Filmmusik-Rezension "Hospitality" - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Filmmusik-Rezension "Hospitality"
BeitragVerfasst: 23.02.2011 18:04 
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Kistenschlepper
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Registriert: 10.07.2007 12:14
Beiträge: 64
Wohnort: Sachsen
Hospitality - Kurzfilm

Thema: "Eine Frau wacht allein im Krankenhaus auf und bemerkt das dieses von Geistern bewohnt ist, am Ende stellt sich heraus das sie sie deswegen sieht, weil ......"

Regie: Sven Wegner
Musik: Tobias Lietz
Sounddesign: Tobias Lietz

Info:
Das ist mein Zwischenprüfungsprojekt und die O-Ton Spur (Sprache) mußte von mir aus urheberrechtlichen Gründen entfernt werden.
Vorgabe war gewesen nur Cubase und die internen Klangerzeuger zu verwenden.

Allerdings finde ich persönlich, dass besonders die Streicher schrecklich klingen. Nunja.
Für mich zählt aber, wie immer, Eure Kritik zu der kompositorischen Arbeit.
Zu dem Sounddesign (von mir) könnt ihr wenn Ihr wollt auch eine ehrliche Meinung dazu abgeben.

Gruß Tobias


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Songinfo


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BeitragVerfasst: 23.02.2011 20:32 
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Moderator

Registriert: 28.10.2005 18:43
Beiträge: 2483
Wohnort: Köln
Hallo Tobias,
Die Beschränkung auf nur-Cubase-intern macht sich natürlich nicht so gut im Filmmusik-Geschäft. Man hört klanglich deutlich die Grenzen. Allerdings hätte ich mir einen phantasievolleren Umgang mit den Sounds gewünscht, besonders die Abmischung der kleineren Episoden und Geräusche ist in meinen Ohren etwas konzeptlos. Vielleicht aber auch nur, weil sie sich nur mit dem Film gemeinsam ganz erschliessen.
Musikalisch ist das Klavier Dein Leitinstrument, aber ich finde es zu präsent. Ich hätte mir mehr ein echtes, wiedererkennbares Thema gewünscht, an dem ich mich festhalten könnte, auch in der Form verschiedener Instrumente. Das wiederkehrende Element Arpeggio ist dafür nicht per sé geeignet.
Für eine Zwischenprüfung eine sehr gute Arbeit. Für die nächsten Projekte würde ich Dich als Dein Prof aber zu mehr Experimenten anhalten. Du bist noch sehr nah am "so macht man das", wenn Du verstehst, was ich meine.

Gruss, Thomas

_________________
Gruss,
Thomas


Wenn ich immer wüsste was ich suche, wenn ich was suche, hätte ich nichts gefunden. (Josef Harder)

W@bseitemySp@ceVid@o


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BeitragVerfasst: 23.02.2011 21:35 
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Kistenschlepper
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Registriert: 10.07.2007 12:14
Beiträge: 64
Wohnort: Sachsen
Hallo,
Danke für die Rezension.
Naja, würde das Institut mal Geld für ordentliche Librarys ausgeben, hätte ich nicht das Problem. Es war in dem Sinne nur ein simulierter Auftrag, da kommt es zum Glück nicht auf Qualität der Librarys an.

Ja, das ist richtig, die "kurzen Einspieler" mit den Klangerzeugern (Effekten) wirken nur mit der Szene.
Vieles wurde von mir direkt zum Bild visualisiert. Auch einige Dialogszenen, wo es nur eine einfache Klavierbegleitung gibt.

Ach übrigens, das Thema was am Ende erklingt ist motivsch das selbe wie am Anfang oder einigen anderen Szenen.

Gruß Tobias


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BeitragVerfasst: 23.02.2011 21:40 
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Moderator

Registriert: 28.10.2005 18:43
Beiträge: 2483
Wohnort: Köln
Tobias-Komponist hat geschrieben:Hallo,
Danke für die Rezension.
Naja, würde das Institut mal Geld für ordentliche Librarys ausgeben, hätte ich nicht das Problem. Es war in dem Sinne nur ein simulierter Auftrag, da kommt es zum Glück nicht auf Qualität der Librarys an.


Vielleicht liegt aber auch genau da der Reiz. Meine ersten Aufnahmen entstanden über Jahre nur mit Atari und einem Korg 01W. Was heute klanglich so eingeschränkt wirkt, war früher mehr als genug. Die Kreativität ist anders gefordert, wenn Du nur Stift und Papier zur Verfügung hast.

_________________
Gruss,
Thomas


Wenn ich immer wüsste was ich suche, wenn ich was suche, hätte ich nichts gefunden. (Josef Harder)

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BeitragVerfasst: 24.02.2011 00:22 
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Kistenschlepper
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Registriert: 10.07.2007 12:14
Beiträge: 64
Wohnort: Sachsen
hallygally hat geschrieben:Vielleicht liegt aber auch genau da der Reiz. Meine ersten Aufnahmen entstanden über Jahre nur mit Atari und einem Korg 01W. Was heute klanglich so eingeschränkt wirkt, war früher mehr als genug. Die Kreativität ist anders gefordert, wenn Du nur Stift und Papier zur Verfügung hast.


Klasse Einstellung.
Ich finde man kann aus Midi noch richtig was rausholen. Das reicht alle mal um seiner Komposition klanglich Ausdruck zu verleihen. Denn wenn die Midi überzeugt, dann stell dir mal die Wiedergabe davon mit einem Orchester vor.
(Viele Leute stützen sich zu sehr auf den Klang selbst und vernachlässigen das Eigentliche.)


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BeitragVerfasst: 24.02.2011 03:51 
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Semi-professional
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
Ok.
Mal mein Eindruck.

Mir gefällts.
Aber bevor hier die Midiorgien gepriesen werden...
Deine Komposition (gerade auch, wenn es klassische sind) könnte etwas Dynamik gebrauchen.
Momentan sind außer Note On und Off- Befehlen keine großen MidiCCs unterwegs Smile

Bei Cubase dann einfach mal mit Expressions oder je nach Lib (ich benutze und kenne die interne nicht) einfach mal das Modwheel bemühen.
Da kann man noch einiges aus der Komposition rausholen.
Deine Streicher stehen starr da.
Die werden viel viel authentischer und ausdrucksstärker wenn du sie passend zum Stück und zur Szene an- und abschwellen lässt.
Probier's mal. Wirst sehen, dass das Stück direkt lebendiger wirkt.

Und das ganze könnte noch etwas Raum gebrauchen.
Nimm nur wenig, aber bemühe je nach Cubaseversion den Reverence oder nen anderen internen Reverb. Die von Cubase sind gar nicht schlecht.
Aber lieber eher wenig.

Das mal als konstruktive Kritik.

P.s.
Ich hab alles versucht.
Aber ein Bild bekomm ich zum Ton nicht.

Gruß
Knecke

_________________
Sounddesign | Komposition
als Verlag und Freelancer


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