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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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Frau Sumsemann
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Verfasst: 02.11.2005 16:56 |
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| Zuschauer |
Registriert: 27.08.2004 23:24 Beiträge: 11 Wohnort: Süddeutschland/England
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Hallo, ich wollte mal wissen, wer von euch wie seine Ohren schützt? Ich selber habe wahnsinnig empfindliche Ohren... und seit ich mich vor über einem Jahr mal in eine zu laute Kneipe verirrt habe, könnte ich bei jedem lauten Geräusch Zustände bekommen, so wie gestern, als meiner Mit-Hausbewohnerin direkt neben mir ein Teller zerschellt ist. Links natürlich, und rechts fehlen eh schon ein paar, genauer: 10-15 Dezibel (von einer Ohrfeige vor über zehn Jahren). Damals, vor über einem Jahr litt ich dann unter einer leichten Ertäubung für zwei Tage oder so - Panik, heimgeflogen, wurde behandelt. War auch die linke Seite, meine "gute" Seite. Der Ohrenarzt sagte, ich höre "erstklassig" - nur, ich frage mich, wie lange noch. Deshalb mache ich mir jetzt Gedanken, wie ich das, was ich noch habe, schützen kann - denn so gut wie als Teen höre ich links auch nicht mehr, das weiß ich, wenn auch ziemlich gut. Bitte entschuldigt das Chaos in diesem Beitrag, aber ich sitze gerade hier und frage mich, "wieviele Dezibel" mir gestern links wieder abhanden gekommen sind?? Ein halbes? Eins? 0,2? Und das geht immer so weiter?? Ich möchte Obertöne auch mit 80 noch hören können. Bitte, Tipps! Erfahrungen. Grüße, Frau Sumsemann [wie passend, fällt mir gerade auf  ] P.S.: Tut mir leid, euch nicht mit glücklicheren Empfindungen erfreuen zu können.
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Frau Sumsemann
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Verfasst: 02.11.2005 17:02 |
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| Zuschauer |
Registriert: 27.08.2004 23:24 Beiträge: 11 Wohnort: Süddeutschland/England
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und danke fürs Lesen!
Frau Sumsemann
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Matze2
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Verfasst: 02.11.2005 18:32 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 03.02.2002 13:00 Beiträge: 242 Wohnort: Erfurt
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Ganz klar: Wenn irgendwie möglich einen passenden Geörschutz verwenden!
Zum Musizieren gibts da eigentlich nur angepassten Gehörschutz mit austauschbaren Filtern, und zwar schwache Filter! Bei zu starker Abdämpfung leidet doch die klangkontrolle sehr. Wobei natürlich die Frage ist: Um welches Instrument gehts? - im Orchester? - oder gar nicht speziell zum Musizieren?! Erfahrungsgemäß kommen wenige Bläser überhaupt mit irgendwelchem Gehörschutz klar, im Orchesterdienst (Proben) helfen da nur Plexiglas- Schallbarrieren.
Ausserhalb der "Musik" reichen sicherlich einfachere "Stöpsel", da gibts ein umfangreiches Angebot für jeden Zweck - einfach mal beim Hörgeräteakustiker nachfragen - und staunen ... (und immer wenigstens Oropax in der Tasche, man weiss nie in welcher Kneipe man noch landet :o )
Naja, ich zähl auch zu den Bläsern die nur ohne können :o Und ich mach mir auch so meine Sorgen......
CU!
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Hanson
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Verfasst: 05.11.2005 01:21 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 16.08.2004 11:25 Beiträge: 225 Wohnort: Detmold NRW
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gutes Thema.
Sorgen mach ich mir nach jedem Kneipenbesuch auch....
Ich versteh auch wirklich nicht, warum die musik immer so laut gedreht wird. Sinn machts ja eigentlich nicht?
Wenn man nachts also aus dem Lärm heraus auf die Straße tritt und es eigentlich still sein sollte, aber man ein ständiges Fiepen im Ohr hat (was nach einigen Stunden wieder verschwindet.), heißt das bereits, dass ich einen Teil meiner "Hörfähigkeit" verloren habe?
einmal wars bei mir so schlimm, dass das Fiepen noch 1,5 Tage nachher da war!!!!! Seitdem habe ich immer Oropax dabei, falls es mal wirklich laut werden sollte...
_________________ Es ist eine Kunst auch die "schlechten", zyklischen Phasenabschnitte in die Planung mit einzubringen und zu meistern.
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matthias
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Verfasst: 05.11.2005 01:35 |
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| Admin ehrenhalber |
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Registriert: 15.12.2001 19:40 Beiträge: 2427 Wohnort: Hamburg
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Hanson hat geschrieben:Wenn man nachts also aus dem Lärm heraus auf die Straße tritt und es eigentlich still sein sollte, aber man ein ständiges Fiepen im Ohr hat (was nach einigen Stunden wieder verschwindet.), heißt das bereits, dass ich einen Teil meiner "Hörfähigkeit" verloren habe?
