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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Dean's heirs
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Verfasst: 13.03.2006 19:59 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 02.03.2006 00:22 Beiträge: 164 Wohnort: Neckarslum
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hola
Bin auf der Suche nach einem Teil für eine e-Gitar; und zwar handelt es sich um diese...Platte hinten am Korpus, die einem Zugang zu den Schaltern und Reglern gewährt. Ich weiß nicht wie man sie richtig nennt; bei Allparts auf der site heißt sie (annehmlicherweise) 'controlplate'. Da gibts allerdings nur eine sehr beschrankte Auswahl. Ich hab ein Les Paul Model und finde dafür selbst bei e-bay nix.
Weiß da jemand weiter?
Muchas gracias
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Bassti
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Verfasst: 14.03.2006 12:04 |
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| Profi-Mucker |
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Registriert: 22.12.2005 16:33 Beiträge: 1051 Wohnort: Heidenheim
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Selber eine raussägen aus irgend nem Blech oder so?
_________________ Möge der Bass mit Euch sein !
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Fenderizer
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Verfasst: 14.03.2006 13:45 |
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| Groovesau |
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Registriert: 07.07.2004 08:11 Beiträge: 3038 Wohnort: Bad Cannstatt
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Bassti hat geschrieben:Selber eine raussägen aus irgend nem Blech oder so?
wieso Blech? Ich fürchte, die Schirmung wird dadurch auch nicht besser ... Plastik oder Holz tut in dem Fall auch, meine ich. Papier nehmen und über das Loch legen, an der Kante entlang mit Bleistift hin und her fahren und so die Konturen abzeichnen (hoffe, Ihr meint was ich weiß), diese dann auf das Deckel-Material übertragen. Habe ich schon ein paar 'mal so gemacht, funzt immer und klebt nicht. Gruß - der Fenderizer®
_________________ they're coming to take me away ... hahaa! P.S: this post is printed on 100% recycled electrons
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Dean's heirs
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Verfasst: 14.03.2006 17:25 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 02.03.2006 00:22 Beiträge: 164 Wohnort: Neckarslum
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Selber eine bauen hatte ich als letzte Alternative in Betracht gezogen. Meine Vorstellung ist eigentlich eine Edelstahlplatte; schön verchromt. Das wird es doch wohl irgendwo zu kaufen geben..?!?
@Abschirmung: Was muss'n da geschirmt werden?
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Fenderizer
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Verfasst: 14.03.2006 18:07 |
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| Groovesau |
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Registriert: 07.07.2004 08:11 Beiträge: 3038 Wohnort: Bad Cannstatt
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Dean's heirs hat geschrieben:Selber eine bauen hatte ich als letzte Alternative in Betracht gezogen. Meine Vorstellung ist eigentlich eine Edelstahlplatte; schön verchromt. Das wird es doch wohl irgendwo zu kaufen geben..?!?
Kommt darauf an - wenn es ein absolutes Standard-Teil wie für Strat oder LesPaul ist, wird es das vielleicht irgendwo geben. Ansonsten dürfte die sonst notwendige Sonderanfertigung wohl zumindest meinen Preisrahmen für so etwas weit übersteigen. Dean's heirs hat geschrieben:@Abschirmung: Was muss'n da geschirmt werden?
Die Schaltung in der Gitarre fängt auch Einstreuungen, z.B. aus Netztrafos oder Leuchtstofflampen ein. Je nach Aufbau kann es sinnvoll sein, die Innereien in eine Art farraday'schen Käfig zu packen, damit die aufgefangenen Wutzereien nicht (extrem) hörbar werden. Das trifft verstärkt auf Gitarren mit Single-Coil-Tobnabnehmern zu, diese sind besonders empfindlich für Einstreuungen. Gruß - der Fenderizer®
_________________ they're coming to take me away ... hahaa! P.S: this post is printed on 100% recycled electrons
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Dean's heirs
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Verfasst: 19.04.2006 18:56 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 02.03.2006 00:22 Beiträge: 164 Wohnort: Neckarslum
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aye compadres
Ich will mir neue Mechaniken an die Gitarre machen. Gestern Abend hat sich allerdings herausgestellt, dass die neuen für 10mm Löcher vorgesehen sind anstatt für 8mm, und nun möchte die Löcher aufbohren.
Ist weiter eigentlich keine Sache ein Loch in Holz zu erweitern; nur bin ich durch eine Beschreibung über ein solches Vorgehen etwas abgeschreckt worden; in dem war beschrieben, dass man BLOß keine Spiralbohrer und Holzbohrer mit Zentrierspitze dabei verwenden soll wenn man nicht will dass einem der Hals um die Ohren fliegt. Da war die Rede von einen Dreischneidigen Senker den man benutzen soll (?!?!).
Vorstellbar ist natürlich, dass gewisse Holzarten (mein Hals = Mahagoni) eine Sonderbehandlung brauchen, aber fürn kurzes Aufbohren...?
Ist das nur Schabernack oder ist da echt was dran?
MFG
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matze
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Verfasst: 19.04.2006 23:44 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 13.11.2003 21:52 Beiträge: 112 Wohnort: bei Kassel
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Ein Holzbohrer mit Zentrierspitze macht nur dann Sinn, wenn man ins volle Holz bohren will, zum Aufbohren sind sie nicht geeignet, da ihre Schneidfläche gerade ist und die Gefahr das dann das Bohrloch nicht mittig sitzt, ist extrem hoch. Bei einem Spiralbohrer ist die Gefahr des Verlaufens etwas geringer, durch den kegeliegen Anschliff eben. Ein Kegelsenker könnte funktionieren, der darf dann aber nur Ø10 haben.
