ELEKTRONIK FÜR EINSTEIGER - TEIL1: Grundlagen - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 18.08.2005 10:41 
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Meister der Töne
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Du hast von Elektronik keine Ahnung und willst das ändern ?
Selber löten und Geräte bauen?
Bauteile kennenlernen und verstehen ?

Herzlich willkommen zum Einsteigerkursus breit grinsend


Checkliste:

1 Lötkolben 16 Watt mit zunderfreier Spitze. Ich empfehle einen ERSA
1 Rolle Lötzinn für Elektronik, 1mm Drahtstärke. erstmal 100 gramm oder so
1 billiges Taschenmeßgerät , genannt Multimeter ( ab 5,- Euro )
1 Minibohrmaschine mit Trafo dazu.
dazu: dünne Bohrer, einen Satz kleine Knubbelfräser (Baumarkt, dazu schreib ich noch ! )
1 billiges Steckernetzgerät "12 Volt stabilisiert"
1 Seitenschneiderzange klein
1 Spitzzange klein

kleine Schraubenzieher, Bohrer bis 4mm, Puksäge, ein Platz im Keller zum murksen breit grinsend

Um die Grundlagen kommen wir nicht drumherum, jedoch werde ich darauf achten daß sehr schnell was gebaut wird damit man auch sieht daß es klappt Smile

Elektronikbauteile.

Wir unterscheiden im groben: Aktive und passive Bauelemente.

Aktive Bauteile sind solche die die eigentliche Arbeit machen, sie verändern, verstärken, steuern und regeln,
sie gehören mit Ausnahme der Elektronenröhren alle zur Familie der Halbleiter. Halbleiter sind üblicherweise aus Silizium, seltener auch aus Germanium oder Selen sowie Verbundstoffen daraus gefertigt. Im Folgenden eine Liste der wichtigsten Halbleiter:
Dioden und Gleichrichter, Transistoren und ihre Abarten (FETS, UJT usw), Triacs und Thyristoren, integrierte Schaltungen (ICs)

Elektronenröhren sind in ihren Eigenschaften den Transistoren, insbesondere den Feldeffekttransistoren (FETs) und Dioden sehr ähnlich, insofern können wir sie ebenfalls als Halbleiter einstufen auch wenn das nicht ganz korrekt ist.

Passive Bauelemente:
Das sind alle Teile die keine aktiven Vorgänge auslösen sondern dafür zuständig sind bestimmte Bedingungen zu ermöglichen die von den aktiven Elementen zum arbeiten benötigt werden.
Dazu zählen: Widerstände aller Art, Kondensatoren aller Art, Induktivitäten (Spulen und Transformatoren), Lautsprecher und Mikrofonkapseln, Lampen, usw. Dazu zählen ausdrücklich nicht die LEDs, diese sind leuchtende Dioden und somit Halbleiter Smile

Elektrische Werte.

Widerstand wird gemessen in OHM.
Spannung wird gemessen in VOLT
Strom wird gemessen in Ampere.
Kapazität wird gemessen in Farad
Induktivität wird gemessen in Henry
Frequenz wird gemessen in Herz (Schwingungen pro Sekunde)
Die elektrische Leistung Watt ist = Spannung x Strom, Volt x Ampere
Die verbrauchte Leistung ist = Watt x Zeit. (dein Stromzähler hat Kilowatt-Stunden)

Elektrischer Widerstand, das Ohmsche Gesetz.

Jeder Verbraucher bildet eine Last wenn man eine Spannung anlegt, diese ist der elektrische Widerstand, gemessen in OHM

Berechnung:

Spannung U / Strom I = Widerstand R

Das Ohmsche Gesetz lautet somit

U / I = R
U / R = I
R x I = U

Elektrische Leistung Watt = U x I

Praxis dazu:
du machst eine 5 Watt Rücklichtbirne vom Moped an das Steckernetzteil.

Das Birnchen hat somit U = 12V, genau wie das Netzteil auch. Smile

Da elektrische Leistung ( hier sinds 5 Watt ) = UxI = 12xI ist umgestellt der Strom des Birnchens = 5Watt / 12 Volt = 0,41 Ampere Strom,
somit ist I = 0,41

Der elektrische Widerstand des Birnchens beträgt somit U/I=R --> 12/0,41=29,27 OHM !

