Gehörbildungssoftware - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 09.01.2004 21:40 
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Semi-professional

Registriert: 12.11.2002 23:08
Beiträge: 472
"na zumindest das eine kostenlos....der rest will ja bezahlt werden..."

Völlig kostenlos geht's so:

Intervalle:
Man erfindet eine Zwölftonreihe und singt auf dem ersten Ton eine kl. Sek. aufwärts, auf dem nächsten eine kl. Sek. abwärts, auf dem dritten eine gr. Sek. aufwärts, auf dem vierten eine gr. Sek abwärts, auf dem fünften eine kl. Terz usw. usw.

Melodien:
Man schnappt sich irgendwelche Noten und singt sie vom Blatt; für Anfänger tut's ein Volkslieder-Buch, Fortgeschrittene nehmen irgendetwas Anspruchsvolleres, z.B. Bachs Wohltemperiertes Klavier, und singen daraus alle Themen.

Dreiklänge:
Man gibt auf irgendeinem Instrument irgendeinen Ton vor, sagen wir ein c, und singt darauf eine Dur-Dreiklang (c-e-g), einen Dur-Sext-Akkord (c-es-as), einen Dur-Quartsextakkord (c-f-a) usw., d.h. alle möglichen Akkorde, in denen ein c vorkommt, z.B. auch alle Sept-Akkorde (c-d-fis-a, c-es-ges-as, c-es-f-a, c-e-g-b), alle verminderten, alle übermäßigen und was es sonst noch so gibt.

Notendiktate:
CDs hat man doch meist genug. Also alles, was einem gefällt, abhören und aufschreiben.

Der Vorteil ist nicht nur, daß das kostenlos ist, sondern daß man obendrein auch noch SELBER denken darf, anstatt sich alles vorkauen zu lassen.
Zu dieser Art Gehörbildung gibt es ein anregendes Buch: Clemens Kühn, "Gehörbildung im Selbststudium" (dtv, Bärenreiter). Ob das noch verlegt wird oder längst vergriffen ist, weiß ich allerdings nicht.

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BeitragVerfasst: 09.01.2004 22:39 
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Semi-professional
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Registriert: 23.10.2003 22:29
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Wohnort: Minden
Interessante Methode, allerdings ein Problem: man hat keine Rückmeldung ob es richtig ist zwinkernd
Außerdem kann ich nicht (gut) singen.

Habe mir aber EarMaster runtergeladen (funktioniert ja ein paar Tage kostenlos) und werde damit erstmal anfangen.

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"Das größte Verbrechen eines Musikers ist es,
Noten zu spielen, statt Musik zu machen." - Isaac Stern


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BeitragVerfasst: 09.01.2004 22:59 
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Semi-professional

Registriert: 12.11.2002 23:08
Beiträge: 472
"Interessante Methode, allerdings ein Problem: man hat keine Rückmeldung ob es richtig ist"
Ach, Kinder, seid doch nicht so unbeholfen, man hat ein Instrument, oder?
Und "gut" singen muß man nicht. Wie man allerdings OHNE Singen, also ohne die Entwicklung eigener Klangvorstellung, Gehörbildung betreiben will, bleibt mir ein Rätsel.

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BeitragVerfasst: 12.01.2004 00:24 
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Admin ehrenhalber
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Registriert: 15.12.2001 19:40
Beiträge: 2427
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Muss man denn singen, um eine eigene Klangvorstellung zu entwickeln? Das ist mir völlig fremd...meine Klangvorstellung "wohnt" in mir. Ich kann Partituren lesen, wie andere Leute Bücher, auch ohne zu singen...ich höre sie sozusagen beim Lesen. Zugegeben, wenn's atonal wird ist das schwierig, aber "vorsingen" muss ich sie mir nicht. Ich lese sie und das Klangereignis entsteht vor meinem inneren Ohr.

Gruß,
Matthias


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BeitragVerfasst: 12.01.2004 01:57 
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Registriert: 12.11.2002 23:08
Beiträge: 472
"Muss man denn singen, um eine eigene Klangvorstellung zu entwickeln?"
Nein, muß man nicht, hast recht und kannst das Wort "singen" getrost durch "vorstellen" ersetzen. Deswegen auch ist es völlig unerheblich, ob man "gut" singt.
Allerdings trägt Singen erheblich mehr zur Entwicklung einer eigenen Klangvorstellung bei, als das blöde Abhaken von Aufgaben eines Computer-Programms.

