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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Detlef
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Verfasst: 18.03.2003 11:17 |
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Hallole,
wolte hier mal ne Diskussion um die digital Amps (Johnson, Line6, Zen, usw.) anstossen.
Sicher sind die digitalen problemlos im handling und für top40 Mucker sicher genial. Aber was is mit Sound? Ich mein so richtig künstlerischer Ausdruck an der Gitarre?
Ich hatte bisher immer den Eindruck das da im Detail so das dynamische im Sound fehlt. Es klingt halt immer gleich, Feinheiten in der Intonation bzw. Unterschiede verschiedener Gitarrentypen werden zumeist etwas weggebügelt. Da war mir ja der in dieser Beziehung viel gescholtene "Rockman" noch viel lieber.
Also wie siehts aus: Würdet Ihr Euren Marshall, Fender, Booggie, Engl, ... gegen ne Digitalkiste tauschen? Bitte möglichst ausführlich begründen.
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Maeitea
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Verfasst: 04.06.2003 13:59 |
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Hallo, bin zwar absolut kein Experte...
würde meinen Rectifier aber niemals gegen was eintauschen; ich mag den natürlichen Sound. Clean oder verzerrt und fertig. Wenns exclusiv sein soll, kann man ja mal noch ne Effekttretmine benutzen. Habe immer das Gefühl, es ist zwar gut und schön, 1000 Soundmöglichkeiten zu haben, aber live hört das eh keiner raus (ausser man spielt halt Profioberliga).
MfG
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Detlef
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Verfasst: 10.06.2003 09:02 |
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Hi Maeitea,
bin voll Deiner Meinung. Mitm gescheiten Amp + gescheite Gitarre hat man sooo viele Möglichkeiten, was will man da noch mit 1000 Simulationen? Habe öfters absolute Gitarren-Profis on stage, die habe, so ein bis drei Treter vor ihrem Amp, das wars. An Sound und Vielfalt fehlt einem da aber die ganze Show lang garnix. Der Gitarrist hat den Sound in den Fingern! (nich im Pod!)
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Lutz
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Verfasst: 27.01.2004 21:05 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 27.01.2004 20:14 Beiträge: 5 Wohnort: Kandel
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Die Meinung teile ich nicht!
Ich habe zwar beides (100W-Laney-Röhren-Top mit 2 Marshall-Boxen) aber den habe ich vor einigen Monaten eingemottet und spiele jetzt ein DG-Stomp von Yamaha direkt ins Pult und für mich in einen Aktiv-Monitor.
Die Sounds aus dem kleinen DG sind einfach klasse und endlich(nach Jahren) habe ich auch das leidige 'Lautstärkeproblem' im Griff. Unser Mann an der Technik strahlt jedesmal, weil einfach einstöpseln und alles stimmt! WEnn ich dann noch an das ewige Genörgel meiner Mitmusiker denke (Röhre hin, Sound her... Du bist zu laut!), alles Vergangenheit.
DAs Argument mit den 1000 Sounds ist doch nur so eine abgedroschene Phrase, die für sich allein einfach unsachlich ist.
Wer zwingt Dich denn die 1000 Sounds an einem Abend alle zu nutzen???
Ich hab' 3 Sounds eingestellt: 1x Clean; 1x Crunch(AC30) und einmal Lead (Marshall), dazu einen vernünftigen Chorus (Boss CH-1) und für ordentlich Fett noch einen TS-9 von Ibanez. DAmit deck' ich fast alles ab.
Wenn's dann aber mal so richtig nach Keith Richards, ZZ-Top, Santana oder ....... klingen soll, dann kann ich mal eben umschalten und fertig. Zu Zeiten mit dem Röhrenstack hab' ich meist ziemlich alt ausgesehen.
Versuch doch mal mit einem Marshall/Laney-Röhrenstack einen vernünftigen Cleansound hinzubekommen. Klingt doch nur nach Hühnerkacke... (Einen Gig hab' ich sogar mit 2 Amps abgewickelt, da hatte ich mir für cleane Sounds extra 1 Roland Jazz-Chorus besorgt und mittels A/B-Schalter mal über den einen und dann über den anderen gespielt. Ein Heckmeck ohne Ende >>> ...nie wieder!)
Ich geb' Dir allerdings recht, wenn Du nur die Sounds von Line6 kennst. Ich hab' von denen das Guitar Port: totale Scheiße! Ausprobiert hab' ich auch das Boss GT-3 und unser 2. Gitarrist hat von Zoom das GFX8: Alles Scheiß-Sounds und mit echter Röhre nicht zu vergleichen!
Tja, es liegt wohl doch am DG-Stomp. Die Digitaltechnik ist zwar nicht auf dem neuesten Stand, aber vielleicht ist es ja gerade das.....!
So, jetzt hab' ich vom vielen Schreiben so viel Hornhaut auf den Fingern, da könnt ich mir ja mal grade meine Strat schnappen und ein bißchen.....
Gruß Lutz
_________________ Schade, daß am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig ist 
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Detlef
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Verfasst: 01.02.2004 01:03 |
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Hi,
tja, ich habe auch keine Laney-Ohren. Wenn mans richtig Clean will fällt mir eigentlich auch nur der jazzchorus ein. Wo ist das Problem mit 2 bis 3 Amps? Es gibt da ganz komfortable Router (z.B. Morley, Palmer). Die Simulationen sind doch eigentlich nur für Top40-Mucker interessant, die sollen ja schließlich alles möglichst ähnlich zum Original spielen, brauchen also universell klingende Gerätschaft. Ansonsten spiel ich meinen eigenen Sound und der hängt halt schon bissel vom verwendeten Material ab. Sicher ist es nicht sinnvoll mitm 100W-Fullstack vor 200 Leutz zu spielen. Das es dann heißt "zu laut" ist klar. Dann gleich das Ruder ganz rumreißen zu ner Tretmine als Ampersatz scheint mir krass. Aber jeder darf so glücklich werden wie ers braucht. Ich selbst spiel n 15W-Fenderchen, da bin ich selten zu laut.