Also kannst du sagen ein 12V 5Watt Lämpchen hat einen Widerstand von 30 Ohm breit grinsend

2sound.de Beim nachmessen des Widerstandes der Glübirne ergibt sich ein Meßfehler da der Glühfaden des Birnchens heiß einen anderen Widerstand hat als kalt ! somit meß die Stromstärke nach wenn es leuchtet, das führt zu realistischen Werten.

jetzt ein par Fragen zur Anwendung von Ohmschem Gesetz.

Deine Box hat 8 Ohm und 400 Watt.
Du willst nun einen Amp bauen der diese 400 Watt bringt.
Wie hoch muß die Ausgangsspannung seines Netzteils sein damit das genau hinhaut? Und wieviel Ampere muß der Gleichrichter davon aushalten bei doppelter Sicherheit?

Du hast eine LED , die hat 2 Volt und 20mA, und möchtest diese nun an deinem Steckernetzteil betreiben. Da dieses ja 12 Volt hat mußt du einen Vorwiderstand an die Led schalten damit die Spannung auf 2 Volt abfällt & die LED nicht durchbrennt.
Berechne ihn bitte und gleich noch den Widerstand den diese LED selbst bildet Smile

2sound.de mA = Ampere/1000 ( Milliampere)

Das Lesen von Farbcodes auf Widerständen Smile

Wir unterscheiden Kohleschicht- und Metallfilmwiderstände.
Letztere sind mit einem Ring mehr bedruckt was genauere Angabe des Widerstandswertes ermöglicht.

Bild

Der oben abgebildete Widerstand ist ein
braun/1 schwarz/0 orange/000 = 10.000 = 10kOhm mit 2% Toleranz.

Bild

Der oben abgebildete Widerstand ist ein
braun/1 schwarz/0 schwarz/0 rot/00 = 10.000 = 10kOhm mit 1% Toleranz.

Aufgabe dazu:

Lese mehrere verschiedene Widerstände und meß mit dem Taschenmeßgerät nach ob das gelesene auch (innerhalb der angegebenen Toleranz! ) stimmt.
Geübte Bastler kennen die 10 Farbcodes (zuzüglich Gold & Silber im Toleranzring) auswendig und lesen Widerstände ab als wären sie mit Zahlen bedruckt Smile

Sonderformen von Widerständen (darauf wird später noch genau eingegangen)

Es gibt spezielle Widerstände deren Widerstand sich im Gegensatz zu den normalen Widerständen unter gewissen Bedingungen verändert !

Temperaturveränderliche Widerstände.
Davon gibt es 2 verschiedene Sorten:

NTC = Negativer Temperatur-Coefizient
Der NTC ist ein sogenannter Heißleiter, d.h. sein Widerstand verringert sich mit zunehmender Temperatur. Er ist somit ein Thermometer mit dem eine Auswertschaltung an einer bestimmten Stelle, nämlich da wo er sitzt, die Temperatur messen kann. Er ist häufig anzutreffen in Geräten mit größerer Leistung ( z.B. Amps), um dort die Temperaturen der Endstufen zu überwachen und notfalls Schutzschaltungen auszulösen die eine Zerstörung derselben verhindern, ebenso in Thermometerschaltungen aller Art.

PTC = Positiver Temperatur-Coefizient.
Der PTC ist ein sogenannter Kaltleiter, d.h. sein Widerstand vergrößert sich mit zunehmender Temperatur. Er hat das genau umgekehrte Verhalten eines NTC. Eine typische Anwendung des PTC ist der Einsatz als Heizelement, dabei erwärmt er sich selbst bis sein Eigenwiderstand so groß geworden ist daß keine Weitererwärmung mehr stattfindet, d.h. die Temperatur pendelt sich ein.

