Föön - Karl Heinz Kunze - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Re: Föön - Karl Heinz Kunze
BeitragVerfasst: 21.02.2011 10:16 
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gerade frisch dabei

Registriert: 03.07.2010 11:01
Beiträge: 7
Hallo Jens,
diesmal hat es dich offensichtlich schneller wieder hier her verschlagen.

Also ich hab das anders verstanden, meines Wissens bedient sich Rog bei seinen X Subs an der DBR (Double Bass Reflex) Technik, welche man auch bei Fostex Bauvorschlägen findet.
Eine sich in der eigentlichen Rückkammer befindlichen Resonatorkammer hätte auch nur dann Sinn, sofern man eine dominante Frequenzüberhöhung (zB eine stehende Welle innerhalb des Gehäuses) aus dem Frequenzgang herausfiltern möchte.
Zur Erweiterung des Frequenzgangs dienen solche "Absorberkammern" in der Regel nicht. Auch beim WLX/WMX dienen diese "extra" Kammern eigentlich nur dafür, um das ansonsten verloren gegangenen wertvolle Volumen zur
eigentlichen Rückkammer hinzuzufügen und diese so groß wie möglich machen zu können. Zudem wäre die Helmholtz-Abstimmfrequenz von solch einer Kammer weit außerhalb des Übertragungsbereiches des Subs, dies trifft bestimmt auch auf die
Martin Audio Hybrid Subs zu.

Du hast schon recht, der Aufwand in der Herstellung von solch einem gefaltenen Horn ist schon sehr hoch, und erst recht das resultierende Gesamtgewicht. Nicht um sonst bieten die meisten Hersteller fast nur Reflex- oder Bandpass-Subs an.
Mit den heute sehr effizienten Endstufen in Kombination mit hoch belastbaren Treibern kann man auch damit schon recht pegelstarke Beschallungskonzepte realisieren,
da macht es fast keinen Sinn mehr auf noch effizientere Horntechnik zurückzugreifen.
Dennoch üben solche schon fast steinzeitlich anmutenden Hornkonstruktionen weitaus mehr Faszination bei mir aus als die modernen und im Verhältnis sehr kompakten direkt strahlenden Subs von heute.
Außerdem erlaubt es die Technik von heute die Horn-Theorie aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und weitaus effizienter zu gestalten.
gzg


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 Betreff des Beitrags: Re: Föön - Karl Heinz Kunze
BeitragVerfasst: 21.02.2011 13:08 
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Moderator
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Registriert: 18.01.2005 01:24
Beiträge: 2155
Wohnort: Kassel / Knüllwald
Wie gesagt, wie es bei dem X-Sub ist, weiß ich nicht. Das von mir wiedergegebene hatte er damals bei der Einführung der Looneybins erzählt, die eine Weiterentwicklung der 1850-Hörner mit Anpassung auf den Void 1000 sind.

Ich meine ja auch nicht, dass ich nur noch Bassreflex und Bandpass baue, nur eben einfachere Hörner, Bandpasshörner etc.

_________________
Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen.
Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist.

http://www.studior.info


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 Betreff des Beitrags: Re: Föön - Karl Heinz Kunze
BeitragVerfasst: 21.04.2011 23:44 
Offline
Zuschauer

Registriert: 01.02.2005 09:40
Beiträge: 20
Wohnort: Hilden
Hallo Ibex!

Wo hast Du denn das schöne Bild von mir her? geschockt
Auf dem Bild sehen die Hypex Trichter echt aus wie ein BP-Horn,
ist aber ein klassisches Horn.

Ich kenne alle Boxen vom Kalla von Innen und Aussen.
Die Bezeichnungen sind immer in direkter Verbindung zwischen Funktion und
verbauten Chassis zu suchen...

Wie der Jens schon sagte gibt es einige Möglichkeiten von Resonatoren in den Hörnern.
Frage ist immer was willst Du damit erreichen!?

Und zu den Chassisproblemen in der E920HL:
Das war nur eine Firma die immer die Pappen verheizt hat in exessiven Bassorgien
die gegen alle bestehenden Pegelgrenzen verstießen...

Gruss Dirk


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