digitale drumsets!? - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: digitale drumsets!?
BeitragVerfasst: 07.06.2003 11:45 
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Anfänger

Registriert: 03.06.2003 20:50
Beiträge: 27
frage: was haltet ihr von den digitalen drumsetzz?
ne alternative oder einfach nur ein spielzeug?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.06.2003 16:57 
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Also ich schaffe eigentlich ziemlich viel mit Drum-Samplern, ist einfach schneller, billiger und nicht mal annähernd so arbeitsintensiv wie eine Aufnahme mit Realdrumms.
In der Zeit in der ich allein den Sound-Check gemacht habe, programmiere ich die Schlagzeugspur fünf mal über MIDI.
Ein Drummer wird es sicher immer merken, dass es programmiert ist, man bekommt es aber heute schon ziemlich realistisch hin.

Man muss sich halt Gedanken darüber machen, für wen man Musik macht. "Normalsterbliche" hören sowas nicht und machen sich auch nicht mal annähernd so viele Gedanken wie wir Musiker...

Wir arbeiten übrigens auch schon seit einigen Tagen ein einem Drumm-Special. Unter anderem testen wir dort einige gängige Drum-Sampler (LM4, Battery). Ich arbeite dafür auch gerade an einem Workshop über Schlagzeug-Programmierung.

Gruß, Dave

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 Betreff des Beitrags: Re: digitale drumsets!?
BeitragVerfasst: 10.06.2003 08:30 
Spittbull hat geschrieben:frage: was haltet ihr von den digitalen drumsetzz?
ne alternative oder einfach nur ein spielzeug?


Hi,

ist eigentlich eine Frage, was man damit vorhat. Wenn extrem leise gespielt wqerden muss ist fast nur sowas möglich.
Für modernste technomässige Sounds ist so ein Teil eigentlich ohne alternative, ausser man triggert vom Natur-drum.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.06.2003 11:45 
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Moderator
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Gings jetzt hier um Drumplayer á la LM4 oder um E-Drums wie Roland V-Drums??
Hab ich wohl irgendwie falsch verstanden. Im Studio und Proberaum find ich sowas einfach nur Genial. Man kann die Schlagzeugspur als MIDI-Datenaufnehmen und noch nachbearbeiten hat aber trotzdem das echte Drum-Feeling beim einspielen. Auch bei Proben ist man wesentlich flexibler, da man hier die Lautstärke frei wählen kann.
Normalerweise bestimmt das Schlagzeug die Grundlautstärke und alle anderen Instrumente müssen sich anpassen (was bei den meisten Bands zu ziemlich lauten Proben führt).

Live haben E-Drums den großen Vorteil, dass man sich den Soundcheck sparen kann. Allerdings sehen die Teile meiner Meinung nach, auf der Bühne einfach nur besch...eiden aus. Da würde ich eher auf Drum-Trigger (Roland oder Clavia) zurückgreifen.

Optimal finde ich meines Erachtens eine Kombination von Abnahme und Sampling. Eine Bassdrum bekommt man live nie und nimmer so gut hin wie einen fertig im Studio gesampleten Kick, auch bei den Toms kann man sich eine Menge Arbeit am EQ sparen (vor allem klingen die dann so wie man sie selber gut findet und nicht hiesige der Techniker).
Bei Snare HiHat und Becken bieten die "echten" Varianten eine wesentlich größere Freiheit beim nuancierten Spielen verschiedener Techniken.

Auch kann man - gerade bei Bassdrums - auch beides nutzen. Man nimmt ein Sample um einen knackigen Anschlagsound zu haben und kombiniert das mit dem Echten Sound um die Tiefen mit dem nötigem "Wumms" zu versehen...