Der Fotowiderstand, LDR
Der LDR hat in Dunkelheit einen sehr hohen Eigenwiderstand, dieser verringert sich proportional zur Beleuchtung. Typische Anwendungen: Lichtstärkemessungen (Luxmeter), aber auch Anwendungen in denen Regelvorgänge ohne elektrische Verbindung erfolgen: hier wird er mit einer Led o.ä. beleuchtet und reagiert darauf mit Veränderung. In der Musiktechnik trifft ihn häufig an in sogenannten Optical Kompressoren, die das Musiksignal auf diese Art komprimieren.

Der spannungsveränderliche Widerstand (Varistor)
ist sehr hochohmig und verringert seinen Widerstand schlagartig wenn die anliegende Spannung einen bestimmten Wert überschreitet. Er wird sehr häufig als Überspannungsschutzschaltung eingesetzt !

Das Potentiometer.
Bestehend aus einer Bahn deren beide Enden mit je einem Anschluß versehen sind und einem Schleifkontakt ist er der einstellbare Widerstand. Es gibt ihn als Trimmer zum justieren mit Schraubendreher, und als Regler, Fader etc.

Das Lesen mit Zahlen bedruckter Widerstände.

es steht ein R für Ohm, ein K für Kilo-Ohm, ein M für Mega-Ohm.

2k2 = 2,2 kilo ohm = 2200 ohm.
1M = 1 Mega Ohm = 1.000.000 Ohm
2R2 = 2,2 Ohm
0R27 = 0,27 Ohm
6k21 = 6210 Ohm.


Der Kondensator.

Er gehört zu den allgegenwärtigen passiven Bauelementen. Vereinfacht gesehen besteht ein Kondensator aus 2 dicht beieinanderliegenden Metallflächen die durch eine dünne Isolierschicht voneinander getrennt sind, jede hat einen Anschluß.
Sein elektrisches Verhalten ist dieses:
Ein Kondensator kann eine bestimmte Menge Energie "speichern", theoretisch so lange bis er wieder entladen wird. In der Praxis entläd er sich auch selbst weil die Isolation zwischen seinen beiden Flächen nicht unendlich hoch ist. Die Energiemenge die er speichern kann ist abhängig von seiner Kapazität und der maximal zulässigen Spannung die man an ihn anlegen darf, diese beiden Angaben sind stets seine Nennwerte, zusammen mit der Herstellungstoleranz der Kapazität.

Die Kapazität eines Kondensators wird angegeben in Farad ( F ).
Da ein Farad ein enorm hoher Wert ist sind die kleineren Benennungen üblich.

1 F = 1000.000 uF( Mikrofarad)
1 uF = 1000 nF (Nanofarad)
1 nF = 1000 pF (Pikofarad)

Die Bauarten von Kondensatoren.
Wir unterscheiden im wesentlichen 4 verschiedene:

Der Elko.
Er ist herstellungsbedingt gepolt, d.h. er hat einen Plus und einen Minusanschluß. Verpolen führt zu Zerstörung. Elkos werden mit enorm hohen Kapazitäten gefertigt, dafür haben sie oft nur geringe Betriebsspannungen. Je höher die Kapazität eines Elkos ist desto größer ist er, je höher seine Spannungsfestigkeit ist desto größer ist er.
Elkos werden vor allem zum Aussieben von Gleichspannungen eingesetzt, daher findet man sie stets in allen Netzteilen, und überall dort wo es darum geht Stromspitzen abzufangen,zu puffern oder zwischenzuspeichern für kurze Zeit.

Bild

Elkos werden in Bereichen von 0,1uF bis hin zu einigen F gefertigt.
Der abgebildete große mit den Schraubanschlüssen weist bereits eine Kapazität auf die in heutigen Endstufen aus Kosten- und Platzgründen nichtmehr anzutreffen ist breit grinsend

Bild
Tantal-Elkos, sehen meist aus wie kleine Tropfen. Sie sind besonders impulstreu. Wie jeder Elko ist auch auf ihnen stets der Plus oder Minuspol markiert da diese nicht verwechselt werden dürfen.

Der Metallpapier- oder Wickelkondensator.
Er wird aus 2 Metallfolien mit einer Isolierung dazwischen gewickelt, daher sein Name. Er darf mit Wechselspannung betrieben werden. Eine evlt. aufgebrachte Linie auf seinem Gehäuse kennzeichnet nicht den Minuspol sondern die außenligende Wicklung, diese ist vorzugsweise gegen Masse zu beschalten da sie den Kondensator dann abschirmt.

