Fender Mustang Bridge umbau - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Fender Mustang Bridge umbau
BeitragVerfasst: 10.01.2007 20:30 
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Beiträge: 271
Wie ihr wisst hab ich bald ne neue E-Gitarre(siehe Titel). allerdings hab ich gehört das die Bridge von dem Teil nicht so gut wäre. Deswegen bin ich am überlegen ob ich nich eine Tune o matic bridge rein baue.

Könnt ihr mir eine empfehlen?
Ist der umbau schwer?
Ich will ihn vll selbst vornehmen.


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BeitragVerfasst: 11.01.2007 13:20 
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Beiträge: 3038
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Hallo,

höre eigentlich immer davon, daß viele Besitzer einer Fender Jaguar od. Jazzmaster sich eine Mustang-Brücke einbauen, weil diese im Prinzip dem des Jazzmaster/Jaguar-Tremolos entspricht. Die Mustang-Brücke besteht eben nicht aus so vielen beweglichen Teilen, die Streß verursachen können, wie das Jazzmaster/Jaguar-Tremolo. Bei meinen zwei Jazzmasters und meiner Jaguar hatte ich aber in den Jahren, die ich die Instrumente betreits habe, noch keine ernsthaften Probleme - von da her auch kein Bedarf einer Änderung an meinen Gitarren.

Eine andere beliebte Modifikation ist der o.g. Einbau einer TOM (Tune-O-Matic), wie sie z.B. bei Gibson LesPaul od. SG üblich ist.
Probleme sind laut anderen Foren dabei ggfs. unterschiedliche Griffbrett-Wölbung, die sich bei der TOM nicht einstellen läßt, so daß vor allem die äußeren (e-)Saiten Probleme mit der Saitenlage verursachen können. Ich weiß auch nicht genau, wie es mit den Standbolzen, auf denen das System steht, aussieht. Wenn die Löcher in der Mustang einen anderen Abstand aufweisen, könnte der Umbau-Aufwand schnell steigen ...

Gruß - der Fenderizer

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BeitragVerfasst: 11.01.2007 21:54 
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das mit dem abstand ist das problem... hab im web ne seite gefunden die auf den umbau eingeht. das problem ist das die auf englisch ist und verdammt kompliziert ist. kann sonst gut englisch aber das geht über meinen horizont. Sad Die meinen irgend so was das die normale Brücke der mustang 12" (?) hat und die Tune o matic 14" (?). kannst du damit was anfangen? Das problem an der mustang brücke soll (angeblich) sein das die saiten, wenn sie dick sind und wenn man die blöd anschlägt aus der halterng gehen...


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BeitragVerfasst: 12.01.2007 09:30 
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Groovesau
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diego-scar hat geschrieben:hab im web ne seite gefunden die auf den umbau eingeht. das problem ist das die auf englisch ist und verdammt kompliziert ist. kann sonst gut englisch aber das geht über meinen horizont. Sad Die meinen irgend so was das die normale Brücke der mustang 12" (?) hat und die Tune o matic 14" (?). kannst du damit was anfangen?

Kannst Du die Seite 'mal linken? 12" sind ca. 30cm(!) ... kommt mir für eine Brücke schon mächtig breit vor Angel

diego-scar hat geschrieben:Das problem an der mustang brücke soll (angeblich) sein das die saiten, wenn sie dick sind und wenn man die blöd anschlägt aus der halterng gehen...

Das Problem tritt bei den o.g. Jazzmaster/Jaguar-Brücken bei heftigem Anschlag auf. Da dort dei Saitenreiter einfache Gewindestangen sind, hat man pro Reiter ein paar nicht sehr tiefe Kerben, in bzw. auf (bei größerem Durchmesser) denen die Saiten dann aufliegen.
Manche feilen einfach die Kerben tiefer, Andere schwören auf die Mustang-Brücke, die hat nämlich Saitenreiter mit nur einer Kerbe, aus der die Saiten weniger oft auszubüxen scheinen als bei Jazzmaster/Jaguar.

