EQ und aktive Frequenzweiche in einem.... - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 10.11.2009 22:19 
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Zuschauer

Registriert: 07.07.2008 14:29
Beiträge: 12
Hallo,
ich bin Alleinunterhalter und stell grad meine Analge zusammen.
300W 12/2er Topteile und je nach Auftritt 1 oder 2 18-Zoll Basswürfel.

Jetzt muss das ganze noch aktiv getrennt werden und ein EQ wär auch nicht schlecht.

Ursprünglich dachte ich an das dbx px, welches ja lt. Beschreibung mittels des Messmikros eine Wunderwaffe im PA ist.
Frage 1: Ist das Ding für einen Otto-Normalverbraucher auf der Bühne überhaupt zu händeln?

Nun habe ich jedoch den "Behringer FBQ1502" gefunden, der wohl auch das Signal in 2 Ausgänge für Top und 1 Ausgang für die Subs (ev. würde ich die dann parallel verschalten) auftrennt.
Frage 2: Wer hat Erfahrung mit dem Gerät und würde dieses für meine Anwendung (aktive Frequenzweiche, EQing, Feedback Killer) ausreichen?

Wie gesagt, es soll vorallem einfach sein, da als Alleinunterhalter ein FOH nicht drinnen ist... zwinkernd

Gruß,
Alexs


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BeitragVerfasst: 11.11.2009 22:15 
Offline
Zuschauer

Registriert: 07.07.2008 14:29
Beiträge: 12
Sorry - hab mich im Titel verhauen.

Ich meinte natürlich "EQ und aktive Frequenzweiche in einem...."


*Habe es mal geändert. - Onkel Alex


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BeitragVerfasst: 17.11.2009 01:25 
Offline
Semi-professional

Registriert: 11.04.2007 18:35
Beiträge: 291
Wohnort: München
Um Dir eine umfassende Antwort geben zu können, erst mal ein paar klärende Rückfragen:
- was soll alles angeschafft werden, nur EQ und Frequenzweiche oder auch der Rest der PA?
- falls PA-Anschaffung: Wieviel Leute sollen damit beschallt werden können, welchen Pegel sollen die Dinger liefern, und was darf das kosten?

Zu Deiner ersten Frage: Ja, so ein Controller ist durchaus auch von der Bühne von Otto Normalverbraucher beherrschbar - Handbuch lesen, dann vor jedem Gig einmal einstellen und gut. Vielleicht noch einen eventuellen Feedback-Killer auf Automatik setzen, das war es dann auch schon. Mehr kannst Du von der Bühne aus eh nicht machen. Es gibt Dir ja auch niemand mehr Feedback (sic!), ob evtl. während des Gigs kleine Veränderungen am Sound erfolgen sollten.

Viele Grüße
Jo

_________________
Johannes Komarek
Mix4Munich
PA-Rental - Mix4Munich
Workshops - Theoretisch und praktisch
Meine Musik - Domino Poets Live


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BeitragVerfasst: 17.11.2009 15:00 
Offline
Anfänger
Benutzeravatar

Registriert: 09.10.2009 12:36
Beiträge: 44
Wohnort: Schweiz
salü

Ich habe auch den FBQ1502. Bin ganz zufrieden mit dem.
Ich brauche den aber um feine Korrekturen zu machen, und nicht um zu trennen.

Da ich aber den Bassbereich geziehlt einsetzen möchte, habe ich das anders gelöst. Der Effekt-Das Resultat, dünkt mich um Längen Besser.
Auf Details gehe ich mal nicht so ein.
Wer Fragen hat - nur zu.

Ich steuere meinen Subwoofer (aktiv 700W) über einen AUX-Ausgang an.
Also wie man z.b. Monitoring macht.
Und zwar nur die Kanäle, die ich möchte, und aus meiner Sicht etwas bringen.
Wie z.b. Bass, Bassdrum... den kann ich dann einzeln Regeln.
Nun ist es bei Keyboards nicht immer möglich zu trennen.
Aber auch da kann man den Anteil des "Bass" so bestimmen.
Hat man "NUR" 1 Keyboard das alles bringt, fällt das aber weg.
Benutzt man ein Midi-Equipement, dass mehrere Geräte ansteuert, kann das was bringen.
Da ein Subwoofer von Natur aus, ja eine begrenzte Wiedergabe SEINER Frequenzen hat, finde ich eine Weiche nicht zwingend Notwendig. Kann aber Verbesserungen bringen, bei Überschneidungen.
Subwooofer sollten auch nicht überdimensioniert sein.
Wenn du einen SW nur mit einem geringen Pegel ansteuerst, wird er keinen satten Ton erzeugen. (OK meine Behauptung)

Da ich jetzt nur diejenigen Instrumente an den SW schicke, die wirklich "BASS" sind, habe ich weniger "MULM" Smile Nun ja - es tönt auf alle Fälle gut- besser.

Das nur mal zum überdenken. Resp. Als Denkanstoss des Ganzen.
Der Rest hat mix4munich gefragt Smile

fredy

_________________
Salü - Ich gebe meist als 1. eine kurze Antwort,-kann weitere Fragen nach sich ziehen. Ich weiss ja nie, wieviel Grundwissen da ist. -
Bei Fragen probiere ich präzise und klar zu fragen. Smile


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BeitragVerfasst: 19.11.2009 21:40 
Offline
Moderator
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Registriert: 18.01.2005 01:24
Beiträge: 2155
Wohnort: Kassel / Knüllwald
@ korgli: Ein Subwoofer hat "von Natur aus" keine Begrenzung der Frequenzwiedergabe nach oben hin (es sei denn, es wäre ein Bandpassgehäuse). Ein aktiver Subwoofer schon, da er zu 99% eine Aktiv-Weiche eingebaut hat. Wenn man das also mit passiven Komponenten machen möchte, braucht man dann eine Aktiv-Weiche, am besten einen Controller mit der passenden Anzahl von Eingängen. Dazu kommt noch, dass bei deiner Vorgehensweise kein definierter Übergang vom Sub zu den Tops herrscht, was gerade eher noch zu Problemen im oberen Bass und den Tiefmitten führt, da weder der Phasen- noch der Frequenzgang sauber übergeht. Weiterhin sollte man sich schon beim Mischpultkauf schon für eins entscheiden, welches mindestens einen schaltbaren, besser noch einen durchstimmbaren Hochpass pro Eingang hat, dann kommt eh nur das nützliche Signal pro Instrument auf die PA.


@ apenn: Der FBQ1502 ist für diese Zwecke allenfalls ein Notbehelf. Die Einmessfunktion von Controllern wie dem DriveRack PA oder PX ist nur im Freien brauchbar. Zudem ist die GrafikEQ-Funktion von solchen Controllern eher schwer bedienbar.

Kauf dir lieber GrafikEQ und Controller getrennt, dann kannst du auch schnell arbeiten...

_________________
Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen.
Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist.

http://www.studior.info


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