Neulich bin ich durch Internet gesurft und bin regelrecht aus meinen Latschen gekippt...
Es gibt tatsächlich ein Programm, das sich FXTeleport nennt und folgendermassen funktioniert:
es wird eine Version auf dem Hostrechner installiert und eine Version auf dem Slaverechner. Auf dem Host befindet sich zum Beispiel der Sequencer Cubase SX und auf dem Slaverechner kann man nun alle seine VSTi Instrumente installieren, die man auf dem Hostrechner nicht benutzen möchte. Durch das mittlerweile übliche 100MBit LANNetzwerk werden die Audio- und VSTi-Daten dann auf den Hostrechner gestreamed...
Man kann bis zu 4 Slave Rechner an seinen Hostcomputer anschliessen und somit grosse Libraries und andere Samples perfekt ausgleichen und ich muss sagen, es funktioniert perfekt !!!
Hat man zB eine grosse Library ala Quantum Leap East West Symphonic Orchestra oder die Vienna Symphonic Library, so kann man die versch. Module auf die Slave Rechner aufteilen und trotzdem nur auf dem Hostrechner arbeiten und keine Rechenpower einbüssen. Man steuer dann also den Sampler, wie Kontakt, Kompakt oder EXS auf dem Hauptrechner an und verwaltet so alle seine Samples
Dieses FXTeleport spart so dermassen viel Geld, da man für seine Slave-Rechner keine Soundkarte mehr braucht und auch keinen 2. Sequencer....einfach das FXTeleport auf jeden Rechner und die VSTInstrumente werden auf dem Slaverechnern berechnet, aber wie gesagt auf dem Host abgespielt...
Einziger Nachteil: Je nach eingestellter Latenz der Soundkarte wird die Spur auch mit Latenz gebounced, aber ein kurzer Blick auf das kleine FXTeleport-Fenster fürs jeweilige VSTi und man gibt einfach die Latenz als Minuswert für die MIDISpur ein. Dieses Problem soll aber beim nächsten Update ausgemerzt werden.
das Teil kostet für 1Host/1Slave 79€ und weitere Info gibts noch hier:
http://www.fxteleport.com