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Lutz
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Verfasst: 01.02.2004 15:46 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 27.01.2004 20:14 Beiträge: 5 Wohnort: Kandel
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Hallo Detlef,
ich laß' Dir gerne Deine Meinung. Auch ich bin eigentlich der absolute Röhrenfan. Was ich mit meinem Beitrag eigentlich sagen wollte, ist, daß Tretmine nicht gleich Tretmine ist. Ich bin in all den Jahren nicht so oft auf meinen tollen Sound angesprochen worden, wie in dem einen Jahr, seit dem ich über das DG Stomp spiele und ich habe bisher auch noch keinen getroffen, der das Teil gespielt hat und dann nicht zufrieden bis begeistert war.
Es ist allerdings das einzige digitale Gerät, was mich bisher überzeugt hat und ich habe wirklich schon eine ganze Reihe dieser Teile ausprobiert (Johnson, Line6, Boss GT-3, Zoom GFX8, H&K Zentera...)
Ich gebe Dir aber recht, das man mir einem 'Kleineren' Röhrenamp wahrscheinlich ebenso seinen Ton finden kann ohne gleich zu laut zu sein.
Was mich an Deiner Darstellung etwas stört, ist dieser Dogmatismus, der kaum eine andere Meinung zuläßt (In Musikerkreisen übrigens sehr verbreitet!). Ich würde aber fast behaupten, daß Du diese These hier reingestellt hast, um Widerspruch zu provozieren und ein bißchen 'Stimmung' zu machen, oder täusch' ich mich da...?
Gruß Lutz
_________________ Schade, daß am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig ist 
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Dave
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Verfasst: 01.02.2004 17:45 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Hehe, nein, Detlef steht wirklich auf dem Standpunkt  , den ich zwar ein Stückweit nachvollziehen kann, aber nicht teile. Digitale Amps haben definitiv ihr Vorteile - nicht nur für Top40 Acts wo man auf die Flexibilität des Sounds angewiesen ist. Ich bin auch der Meinung, dass man den Unterschied nicht sooo explizit hört. Letztlich ist auch die Frage, für wen man Musik macht. Ich bin mir relativ sicher, dass "Normalsterbliche" (sprich Nichtmusiker) den Unterschied kaum hören werde. Genauso bin ich mir relativ sicher, dass normalsterbliche Musiker den Unterschied nicht hören. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand nach dem Gig auf den Gitarristen zukommt: "Ey Du, Dein Sound klang heute aber einfach viel zu digital"... Diesen Fall halte ich für viel wahrscheinlicher: "Du, nachdem Du den Stack aufgerissen hast, hat man nur noch Gitarre gehört, die PA musste ganz abgedreht werden und es war trotzdem noch zu laut"... Mich würd's ja wirklich mal reizen eine Onlineabstimmung zu machen. Zwei "echte" Amps, zwei digitale und vielleicht noch zwei Softwareamps (und vielleicht noch 'nen Zenamps als Hybrid-Produkt) und dann die Leute den Sounds die Gerätenamen zuordnen lassen und mal schauen was rauskommt... Hab das letztlich mal bei Mikros gesehen, die Ergebnisse waren doch recht überraschend. Behringer war zwar wie zu erwarten, auf den letzten Plätzen aber das M147 von Neumann findet sich auf Platz 8 gewonnen (Platz 1+2) hat Nevaton (irgendsowas aus Rußland)... Vielleicht könnte man sowas ja mal mit Gitarren machen. Man nimmt den Sound trocken auf, spielt es dann einzeln in die Verschiedenen (Pre)amps ein, so dass es wirklich 100pro das gleiche Riff ist und geht dann verschiedene Diziplinen durch (Clean, Crunch angezerrt heavy). Hmmm mal drüber nachdenken und drauf hoffen, dass die Hersteller mitmachen Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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helium
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Verfasst: 18.02.2004 14:11 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 24.11.2003 21:09 Beiträge: 7 Wohnort: Burscheid
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Vielleicht könnte man sowas ja mal mit Gitarren machen. Man nimmt den Sound trocken auf, spielt es dann einzeln in die Verschiedenen (Pre)amps ein, so dass es wirklich 100pro das gleiche Riff ist und geht dann verschiedene Diziplinen durch (Clean, Crunch angezerrt heavy).
Auch wenn ich die Idee prinzipiell gut finde, weiß ich nicht, ob ich ein und das selbe Riff sowohl für Clean, Crunch und Heavy verwenden würde. Was ich auch gut fänd, wäre, wenn mein eigener Softwareamp teilnehmen dürfte: http://helium.ex0.org/guitifier.zip . Windows-VST, funktioniert momentan nur bei 44100Hz Samplerate.
_________________ Zwischen zwei Malzeiten halte ich stenge Diät
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Dave
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Verfasst: 18.02.2004 14:13 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Das meinte ich ja auch nicht. Sondern das selber Riff in die verschiedenen Verstärker...
Hast den selber programmiert?
Gruß, dave
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helium
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Verfasst: 18.02.2004 14:24 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 24.11.2003 21:09 Beiträge: 7 Wohnort: Burscheid
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Das meinte ich ja auch nicht. Sondern das selber Riff in die verschiedenen Verstärker...
OK, dann hatte ich dich falsch verstanden. Sorry. Hast den selber programmiert?
Ja.
_________________ Zwischen zwei Malzeiten halte ich stenge Diät
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