Einstellung der PA-Anlage bei Burg-Location - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 12.04.2007 16:31 
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gerade frisch dabei

Registriert: 27.04.2006 21:34
Beiträge: 5
Wohnort: Helmstedt
Hallo,
ich persönlich bin eigentlich nur Musiker (Dudelsack, Schalmei, Posaune) und zwar in einer mittelalterlichen Gruppe, wir haben recht wenig mit eletkrischer Verstärkung zu tun, aber inzwischen ist das unerlässlich, da wir ein recht großes Publikum haben.
Wir haben eine recht einfache PA-Anlage von Fender (Passport PD-250).
Bei einem unserer nächsten Konzerte haben wir einen Auftritt auf einer Burg, im freien und auch drinnen vor ca. 800/900+ Leuten.
Die Anlage verstärkt lediglich die Clavinova (das einzige elektrische Instrument), der Rest wie Gesang, Schlagwerk und allerlei Tröten sind schon so sehr laut, die Anlage soll nur ein etwas dichteres Volumen geben und den Sound halt voller machen.
Nun meine Frage: Da wir dort ja in dicken Gemäuern spielen, weiss ich nicht so recht ob die Höhen evtl etwas niedriger gestellt werden sollten oder das reverb aus oder welche Einstellungen dort am ehesten zu empfehlen wären, kann man ja etwas an der Anlage einstellen.
Wär echt dankbar für ein bisschen Hilfe, da es ja auch gut klingen soll und nicht so döhnen sollte zwinkernd

/Dan.I.L

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung der PA-Anlage
BeitragVerfasst: 12.04.2007 16:35 
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Moderator
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Sowas lässt sich schwer pauschal sagen. In der Regel ist es eher eine Sache. Hast Du Bilder von der Location? Ich denke Ihr werdet da eher Probleme mit Flatterechos als mit den Höhen bekommen.

Gruß, Dave

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BeitragVerfasst: 12.04.2007 19:32 
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gerade frisch dabei

Registriert: 27.04.2006 21:34
Beiträge: 5
Wohnort: Helmstedt
hmm, ok, also Bilder habe ich nicht, einmal halt auf einem Innenhof und einmal in der Burgkapelle wohl. Also in der Kapelle wird der Ton wohl insgesamt recht laut sein, auch ohne Verstärkung, da die von der Akustik schon gut gebaut ist, deshalb sollte man evtl überlegen da auch zu verstärken. Wobei die Clavinova im Verhältnis zu den anderen Instrumenten verstärkt werden soll.

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BeitragVerfasst: 12.04.2007 23:18 
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Semi-professional

Registriert: 11.04.2007 18:35
Beiträge: 291
Wohnort: München
Hurra, die Saison für mittelalterliche Märkte geht wieder los!

Zum Problem: Wenn's das Budgt hergibt, nehmt Euch einen erfahrenen Tontechniker mit. Am besten jemand, der Erfahrung bei der Abnahme akustischer (evtl. sogar mittelalterlicher) Instrumente hat.

Grund: Es ist von hier aus vollkommen unmöglich vorauszusagen, wie die Location klingt. Das musst Du dann vor Ort sehen. Ihr Musiker seid aber mit Spielen beschäftigt. Also braucht es einen Aussenstehenden, der die Hände (und vor allem die Ohren) frei hat, um den Klang bestmöglich rüberzubringen.

Ich perönlich habe die Erfahrung gemacht, dass die Beschallung umso anspruchsvoller wird, je mehr die Technik in den Hintergrund treten soll. Beispiel: Einen R'n'R-Act mit elektrischen Gitarren kriegt jeder Amateur-Tech wohlklingend verstärkt. Je mehr akustische Instrumente aber dazukommen, und je natürlicher es klingen soll, desto hochwertigere Technik braucht es und desto erfahrener muss der Tech mit diesem Equipment sein.

Wenn der Gig in Süddeutschland ist, kann ich Euch evtl. jemand Passendes vermitteln. Meldet Euch per Email oder PN, wenn Ihr Bedarf habt. Ich selbst würde den Job nur machen, wenn SEHR viel Zeit für den Soundcheck ist. Aber daran glaube ich nicht wirklich Sad

Viele Grüße
Jo

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Johannes Komarek
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BeitragVerfasst: 13.04.2007 14:31 
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gerade frisch dabei

Registriert: 27.04.2006 21:34
Beiträge: 5
Wohnort: Helmstedt
ahja, zu allererst mal danke für die Antowrten soweit.

Da ich nicht der Chef bin, werd ich das mal vorschlagen, aber ich glaube soweit wollen wir dann doch nicht gehen, dann gehört ja auch moch mehr Equipment dazu.
In Süddeutschland sind wir nicht so oft, wird also nicht in Frage kommen, trotzdem vielen Dank für das Angebot.
Ich werd mal schaun, was sich dann so ergibt und sonst nochmal schreiben.
Alles klar.
Euch soweit viel Glück mit eigenen Projekten.

/Daniel

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BeitragVerfasst: 13.04.2007 15:00 
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Semi-professional

Registriert: 11.04.2007 18:35
Beiträge: 291
Wohnort: München
Hallo Daniel,

dann mache ich Dir noch einen Vorschlag: Sucht Euch einen festen Tontechniker aus Eurer Region. Er sollte menschlich, vom Level seines Könnens und seinem musikalischen Geschmack gutzu Euch passen. Ihr müsst ihn ja nicht zu jedem Gig mitnehmen. Aber WENN es mal ein Konzert unter schwierigen akustischen Bedingungen gibt (so wie auf dieser Burg), habt Ihr gleich jemanden an der Hand, der die Band, die Musik und die Instrumente kennt. Dann muss er sich nur noch um die akustischen Probleme kümmern, den Rest kennt (und kann) er ja.

Eine Rock'n'Roll- und Rockabilly-Band, die ich betreue, macht das genau so: Bei den meisten Jobs sind die mit eigener Anlage und ohne Tontechniker unterwegs. Immer, wenn es etwas komplizierter wird, werde ich und evtl. Zusatzequipment aus meinem Bestand von den Jungs dazugenommen. Inzwischen kenne ich die Band, die Musik und den Sound. Aber bei der Mehrzahl der Gigs liege ich ihnen nicht als Kostenfaktor auf der Tasche Smile

Viele Grüße
Jo

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Johannes Komarek
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