nagut, gehn wir mal ins Eingemachte.
Klang eines Verstärkers für Gitarren.
Vorne: Vorstufen. linear. Effekt: mögliche Übersteuerung.
Mitte: Klangregelung, meist passiv organisiert. Effekt: Anheben + Senken einzelner Frequenzbereiche
Hinten: Endstufen, linear. Effekt: mögliche Übersteuerung
Ausgang: ATR. linear. Effekt: Trafoübersteuerung (Kernsättigung)
Ein wesentlicher Soundunterschied entsteht durch das Übersteuern der Vorstufenröhre, dies soll genau dosierbar sein. Abhängigkeiten: Gegenkopplung vom Amp-Ausgang zurück auf die Vorstufe, somit alles.
Die Klangregelung. beeinflußt auch den Pegel zur Endstufe hin, somit deren Übersteuerung. Danach ist wieder ein Fader zu setzen um anzugleichen.
Endstufe. wenns richtig braten soll wird die ebenso übersteuert. Vorhandene Gegenkopplungen: 2
1.) Die Hilfsgitterzapfung am Trafo
2.) Die Gesammtgegenkopplung von Trafo-Sekundär zurück zum Eingang des Vorstufenverstärkers.
At last: Bei Class A Stufen läuft ein recht hoher Ruhestrom, auch durch die wicklungen des Trafos. Diese erzeugen ein recht starkes Magnetfeld sowie ein gegenpoliges gleiches, so daß beide sich aufheben aber dennoch vorhanden sind, daraus resultiert eine ziemliche Bedämpfung des Trafos was einen weicheren wärmeren Sound hinterläßt, er verliert "Biss". Bei A/B Stufen ist das nicht so ausgeprägt, das klingt schon kantiger ( siehe JCM )
Eine röhre verhält sich elektrisch gesehen wie ein FET. Lediglich in dem Bereich wo sie ins Clip geht sind die Übergänge runder.
Noch eine wesentliche und kaum erwähnte Sache: Ihre Betriebsspannung. Besonders die Vorstufen können in einem sehr weiten Spannungsbereich gefüttert werden, die Höhe der Versorgungsspannung hat maßgeblichen einfluß auf das Übersteuerrungs- und somit auf das Klangverhalten.
Es ist somit sehr reizvoll eine justierbare Betriebsspannung der vorstufen vorzusehen.
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