreunde!

Also ich fand das Konzert in Bonn (die anderen natürlich auch) richtig gut!
Wir Bässe haben alles gegeben (so, dass mein Bogen neu Bespannt werden muss!)
Jau ... also ich muss echt sagen, ES WAR TIERISCH LUSTIG!!!
Um ehrlich zu sein war es so lustig, dass ich an Ostern nicht wie geplant mit unserm LJO fahr sondern doch lieber wieder mit ins BJO komm!
Tja, pech für euch ...... so schnell werdet ihr mich jetzt nicht wieder los .... euer problem! breit grinsend

Sou denn ... geh ich mal noch n bissl kucken was man im Forum noch so alles findet!

Grüße, Vince
alias Schröder.:rolleyes:


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 Betreff des Beitrags: UND WIEDER MAL NUR GUTES ÜBER UNS!
BeitragVerfasst: 21.01.2004 01:11 
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Anfänger

Registriert: 11.03.2003 14:14
Beiträge: 47
Wohnort: Hamburg
http://www.konzertring-coesfeld.de/presse/Bundesjugendorchester.html

Spitzennachwuchs lässt Spitzenleistung hören

Bundesjugendorchester führt grandioses Konzert auf


Coesfeld. Stehende Ovationen: Die mehr als 100 Instrumentalisten rissen das Publikum zu Beifallsstürmen hin. Das war von vornherein nicht zu erwarten in diesem Sonderkonzert, denn es wurde relativ anstrengende Kost serviert, kein Mozart, Beethoven oder Brahms, vielmehr russische Werke des 19. und 20. Jahrhunderts. Doch entscheidend ist, was daraus gemacht wird, und diese Eerfahrung galt auch in der Stadthalle: Das Bundesjugendorchester, bestehend aus Deutschlands Spitzennachwuchs, präsentierte unter der Leitung von Howard Griffiths Spitzenleistungen. Nach einer nur 10-tägigen Probenphase ein solch anspruchsvolles Programm vorzuführen, das will schon etwas heißen. Motivation und Interesse unterstützen die vorhandene solide Instrumentalausbildung.
Ein einsames Horn begann den Vortrag: Tschaikowskys Ouvertüre zu seiner Oper "Wojewoda", selten oder nie gehört, fängt brav, steigert sich dann aber zu lärmendem Pathos. Immerhin offerierte das Stück eine gewisse Farbigkeit im Orchester, die im Folgenden noch gesteigert wurde: "Petruschka" von Strawinsky, die Schilderung eines Liebesdramas im Getümmel eines Jahrmarktes. Das wurde trefflich ausgemalt, eine riesige Besetzung an Holz- und Blechbläsern, Streichern, Schlagzeugern, zwei Harfen und Klavier zeigte den erfahrenen Orchesterpraktiker, dem eine ausdrucksvolle Soloflöte genauso viel bedeutet wie eine Batterie starker Instrumente. So kam eine zarte, impulsive und auch kraftstrotzende, fröhliche Musik zustande, deren Würze in der rhythmischen Raffinesse lag, alles gesteuert durch die sichere Hand des Dirigenten. Danach Sinfonie Nr. 6 h.Moll von Schostakowitsch. Der erste Teil mit seinen langen Dialogen verschiedener Instrumente wird abgelöst durch zwei weitere, höchst lebendige Sätze. Ob dem Ganzen ein Programm unterlegt ist, oder alles nur ironisch gemeint ist, sei dahin gestellt. Es ist ein mitreißendes Werk, das den jugendlichen Musikern hörbar Freude machte. Auch hier wieder die farbige Instrumentation, die rhythmische Akkuratesse, die Disziplin, alles das gestattet es, den Bär bis zum überschwänglichen Kulminationspunkt loszulassen und noch mal als Zugabe. "Grandios" meinte das Publikum, entsprechend war der Applaus.

Ulrich Wesseler

Münsterische Zeitung, 13. 1. 2004:

Mit russischer Rasanz ins neue Jahr
Konzert: Das Bundesjugendorchester gastierte in Coesfeld

Coesfeld: "Deutschlands jüngstes Spitzenorchester" nennt sich das vom Deutschen Musikrat gegründete Orchester. Dass das keine vollmundige Selbstüberschätzung, sondern schlicht und einfach eine Tatsache ist, stellten die 80 jungen Musikerinnen und Musiker unter Beweis.Der Konzertring Coesfeld hatte das Orchester zu seiner 269. Veranstaltung eingeladen und für fast ausverkaufte Reihen gesorgt. Und die Coesfelder empfingen den Musikernachwuchs mit offenen Armen und noch mehr Applaus. Der rennomierte Dirigent Howard Griffiths, eigentlich Chef des Zürcher Kammerorchesters, übernahm die Leitung des Neujahrsprojektes. Nur knappe zehn Tage blieben für die Erarbeitung eines anspruchsvollen, rein russischen Programms. Und das Ergebnis rechtfertigte den Anspruch, ein Spitzenorchester zu sein.Peter Tschaikowskys Ouvertüre op. 3 war das Wohlfühlstück für Publikum und Orchester. Satte, weiche Streicher, schöne Holz- und phänomenale Blechbläser sorgten für einen ersten Ohrenschmaus. Eckiger, aber nicht weniger präzise ging es bei Igor Strawinskys "Petruschka" - Suite zu. Spezielles Lob gebührte den Hornisten und dem Solotrompeter. Ohne nennenswerten Zeichen von Anstrengung meisterten sie ihre anspruchsvollen Partien. Griffiths schien nur die Richtung vorgeben zu müssen, schon lief das Orchester wie am Schnürchen und war streckenweise rhythmisch noch agiler als sein Dirigent.Ein Wechselbad der Gefühle für Publikum und Musiker war Dimitri Schostakowitschs sechste Sinfonie. Tragisch beinahe der erste Satz, der mit viel Ausdruck und Innigkeit von der Bühne kam. Für den zweiten und besonders den dritten Satz machte Griffiths ein Fass auf. Trotz aller Rasanz und überbordender Dynamik blieb das Orchester präzise, durchhörbar in allen Stimmen und spielfreudig bis zum letzten Ton.Wer den Spaß beobachtet hat, den die Musiker trotz aller körperlicher Anstrengung bei ihrem Tun hatten, braucht um die zukünftige Qualität der Orchester keine Angst zu haben.

Dirk Jaehner

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.04.2005 10:40 
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gerade frisch dabei

Registriert: 11.04.2005 21:40
Beiträge: 1
Wohnort: Trostberg
hi vince!
na,wie gehts so?ich hab dir grad ne private mail geschrieben und jetzt wollte ich mal shauen, ob ich computergenie das hier auch kapier.
also,bis dann
Urmilein


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21.04.2005 14:43 
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gerade frisch dabei

Registriert: 20.04.2005 14:29
Beiträge: 1
Hey!
Seid wann gibts denn im Bjo jemand aus Trostberg?
Ich war letzte Arbeitsphase nicht dabei, deshalb bin
ich net so aufm neusten Stand, aber ich hätt nicht
gedacht, dass es da außer Sebastian Brunnlechner
noch viele Leute gibt. Vorallem die auch noch ein
Instrument spielen!


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