Drums zwecks Recording abnehmen - Thema anzeigen

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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Drums zwecks Recording abnehmen
BeitragVerfasst: 15.03.2003 22:03 
Auch wenn ich hier mit Fragen losbombadiere...
Demnächst wollen einige Musiker aus meiner Gemeinde mit mir bzw. ich mit ihnen ein paar Lieder aufnehmen, ich werde das ganze mehr oder weniger mit Hilfe von einem anderen produzieren. Ich habe vor, das Ganze nicht "live- und-drauf" zu machen, sondern mit Overdubs.
Soweit, so gut, nur lege ich Wert darauf, daß die Drums einigermaßen klingen, denn die haben mich bei diversen Mitschnitten schon genervt und es nervt mich auch, wenn sie bei anderen amateur-Produktionen nicht anständig klingen.
Darum- hat jemand eine Ahnung, wie man Drums richtig abgreift, besonders die Bass-Drum?
Was für ein Mikro nimmt man da am besten her?

Zur Verfügung stehen uns von Haus aus einige normale Shure-Vokalmikros, die es womöglich für die meisten Teile der Drums einigermaßen tun, aber ich habe den Verdacht, daß sie besonders für die Bass-Drum kaum geeignet sind.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.03.2003 02:02 
Hallole,

Gesangsmikros eignen sich nur in Ausnahmefällen für Drums. Leih Dir doch Mikros aus für das recording. Das is normal nich sooo teuer.
Bassdrum (Gate+Compressor): AKG D12 oder D112, Sennheiser e602, Beyer TG-X50 (glaub das heisst jetzt so, das Brikett jedenfalls), AT ATM25

Snaredrum (Compressor, kein Gate): Shure SM 57

Toms (Gate): Shure SM57, Sennheiser e604, AT Pro35

Hi-Hat/Overhead: Sennheiser e664, AT Pro37R, AKG C451


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.03.2003 19:36 
Offline
Trusted Junior

Registriert: 15.03.2003 22:10
Beiträge: 203
Danke für die ausführliche Beschreibung!!!

Inwiefern unterscheiden sich denn die Mikrofone Shure SM 57 und Shure SM 58 (außer im Aussehen), denn beides sind dynamische Mikros mit Nieren-Charakteristik. Inwiefern ist das (Instrumentenmikro) SM 57 optimiert für Instrumente? Denn vom SM 58 stehen mir jede Menge zur Verfügung.
Was ich noch vergessen hab: 2 Kondensatormikros haben wir auch noch da.

Ich denke mal, was ich wirklich dringender bräuchte wäre demnach das Bass-Mikro.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.03.2003 10:32 
Hallole,

übliche Bühnen-Mikros sind "gesoundet", d.h. der Frequenzgang wurde vom Hersteller konstruktiv bewusst "verbogen".
SM 57 ist von seiner Charakteristik recht universell einsetzbar, für viele Instrumente, auch für Gesang. Das SM58 ist ein reines Gesangsmikro (mit sehr wenig Höhen, daher relativ Feedback-sicher).
Du kanst die 58er ja mal für Toms probieren, kann schon einigermassen gehen. An der Snare wärs vielleicht auch möglich das 58 einzusetzen.
Die Kondensatormikros (Typ/Hersteller?) wären dann was für Hihat und Overhead.
Ein sehr preisgünstiges Bassmikro mit brauchbarem Sound ist das Audiotechnica Pro25, ansonsten siehe vorangegangene Empfehlungen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.03.2003 14:42 
Offline
Trusted Junior

Registriert: 15.03.2003 22:10
Beiträge: 203
Hallo,

ok, dann ist das der Hauptunterschied zwischen den beiden Mikros.
Naja, probieren kann mans, vielleicht läßt sich mit dem EQ was machen, aber Snare und Toms brauchen ja nicht viele Extreme Höhen.

Die Kondensator Mikros sind soweit ich weiß von Steffens (Hersteller der Gemeindesaalanlage), welches Modell weiß ich nicht, allerdings weiß ich auch nicht ob das überhaupt ein dermaßen namhafter Hersteller ist.
Die Dinger schaun zwar recht massiv aus (haben glaub ich ein Metallgehäuse), aber das sagt ja nicht unbedingt was über ihre Qualität aus.

Am wichtigsten wäre aber das Bass-Mikro, ich denke ich werde sehen, daß ich leihweise eins herbekomme.

Danke nochmal für alle Deine Vorschläge!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01.10.2004 11:53 
Offline
gerade frisch dabei

Registriert: 28.09.2004 09:07
Beiträge: 6
Hallo!

Bin zwar kein Profi , kann aber mal meine Erfahrungswerte mit einbringen!?

Zu dem Thema 57/58 kann ich nur sagen , dass ich gute Erfahrungen damit gemacht habe , die 57 eher für höhere Toms , die 58 für die tieferen zu benutzen.

Für die BD is natürlich die Kombination aus 2 Mics ( eins für den Kick und eins für den Druck "untenrum") was Feines. Is zwar kein Geheimtipp mehr , aber mit ner Grenzfläche (z.B Shure) in der BD und nem RE20 (EV)aussen war ich eigentlich immer zufrieden.


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