Eigentlich nicht...solange du dafür sorgst, dass dein Gehör sich danach entsprechend erholen kann. Nur tägliche und andauernde DISCO-Gänger sind eigentlich wirklich gefährdet... zumal mein Eindruck ist, dass die Musik aus Lautsprechern um einiges fieser ist, als unverstärkte Geräusche. Andererseits muss ich sagen: nach jeder drigierten "La Bohéme" war ich ultrataub. Beim Verbeugen auf der Bühne war mein Gleichgewichtssinn leicht getört und man musste mich anbrüllen, damit ich überhaupt was verstanden habe. Das hat sich allerdings innerhalb von 1-2 Stunden komplett gelegt, und am nächsten Morgen war wieder alles okay. Ich lebe in Hamburg (nicht gerade die leiseste Stadt!) allerdings in einer sehr ruhigen Lage. Trotzdem: immer wenn ich Freunde auf dem Land besuche, merke ich, was "Stille" wirklich bedeutet. Gruß, Matthias
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Knallfrosch
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Verfasst: 05.11.2005 15:33 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 13.10.2005 12:15 Beiträge: 120
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sorgen mach ich mir allerdings um mein Gehör auch. Die Musik in Kneipen oder ähnlichem ist ja auch verdammt laut. Ich kann aber keine oropax anziehen, da es mir irgendwie peinlich ist (gerade auch mit freunden, die denken dann, ich spinne). Ist also eine schwierige Sache und ich weiß auch nicht, wie ich dem Abhilfe verschaffen kann.
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Frau Sumsemann
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Verfasst: 12.11.2005 01:40 |
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| Zuschauer |
Registriert: 27.08.2004 23:24 Beiträge: 11 Wohnort: Süddeutschland/England
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Huhu, jaja.... ich bin eigentlich nicht so der große Kneipengänger, aber ich habe so meine Zweifel, ob die hier in England überhaupt Lautstärkeregelungen haben (in D. gibt es das doch, oder?), da war das nämlich mit der Kneipe damals. Dann hatte ich eben dieses Stöpselgefühl und bin früher zurückgegangen - dann kamen die anderen hinterher und die Gruppenleiterin drehte die Boxen auf (ich lag schon im Schlafsack) und wollte feiern.... ich hab geglaubt, ich bin im falschen Film. Ohropax in die Ohren (endlich) und am nächsten Tag Flug umgebucht... arrgh. Genug davon. Jetzt bin ich wieder in England und wieder kommt mir alles so laut vor. Hab mit einer anderen Deutschen geredet, die fand das sogar auch... es ist mir, wie wenn alle Türen lauter krachen und quietschen und .. keine Ahnung. Heute bin ich zum Verwaltungsbüro vorgetigert und hab gemeldet, dass die Feder von unserer Haustür kaputt ist - ich erschreck jedesmal, wenn die zuknallt, und ich wohn im ersten Stock!! :rolleyes: Keinen hats bisher gekümmert, die scheinen das hier so gewohnt zu sein... wie das Mädel im Zimmer neben dem Eingang das ohne Nervenschaden übersteht, weiß ich net... Mittlerweile steck ich mir wieder Ohropax in die Ohren, wenn ich mich in den Verkehr begebe - keine Chance für knallende Bustüren, quietschende Vehikel aller Arten und laute Straßen :rolleyes: - ist besser, und in diesem Land erfahrungsgemäß besonders. Damit ich nicht anglophob werde:rolleyes: engineer: danke für den Link! Ich glaube, den hat mein Freund mir sogar schon mal ausgegraben Knallfrosch: peinlich!... aha. Es kann einem auch peinlich sein, wenn man irgendwann immer zweimal nachfragen muss, weil alle Leute irgendwie so undeutlich reden - nur kann man dann leider nicht mehr den Stöpsel aus dem Ohr nehmen. :mad: Dann musst du ein Hörgerät tragen - das sieht genauso aus. Aber das bleibt dann, sonst hörst du nix richtig. Peinlichkeit hin oder her. Überlegs dir. Viele Grüße, Frau Sumsemann
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Frau Sumsemann
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Verfasst: 12.11.2005 01:57 |
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| Zuschauer |
Registriert: 27.08.2004 23:24 Beiträge: 11 Wohnort: Süddeutschland/England
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Übrigens, ich bin hauptsächlich begeisterter Amateur-Streicher (wer den "Herrn Sumsemann" kennt, wird sich`s denken  ) auf der Violine. 
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Dave
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Verfasst: 20.11.2005 08:05 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Firma Hearsafe kann ich da nur empfehlen, am besten mit Passform... das ist zwar sauteuer aber es lohnt sich. Vor allem für Berufsmusiker ist das sehr emfehlenswert, den auch die Lautstärke im Orchester wird von vielen unterschätzt. Meistens wird immer erst was gemacht wenn es pfeift.
Wie Matthias schon sagte ist es auch extrem wichtig, nach einer längeren Dauerbelastung dem Ohr etwas Entspannung zu gönnen. Optimalerweise sollte man mindestens acht Stunden verstreichen lassen bis man das Ohr wieder "belastet". Also wenn man nach dem Konzert nach Hause kommt, sollte der erste Griff nicht unbedingt zur Fernbedienung von Stereoanlage oder TV gehen...
Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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