Die neue Fassung "Planet" - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Die neue Fassung "Planet"
BeitragVerfasst: 08.12.2005 18:16 
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BeitragVerfasst: 09.12.2005 12:35 
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Mein Senf dazu:

wenn man überlegt, was wohl gemeint sein könnte, ist es einigermaßen schlüssig: man hört zahlreiche (!) Instrumente (Xylophon, Glockenspiel/Celesta, Klavier, Saxophon, Orgel, dann irgend einen angedeuteten Moog-ähnlichen Bass, HH-lastige Drums und Claps, eine Hammond-Orgel in zu tiefer Lage, Zupfgitarre vom Sampler, Space-Effekte) über einer immer gleichen sehr simplen und doch gelegentlich unklaren Progression, dazu gelegentlich gesungene Kommentare von einer Stimme, die entfernt an Judith Holofernes erinnert, mit einem gruseligen Vocal-Effekt (Delay?).

Also quasi die Welt, auf der in verschiedensten Sprachen alles mögliche einfach gleichzeitig vor sich hin passiert.

Sehr anschaulich, vielleicht etwas zu anschaulich. Denn in den langen Instrumental-Teilen vermisst man schmerzlich Melodien jeglicher Art, es erklingen sehr viele schematische Begleitungen zu einer Melodie, die nicht stattfindet.

Die Räumlichkeit wirkt irgendwie verzerrt: Das ganze klingt ziemlich aus der Ferne (ist es bei Euch auch so unglaublich leise?), die ganzen Xylophone und Glockenspiele stehen anscheinend am anderen Ende der Halle oder hinter der Bühne.

Sehr gleichförmig das ganze. Man vermisst irgendwie den musikalischen "Schrei", der "durch die finstere Nacht" dann auch mal zu hören wäre.

Fazit: GÄHN. wo ist der B-Teil, wo der C-Teil? Eine sehr lange Improvisation über eine sehr simple Progression. Zum Warmspielen des großen Ensembles sicher gut geeignet. Aber ganz so anschaulich wünscht sich der Hörer die Gleichförmigkeit und immerwährende Egalität des Planeten Erde (wie aus großer Distanz betrachtet) dann irgendwie doch nicht. A little less conversation, a little more action please!

Gruß Tommok


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BeitragVerfasst: 09.12.2005 14:07 
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Also den Reverb auf der Stimme finde ich ehrlich gesagt ziemlich ätzend...

Den erwähnten Moog-Bass der ab 2:34 immer mal wieder einsetzt, würde ich ganz weglassen, dass macht einiges kaputt...

Ich will Dich echt nicht frustrieren kann mich aber ansonsten nur Tommok anschließen... Das Stück wirkt wie ein einziges Sound-Wirrwarr, total chaotisch, ohne erkennbaren Ablauf.

Was ich mal probieren würde: Mach doch mal eine Cover-Version von einem bekannten Stück, das Du gut findest, dann lernst Du mal ein bisschen den Umgang mit A- B- und C-Part.

Gruß, Dave


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BeitragVerfasst: 09.12.2005 22:13 
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Tommok hat geschrieben:wenn man überlegt, was wohl gemeint sein könnte, ist es einigermaßen schlüssig: man hört zahlreiche (!) Instrumente (Xylophon, Glockenspiel/Celesta, Klavier, Saxophon, Orgel, dann irgend einen angedeuteten Moog-ähnlichen Bass, HH-lastige Drums und Claps, eine Hammond-Orgel in zu tiefer Lage, Zupfgitarre vom Sampler, Space-Effekte) über einer immer gleichen sehr simplen und doch gelegentlich unklaren Progression, dazu gelegentlich gesungene Kommentare von einer Stimme, die entfernt an Judith Holofernes erinnert, mit einem gruseligen Vocal-Effekt (Delay?).

...