Bild
Ein 0,47uF Wickelkondensator. Die senkrechte Linie weist den rechten Anschluß als außenliegendes Wicklungsende (Abschirmung) aus.

Bild
Ein 470nF Wickelkondensator. Das ist identisch mit 0,47uF !

Bild
Farbcodes wie bei den Widerständen: Die ersten 3:
gelb =4 Violett=7 Gelb=0000 (4 Nullen), somit 470.000pF =470nF = 0,47uF Smile

MP werden gefertigt in Bereichen von 100pF bis zu mehreren uF.

Der Keramikkondensator

Bild
Auf diesen steht "104" , 50V. Die Schreibweise der Farcodes ist anzuwenden, 1-0-0000, sie haben 100nF Kapazität und dürfen an bis zu 50 Volt Spannung arbeiten.

Der Keramikkondensator sieht meist aus wie eine Scheibe, oft auch wie ein Rohr aus Porzellan. Seine beiden Flächen sind aufgedampfte Mteallschichten mit einer Isolierschicht dazwischen.
Keramikkondensatoren werden gefertigt in Bereichen von weniger als 1pF bis zu 1 uF. Sie dürfen mit Wechselstrom arbeiten. Eine Abschirmseite haben sie nicht.

Sonderform davon: Es gibt Keramikscheibenkondensatoren mit 3 Anschlüssen, hier ist einer davon die Abschirmung. Diese Teile sind eine elektronische Rarität und nur extrem selten anzutreffen.

Der Luftkondensator.
Bei ihm sind die beiden Flächen durch einen Abstand isoliert, also durch Luft. Er ist meistens ein Drehkondensator den man in seinem Wert einstellen kann. Sein Zuhause ist bis auf wenige Ausnahmen die Hochfrequenztechnik wie Sender und Empfänger in denen er zum Abstimmen der Filter und Kreise, Frequenzen eingesetzt wird.
Luftkondensatoren werden gefertigt im Bereich von <1pF bis 1nF.

Ein wichtiges Anwendungsgebiet in der Audiotechnik beruht auf seinen Eigenschaften im Wechselstrombetrieb, jeder Kondensator bildet an Wechselstrom einen von seiner Kapazität abhängigen definierbaren Widerstand, dieser nimmt mit steigender Frequenz der Wechselspannung ab !
Somit bildet jeder Kondensator zusammen mit einem Widerstand ein Filter !

Fortsetzung folgt.

liebe Grüße + (c)
Manuela


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BeitragVerfasst: 18.08.2005 10:53 
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Moin!
1. Schöne Aktion
2.
Manuela hat geschrieben:Elektrische Leistung Watt = U x I


P= UxI zwinkernd


3. Strom=I = Ampere =A
4. Spannung=U = Volt = V
5. Ohmscher Widerstand = R =Ohm = (wie geht das Omega zeichen nochmal Confused )
mach weiter. das ist für alle Einsteiger sehr interessant zwinkernd

greetz Malte

edit: Ich schreib nochmehr dazu zwinkernd

Widerstände:
Rg= Gesammtwiderstand
R1= Teilwiderstand 1
R2= Teilwiderstand 2
Rn= n-te Widerstand

Parralelschaltung von Ohmschen Widerständen:

1/Rg = 1/R1+1/R2+1/Rn

Reihenschaltung von Ohmschen Widerständen:

Rg= R1+R2+Rn

(ob ihrs glaubt oder nicht aber ich kenne viele leute die das immernoch net hinbekommen zwinkernd ausserdem gehört das zu den Grundlagen dazu zwinkernd )


Zuletzt geändert von Ravemaster am 18.08.2005 11:35, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 18.08.2005 10:57 
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man bedenke ich habs nie richtig gelernt. Also ist die Leistung = P
danke 2sound.de
Es geht vornehmlich darum daß man es lernt und versteht, welche buchstaben wofür halt ich nur nach bestem wissen ein Smile


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BeitragVerfasst: 18.08.2005 11:14 
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somit meß die Stromstärke nach wenn es leuchtet, das führt zu realistischen Werten.