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BeitragVerfasst: 24.01.2004 04:43 
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Original geschrieben von Jörg
"Muss man denn singen, um eine eigene Klangvorstellung zu entwickeln?"
Nein, muß man nicht, hast recht und kannst das Wort "singen" getrost durch "vorstellen" ersetzen. Deswegen auch ist es völlig unerheblich, ob man "gut" singt.
Allerdings trägt Singen erheblich mehr zur Entwicklung einer eigenen Klangvorstellung bei, als das blöde Abhaken von Aufgaben eines Computer-Programms.


da muss ich mal was hinzufügen Smile
man muss nicht GUT singen, nein, aber die töne treffen wär von vorteil. hier ist es wie bei der rhythmik. im kopf zählen und noten lesen kann man mal schnell, aber wenn es darum geht die rhythmik zu halten und permanent beim blattspielen oder üben mit metronom durchzuziehen....da wirds dann kriminell Smile

genauso ist es mit dem singen, wer laut singt, wird dadurch belohnt das das ohr auch was hört und nicht nur das gehirn ein paar vorstellungen liefert...schliesslich soll ja das ohr geschult werden Smile

die beste soft die ich kenn is earmaster, das war bis jetzt immer noch am interessantesten.

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BeitragVerfasst: 03.01.2005 12:09 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
Hallo zusammen,

(auch wenn's schon was her ist)

Ich denke, daß das praktische Üben am Klavier unerläßlich ist, jedoch die Software eine brauchbare Hilfe darstellt.

Denn: Einerseits kann der Midi-erzeugte Ton die Obertöne nicht hörbar machen, wie sie bei Aufgaben am echten Instrument mitschwingen. Und das ist der gravierende Nachteil, man kann die Situationen und Aufgaben, die bei Aufnahmeprüfungen o.ä. am echten Instrument gestellt werden, mit denen am Computer überhaupt nicht vergleichen, weil man sich im Prinzip ein "falsches" Klangbild eingeprägt hat.

Aber andererseits sind dem alleinige Üben am echten Instrument bzw. beim Nachsingen (Vorstellen) doch Grenzen gesetzt. Denn irgendwelche Intervalle benennen, Akkorde raushören, etc. kann man recht schwer sich selber stellen und dann die Lösung versuchen rauszubekommen zwinkernd. Da braucht man eben einen Freund der einem solche Aufgaben stellt, und wenn der sich nicht immer zur Verfügung stellen kann, da ist solche Software dann doch eine Hilfe.

Man sollte beides kombinieren...

Ein sehr empfehlenswertes Gehörbildungsbuch ist folgendes:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3761811594/028-5700722-3771703

Kein trockener Stoff, sondern sehr verständlich, kompetent und ich denke ergiebig. Davon gibt es auch noch einen Band II.

Die oben schon genannte Telekolleg Gehörbildungsoftware von Schott ist sicher ein sehr gutes Programm. Es gibt auch noch eine recht teure Software von Sibelius namens "Auralia". Ob sie ihr Geld unbedingt wert ist, oder ob man viel für den "Namen" mitzahlt, wage ich nicht zu beurteilen, doch in der Demoversion, die ich mir runtergeladen habe, habe ich Gefühl gehabt, daß die Schott-Software durchaus ihren Zweck erfüllt.

Damit liebe Grüße,
Daniel Smile


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.10.2005 02:36 
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gerade frisch dabei

Registriert: 08.10.2005 02:08
Beiträge: 3
Waywyn hat geschrieben:die beste soft die ich kenn is earmaster, das war bis jetzt immer noch am interessantesten.



Nur zur Vollständigkeit und es wundert mich auch, dass Auralia noch nicht erwähnt wurde. Ich hatte mal Earmaster, dass konnte damals jedoch noch keine Akkordfolgen oder Kadenzen prüfen und nachsingen war auch nicht möglich. Die Version die ich hatte war alles andere als ausreichend für mich.
Aber nur meine Meinung vielleicht ist die neueste Version viel besser.

Aber ich würde auch mal Auralia ansehen bzw. hören.

Mfg
remixed


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehörbildungssoftware
BeitragVerfasst: 11.05.2011 08:07 
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gerade frisch dabei

Registriert: 30.04.2011 22:59
Beiträge: 2
Ich habe da ein Programm gefunden das eher etwas unbekannt ist, aber mir sehr gut geholfen hat. Es heißt MusiLearner und ist hier erhältlich http://www.musilearner.com Ihr könnt euch ja mal die Demo Version anschauen


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