Gruß - der Fenderizer

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BeitragVerfasst: 13.01.2007 15:31 
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@dave:hast du mitgelesen? kann ich den link hier hin kopieren?


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BeitragVerfasst: 13.01.2007 16:11 
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BeitragVerfasst: 13.01.2007 20:33 
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ok war mir nur nicht sicher wegen werbung und so:
http://www.jag-stang.com/tomMod.htm


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BeitragVerfasst: 14.01.2007 16:06 
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Hallo,

alles klar, die Seite listet die selbe Problematik (Griffbrettradien):

TOM-Mod Seite hat geschrieben:The Tune-o-matic has a 12" radius that does not match the Jagstang, Mustang, Jaguar and Jazzmaster 7 1/4" neck radius. This means that some strings will be higher off the fretboard and others will be lower. The only remedy is to file the saddle to match the 7 1/4" radius which is next to impossible to match.

Hier steht, daß die TOM auf einen 12"-Griffbrettradius zugeschnitten ist, während die Fender-Gitarren (Jagstang, Mustang, Jaguar and Jazzmaster) einen 7¼"-Radius haben, also wesentlich mehr gekrümmt sind.
Dadurch wären dann bei einer vernünftigen Saitenlage in der Mitte (d- bzw. g-Saite) die äußeren Saiten (e) zu hoch - siehe auch mein Posting oben.

Weiterer Nachteil: für fast alle Typen (bis auf die Standard genannte Version) von Tune-O-Matic mußt Du die Befestigungslöcher neu bohren.

Noch ein Nachteil: die Saitenabstände sind auf Gibson-Humbucker zugeschnitten, d.h. die Saiten laufen nach der Modifikation nicht mehr genau über die Polepieces der Tonabnehmer, i.d.R. nicht kritisch, kann aber ggfs. Probleme mit der gleichmäßigen Lautstärke aller Saiten untereinander verursachen.

Gruß - der Fenderizer

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BeitragVerfasst: 15.01.2007 12:47 
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Ok danke für die Hilfe ich glaub ich lass das lieber mit dem umbau, zu viele nachteile. aber die probleme mit der mustang brücke bleiben trotzdem bestehen. Hast du Tips wie ich sie lösen kann(vom kauf einer anderen E-Gitarre mal abgesehen...


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BeitragVerfasst: 15.01.2007 13:26 
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Groovesau
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[quote="Thread von http://www.jag-stang.com":b3906]
Abusive and hard hitting players may occasionally knock the strings out of the string slot but very rarely. This can be remedy by filing the saddle slot grooves deeper.

Wie auch auf der verlinkten Seite geschrieben, tritt das Problem mit den aus den Kerben springenden Saiten nur bei (extrem) hartem Anschlag auf, möglicherweise besteht bei Dir gar kein Grund zu irgendeiner Modifikation.
Wenn das wirklich ein allgemeines Problem der Instrumente wäre, hätte sich das wohl in den Verkaufszahlen sowie massiver Kritik ausgewirkt was wohl wiederum den Hersteller zu Verbesserungen genötigt hätte.
Da sowohl Jazzmaster, Jaguar und Mustang unverändert angeboten werden, betrifft die o.g. Problematik wohl nur eine eher kleine Gruppe des Anwenderkreises.

Wie oben von mir schon geschrieben, tauschen manche Besitzer einer Jazzmaster bzw. Jaguar die Original-Brücke gegen eine Mustang-Brücke. Daher dürfte diese soo schlecht gar nicht sein.

Zur Not besteht - siehe auch Hinweis von http://www.jag-stang.com - immer noch die Möglichkeit, die Kerben für die Saitenführung tiefer zu feilen, wodurch sich die Saiten nicht mehr aus denselben hauen lassen ...
Beim Tieferfeilen muß man halt gucken, daß man das halbwegs gleichmäßig macht, bei der Mustang-Brücke lassen sich die Saitenreiter meines Wissens nach nicht in der Höhe verstellen. Das wiederum geht bei den zuvor erwähnten Jazzmaster- bzw. Jaguar-Brücken, die dadurch ggfs. daher eher zum klappern etc. neigen ...

Gruß - der Fenderizer

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