Dann erklär doch auch bitte, wie man die Werte misst, Strom in Reihe, Spannung parallel usw... (niemals Strom wie Spannung messen! Hat schon Leute gegeben, die das anner Steckdose versucht haben, Multimeter auf Stromstärke gestellt, eine Messspitze ins linke Loch, die andere ins rechte Loch - Bumms) Betrunken


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BeitragVerfasst: 18.08.2005 11:18 
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wenn ich jetzt alle Einwände wie diesen hier berücksichtige kann ich es auch gleich bleibenlassen und das übliche Fachbuch empfehlen.
Das bleibt so stehen, basta Smile

Ravemaster:
deine gute Absicht in Ehren, aber ANFÄNGER.
also stecken wir induktive Blindwiederstände und Strahlungsverluste von Serienresonanzkreisen bei UHF erstmal weg breit grinsend
Immer schön langsam. Wenn man die Leute mit zuvielen Sachen zumüllt kommen sie nicht vorwärts. ich will das hier unter Verzicht auf Perfektion im Schnelldurchgang machen und diese Details später anhängen wenn man inder Lage ist was damit anzufangen. Desweiteren muß dazu auch wieder Bildchen gemalt werden. Du kannst liebend gern einen Artikel in der Art basteln, dann schupsen wir den mit rein. Und alle Buchstaben sind in Klammern zuerklären, nachvollziehbar.


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BeitragVerfasst: 18.08.2005 11:33 
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es kommt immer darauf an was du machen willst.
Wenn du dein Messgerät Himmeln willst misst du den Strom parralel zwinkernd
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!NICHT MACHEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

also bei einer Spannungsmessung hat das Messgerät einen hohen Widerstand um das Messergebnis nicht zu verfälschen. Gemessen wird über einen Verbraucher oder über die Spannungsquelle!
ACHTUNG!!! WENN MAN ÜBER EIN KABEL MISST BEKOMMT MAN NUR EINE WINZIG KLEINE SPANNUNGSANZEIGE OBWOHL DA 10KV DRAUF SEIN KÖNNEN!!!!!!! (mehr nachher)

Bei einer Strommessung ist das Messgerät niederohmig (idealwert wäre 0 aber das Messgerät gibts noch nicht zwinkernd ) Das Messgerät muss in reihe geschaltet werden. heißt kabel durchschneiden und die messspitze ind die eine und die andere messspitze in die andere Kabelseite stecken.

sollte man auf die Idee kommen mit einem Strom messgerät parralel zum verbraucher oder gar zur Spannungsquelle zu messen passiert folgendes:
der minimale Widerstand verursacht einen kurzschluss und ein extrem Hoher Strom fließt. (bei einer autobaterie reicht das schon mal um ein größeres stück Metall zu schmelzen und bei einem 9V block um einen schlüssel anzuschmelzen))

dieser hohe Strom himmelt logischer weise das Messgerät zwinkernd


nun nochmal zu den Grundlagen der Grundlagen.

Was ist Strom und was ist Spannung?
also das eine kommt aus der Dose und das andere schockt zwinkernd

Spannung: Eine Spannung ist eine Elektronendifferenz zwischen 2 punkten. wenn ich eine 10KV Leitung habe und dort über ein kurzes stück kabel messe zeigt er mir 0V an obwohl da 10000Volt drauf liegen.
warum? weil die differenz der Spannung zwischen diesen beiden Punkten quasi 0 ist also 0Volt.
messe ich über einen verbraucher fällt in diesem eine Spannung ab. d.h.: ich habe vor dem Verbraucher eine andere Spannung als hinter dem Verbraucher. deswegen zeigt mir das Messgerät die Spannung an die an dem Verbraucher abfällt!!!

