Muebli hat geschrieben:Stell' dir mal 'nen St. Germain oder Norah Jones- Song vor, in dem der Kick volle Kanne nagelt.


Bring' mich nicht auf dumme (Remix-)Ideen!!!
Muebli hat geschrieben:In der Regel (falls es sowas gibt) werden mehrere Mics für die BD verwendet:
* Kick (in der Trommel, 2-4 cm vorm Klöppel)
* Punch (meist im Resonanzfellauschnitt platziert)
* Sub (vor der BD platzierter Lautsprecher, der nun als Mic fungiert)
Du kannst natürlich auch nur ein Mikrofon verwenden, das ist jedem überlassen.
Ich habe auch schon recht befriedigende Ergebnisse mit nur einem günstigen BD-Mic (t.bone) vor dem (in diesem Fall geschlossenen) Resonanzfell erzielt. Die SubKick sollte im Zweifelsfall für den letzten Rest an Schub sorgen.
Für Snare (oben) wird - wie Muebli ja auch bestätigt - das SM57 recht häufig genannt, für das Resonanzfell / Teppich wird oftmals auch ein Kondensator-Mikro (wie z.B. das ebenfalls bereits genannte AKG C414) für die crispen Höhen des Snareteppichs eingesetzt.
Für den Low-Budget Start in's Drum-Recording würde ich - wie von Muebli vorgeschlagen - erst einmal ein Pärchen Kleinmembran-Kondenser als Overheads (z.B. Oktava 012, Rode NT5 o.Ä.) und SM57 für Snare/Toms einsetzen. Ein SM58 ohne Korb soll übrigens ähnlich wie das SM57 klingen. Falls Ihr für die Aufnahme diese Mikros von Euren (oder befreundeten) SängerInnen entwenden könnt, müßt Ihr nicht dann weitere extra Drum-Mikros anschaffen

Gruß -
der Fenderizer