Die Räumlichkeit wirkt irgendwie verzerrt: Das ganze klingt ziemlich aus der Ferne (ist es bei Euch auch so unglaublich leise?), die ganzen Xylophone und Glockenspiele stehen anscheinend am anderen Ende der Halle oder hinter der Bühne.

Sehr gleichförmig das ganze. Man vermisst irgendwie den musikalischen "Schrei", der "durch die finstere Nacht" dann auch mal zu hören wäre.

Fazit: GÄHN. wo ist der B-Teil, wo der C-Teil? Eine sehr lange Improvisation über eine sehr simple Progression. Zum Warmspielen des großen Ensembles sicher gut geeignet. Aber ganz so anschaulich wünscht sich der Hörer die Gleichförmigkeit und immerwährende Egalität des Planeten Erde (wie aus großer Distanz betrachtet) dann irgendwie doch nicht. A little less conversation, a little more action please!


Hmmm, da habe ich mich wohl in einem Klangrausch befunden!

Ich erlebe erst seit kurzer Zeit, wie es sein kann, wenn man viele Klänge gleichzeitig erzeugt.

Die Jahre zuvor hatte ich lediglich meine Gitarre zur Hand - und erst vor einem Jahr hatte ich mir mein Keyboard besorgt, -ohne zu wissen dass ich mir damit nun fast täglich den Tag gestalte.

Ich finde es unheimlich spannend, was wir hören können, wenn wir uns ausschliesslich mit Musik befassen.
Meiner Mutter z.B., die noch nicht einmal Radio hört, kamen bei "Planet" fast die Tränen Smile

Aber ihr habt ja recht. Weniger ist mehr!

Mit der Percussion habe ich auch zu viel experimentiert (echt gut gehört!)

Mit den Einstellungen habe ich auch noch so meine Unwissenheiten, deshalb sind euer Rat sehr wertvoll für mich.

Mein Fragmentwissen kann nur wachsen zwinkernd


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BeitragVerfasst: 09.12.2005 22:19 
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Dave hat geschrieben:Was ich mal probieren würde: Mach doch mal eine Cover-Version von einem bekannten Stück, das Du gut findest, dann lernst Du mal ein bisschen den Umgang mit A- B- und C-Part.


Gut, werde ich machen Smile ..endlich habe ich einen Grund dazu breit grinsend

Danke, Dave!


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BeitragVerfasst: 10.12.2005 00:12 
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tja, so bunt ist halt die Welt zwinkernd

wenn immer alles nach Din Norm sein soll .... omg wo soll das noch hinführen?


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BeitragVerfasst: 10.12.2005 08:03 
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@Enza, wenn Du Gitarre spielen kannst... hast Du einfach mal versucht mehr die akkustische Schiene zu fahren und etwas weniger "Elektronik" einzusetzen...?? Könnte imo auch ganz gut zu Deinen Songs passen...

Gruß, Dave

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BeitragVerfasst: 10.12.2005 17:11 
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Nein, hab ich noch nicht. Wie du auf meiner Site sehen kannst, bin ich total fasziniert von den elektronischen Möglichkeiten und habe mich darin wohl ein wenig verkeilt.


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BeitragVerfasst: 10.12.2005 17:14 
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enza hat geschrieben:Nein, hab ich noch nicht. Wie du auf meiner Site sehen kannst, bin ich total fasziniert von den elektronischen Möglichkeiten und habe mich darin wohl ein wenig verkeilt.


...kann ja nur besser werden kool

LG Smile


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BeitragVerfasst: 10.12.2005 23:09 
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Kritiken finde ich ja ganz gut. Sind ja auch meist berechtigt. Aber Dave, warum sollte diese Musik nicht elektronisch sein? Natürlich kann es auch anders gemacht werden. Meiner Meinung nach geht es hier aber um einen persönlichen individuellen Stil, den ich als Hörer sogar gut finde.

Im Gegensatz dazu finde ich aber auch das Stück von Benny gut. Das kann man aber nicht vergleichen. Es muss doch nicht alles gleich sein und Geschmäcker sind eben auch verschieden


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