Gruß, Dave

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.06.2003 11:57 
Hi,

bei elektronischen Drums ist es eigentlich immer besser mit realen Becken zu arbeiten. Irgendwie haben das die Entwickler mit dem digitalen Beckensound noch nicht so raus und die Pads trifft man ja kaum (so winzig).
Bei der Snare ists dann ganz vorbei. Anschlagdynamik allein ist eben nicht alles bei diesem Instrument. Beim programmieren von Drumsequenzen kann man ja beliebig für jeden Schlag nen anderen Sound verwenden. Live gespielt geht das halt nich.

Den rechten Kick + Bass bei ner gut gestimmten realen Bassdrum, den ich mit EV RE20 und Shure Beta91 über einen Klark-Compressor erziele übertrifft auch ein Sample nur schwer. Der Aufwand ist natürlich aber beträchtlich höher.

Fazit: Bassdrum und Toms sind elektronisch ok, der Restmuss im Interesse echter spielmöglichkeiten für den Drummer weiter mit akustischen Instrumenten gemacht werden.


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 Betreff des Beitrags: Elektrodrum
BeitragVerfasst: 10.06.2003 13:58 
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Anfänger

Registriert: 15.05.2003 10:21
Beiträge: 31
Wohnort: Rheinbach
Also wir nutzen live ausschließlich ein E-Drum (SPD 20 glaub ich). Hat aber auch seinen Grund. Als Mundartband sind wir auf schnelle Auf- und Abbauzeiten angewiesen. Im Karneval bedeutet das, innerhalb von höchstens 3 Minuten muss die komplette Backline stehen und der erste Ton kommen. Das würden wir mit einer Schießbude nie schaffen.

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Willst Du wissen wie schwer Musik ist? Näh Dir nen Knopf an die Backe und häng ein Klavier dran, dann weißt Du es!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25.06.2003 05:17 
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Zuschauer

Registriert: 27.05.2003 14:55
Beiträge: 14
für live plädiere ich immer für ein vernünftiges miteinander... ich hab unseren drummer nach langer überzeugungsarbeit fast so weit das er die kik zuhause lässt und nur noch sein ddrum kikpad mitnimmt... becken sind in metallausführung pflicht und snares mindestens zwei (piccolo und normal) in hardware ausführung müssen genauso sein wie ein pad nur für snares... ansonsten hab ich nichts gegen ein standtom und nen hängetom aber pads sind auch wichtig... auf jedemfall wenn man triphop, live drum&n bass und elektropunk macht... manchmal benutzen wir auch sowieso sequenzen wenn&s sich um parts handelt, die trotz gutem drummer und percussionisten (ich singe live nur obwohl ich selbst auch percussionist bin) nicht umzusetzen sind...

im studio bin ich gnadenlos und will alles... programmierte drums genauso wie eingespielte sachen... ich glaub, ich bin extremist was das angeht, aber irgendwie isses mir egal;)

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life´s a bitch


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BeitragVerfasst: 25.06.2003 05:23 
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Zuschauer

Registriert: 27.05.2003 14:55
Beiträge: 14
Dave hat geschrieben:Ich arbeite dafür auch gerade an einem Workshop über Schlagzeug-Programmierung.

Gruß, Dave


hast Du Dir mal meinen oder den workshop vom wissing bei electronicattack reingezogen? vielleicht kann das den einen oder anderen ansatzpunkt bieten:-)

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life´s a bitch


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.01.2005 10:39 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
Beiträge: 2217
Wohnort: FOH
die "Flippers" haben digi ja salongfähig gemacht *kicher breit grinsend


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.01.2005 16:59 
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Semi-professional
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Registriert: 24.09.2004 14:57
Beiträge: 298
Wohnort: Wien
also, ob man nun echte becken oder pads nimmt, hängt auch wieder von der lautstärke ab.

ein 22" becken klingt erst ab einer gewissen lautstärke richtig, genauso ein 16" und jede andere grösse.
das Yamaha DTXpress kannst für professionelle auftritte vergessen. für irgendwelche heurigen-festln bringt sichs aber.


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