Strom: Strom ist der Elektronenfluß um die differnenz der beiden Spannungspunkte auszugleichen.

so nun erstmal weiterlesen zwinkernd
greetz Malte


edit: okok dann schreib ich die in die Anfänger Volume 2 zwinkernd breit grinsend


Zuletzt geändert von Ravemaster am 18.08.2005 13:06, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 18.08.2005 11:59 
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Ravemaster hat geschrieben:es kommt immer darauf an was du machen willst.
Wenn du dein Messgerät Himmeln willst misst du den Strom parralel zwinkernd
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!NICHT MACHEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


so wird das nix Smile

Wenn man einen Kurs für Anfänger macht muß der anders beginnen.
Du gehst ins Schulkonzept, das ist genau das was ich nicht sehen will.
Und sowas in 10 Minuten zu verfassen sieht dann so aus wie das obenstehende. Aber dazu hab ich ja diesen Tread aufgemacht, damit man sich einigt und den Kurs festlegen kann Smile

Ich geh also nicht vom Elektro-GAU in verstrahlter Umgebung aus sondern von einem STECKERNETZTEIL.
deswegen kokelt uns auch kein Amperemeter weg wenn die Klemmen mal dalschliegen, man kann alles schön der Reihe nach abhandeln Smile
Du wirst aber heute noch die ersten kommentare von Anfängern dazu lesen die das bestätigen werden, es muß einfach verständlich sein.

Ich schaff also eine sichere Umgebung in Niederspannung wo sorglos gelötet werden kann, dann gehts nach ein par Grundlagen sofort zur Praxis. Parallel dazu kann man dann all die elememtaren dinge lernen.
Dazu gehören imho erstmal nicht: Magnetfelder, Leitungsinduktion, Ströme über 5A und Spannungen über 24 Volt.

Im Teil2 kommt zuerstmal Schaltplankunde, elektrische Schaltbilder.
Dann wird was gebastelt, und dann erst fangen wir mit dem Messen an. Ich finde das ist ein gutes und durchdachtes Konzept. Sollten hier jetzt lauter Treads mit planlosen Inhalten auftauchen die das ganze zum Witz machen wird einfach mal gelöscht, dazu ist man Moderatorin Smile

Ein Beitrag über Messverfahren benötigt:

* Anfängerdeutsch.
* Schaltbilder zum Aufbau
* Laborfoto dazu.

Das klingt jetzt Krass, ist aber der Weg zum kapieren. Und man darf das erst da einfügen wo es hingehört, wenn der Wissensstand aufgebaut ist um damit überhaupt was anfangen zu können. Wir beginnen bei Null.

Teil1 ist da.

Teil2: Halbleiter ( für Anfänger )

Teil3: Schaltplanlesen und zeichnen, Praxis kleines Gerät bauen

Teil4: Messen . Wer viel misst misst Mist.

Smile
da gehört das dann rein. Mit Schaltplänen ( gelernt in Teil3) und Praxisfotos. Wr haben dann ein kleines Gerät (wurde ja gebaut) und somit schon was zum Messen.


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BeitragVerfasst: 18.08.2005 12:49 
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Hey, jetzt hängt Euch doch nicht an Kleinigkeiten auf. Einen derartigen Artikel zu schreiben ist eine Menge Arbeit. Wenn es unbedingt erwünscht ist, kann ich noch einen Bericht zum Messen von Strom und Spannung nachlegen...

Es kann hier jeder, der meint es besser zu können Artikel einreichen...

Gruß, Dave

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BeitragVerfasst: 18.08.2005 13:05 
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aber sie hat schon recht. ich werde meinen eintrag gleich erstmal editieren.
induktion von einem Kabel zum anderen gehört noch nciht wirklich hier rein zwinkernd

Messtechnik ist aber extrem wichtig!!! grade am Anfang.
bevor man anfängt zu löten oder das in betrieb nimmt sollte man zumindestens ein bisschen messen können bzw wissen was Strom und Spannung ist zwinkernd

greetz Malte


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BeitragVerfasst: 18.08.2005 13:42 
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Ravemaster hat geschrieben:bevor man anfängt zu löten oder das in betrieb nimmt sollte man zumindestens ein bisschen messen können bzw wissen was Strom und Spannung ist zwinkernd


komm raus aus der Schule
bei mir wird eben zuerst gelötet und dann im Gerät rumgemessen, so machts wenigstens praktischen Sinn. Glaub mir das ist genau durchdacht, auch mit der Reihenfolge Smile ist jan ur 12 Volt erstmal.


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