servus lextrax,
also ich mach da grad an ähnlichem herum, bin aber zu faul, um da groß was mit der optik darselbst zu machen. daher hab ich mir zwei billige uralt- scanner besorgt, die man dann der gobo- einheit beraubt und entsprechendes an selbiger stelle in den strahlengang bringt.
generell muß das so wie ein diaprojektor sein, also
* lampe (mit möglichst kleiner lichterzeugender fläche logischerweis)
* dahinter einen hohlspiegel, in dessen brennpunkt der bogen der funzel sitzt
* davor den kondensor (die zwei linsen, die sich mit der wölbung meist anschauen), der die auseinanderlaufenden strahlen der lampe sammelt und das motiv gleichmäßig ausleuchtet
* üblicherweise zwischen den beiden kondensorlinsen das "uv-filter

", pardon, hitzeschutzfilter, das den großteil der ir- strahlung zurückreflektiert
* dann in Deinem fall das motiv, sprich die ölscheibe, und zwar so, daß das strahlenbündel, das den kondensor verläßt, völlig den abzubildenden bereich anleuchtet
* und zu guter letzt das objektiv, nach den abbildungsgesetzen auszuwählen, also je nach benötigtem ausleuchtungswinkel.
(
http://de.wikipedia.org/wiki/Abbildungsgesetz)
das sitzt dann im abstand g vor dem motiv, der sich aus
1/f = 1/b + 1/g
errechnet.
bestimmt erzähl ich da nichts neues, aber man sieht, daß es da doch einiges an material braucht. wenn man es so perfekt wie der tbf bauen will, kommt man dann schnell in eine unerfreuliche preisregion...
zum basteln und lernen ist da sicher ein alter scanner o.ä. empfehlenswert, den man dann nach und nach mit etwas besseren komponenten ummodelt.
gruss w