Die beste Lösung wäre ein Stufenbohrer, also vorne Ø8 und die Stufe dann Ø10. Der Bohrer würde sich somit über den Ø8 zentrieren und dann sauber und mittig die Bohrung auf Ø10 erweitern. Sowas bekommt man aber nicht im Baumarkt, hier muß man auf Industriewerkzeug zurück greifen, wie die Firmen Gühring, LMT oder TITEX anbieten. Ob die für Privat sowas machen und was eine Einzelanfertigung kostet, kann ich dir leider nicht sagen.
Gruß, Matze
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Dean's heirs
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Verfasst: 14.06.2007 13:28 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 02.03.2006 00:22 Beiträge: 164 Wohnort: Neckarslum
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Mahlzeit
Nochmal zum Thema Abschirmung einige Fragen. Diese Platte, die ich hier schon erwähnte, könnte ich unter Umständen für gar nicht mal soviel Zaster anfertigen lassen. Von daher würde es theoretisch locker hinhauen, allerdings würde ich gern wissen, ob dieses Vorhaben sinnvoll ist. Die Deckplatte, die momentan hinten auf der Gitarre sitzt, ist aus Kunststoff. Kunststoff ist natürlich ideal, da es keinerlei Beeinflussung auf irgendwelche magnetischen Felder bewirkt, die dann gegebenenfalls zu einem unsauberen Sound führen könnte, einem Kratzen/Rauschen und dergleichen.
Wenn ich diese Kunststoffplatte jetzt gegen eine schick-verchromte, aus Eisen, Stahl/Edelstahl oder Aluminium bestehende Deckplatte austausche (um dadurch ja lediglich & ausschließlich das rein optische Erscheinungsbild der Gitarre zu verändern), laufe ich dann Gefahr, irgendwelche Einstreuungen von Trafos oder Leuchtstoffröhren erst recht einzufangen, die dann einen negativen Einfluss auf den Sound verursachen könnten?
Ich würde mich im Moment mehr für Aluminium entscheiden, wegen dem Gewicht. Es gibt doch aber garantiert auch Unterschiede im Aufnahmepotential von Streuungen zwischen den verschiedenen Materialen. -Welches von den genannten Materialen wäre dann am Besten geeignet dafür, an der E-Gitarre eingesetzt zu werden, um einen möglichst geringen oder bestenfalls gar keinen Störeinfluss hervorzurufen?
Danke
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Fenderizer
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Verfasst: 14.06.2007 19:16 |
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| Groovesau |
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Registriert: 07.07.2004 08:11 Beiträge: 3038 Wohnort: Bad Cannstatt
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Dean's heirs hat geschrieben:Die Deckplatte, die momentan hinten auf der Gitarre sitzt, ist aus Kunststoff. Kunststoff ist natürlich ideal, da es keinerlei Beeinflussung auf irgendwelche magnetischen Felder bewirkt, die dann gegebenenfalls zu einem unsauberen Sound führen könnte, einem Kratzen/Rauschen und dergleichen.
Nicht ganz richtig, aber der Einfluß eines Kunststoffdeckels ist vernachlässigbar verglichen mit der Wirkung eines geerdeten Metallteils. Kratzen/Rauschen und dergleichen wird i.d.R. nicht durch Einstreuungen verursacht. Kratzen entsteht meist durch irgendwelche Kontaktprobleme, Rauschen wird generell durch die Molekularbewegung hervorgerufen - also alles auf -270°C kühlen, dann rauscht's auch weniger  Dean's heirs hat geschrieben:Wenn ich diese Kunststoffplatte jetzt gegen eine schick-verchromte, aus Eisen, Stahl / Edelstahl oder Aluminium bestehende Deckplatte austausche (um dadurch ja lediglich & ausschließlich das rein optische Erscheinungsbild der Gitarre zu verändern), laufe ich dann Gefahr, irgendwelche Einstreuungen von Trafos oder Leuchtstoffröhren erst recht einzufangen, die dann einen negativen Einfluss auf den Sound verursachen könnten?
Nein, solange die Abdeckung an der Schaltungsmasse angeschlossen ist - hier wird der Störabstand i.d.R. durch so etwas besser. Bei manchen Gitarren ist z.B. die Deckelrückseite mit Alufolie beklebt, was bei Kontakt mit der Schaltungmasse den gleichen Effekt hat. Einen wesentlichen Vorteil bezügl. der Abschirmung hat ein massiver Aludeckel demgegenüber auch nicht. Dean's heirs hat geschrieben:Ich würde mich im Moment mehr für Aluminium entscheiden, wegen dem Gewicht. Es gibt doch aber garantiert auch Unterschiede im Aufnahmepotential von Streuungen zwischen den verschiedenen Materialen. Welches von den genannten Materialen wäre dann am Besten geeignet dafür, an der E-Gitarre eingesetzt zu werden, um einen möglichst geringen oder bestenfalls gar keinen Störeinfluss hervorzurufen?
Ich fürchte, da irrst Du Dich. Ausschlaggebend ist alleine, daß eine leitfähige (u. geerdete) Fläche um die Schaltung den elektromagnetischen Störungen den Weg in die Schaltung versperrt. Ideal (bezügl. Abschirmung) wäre es also, die Schaltung in ein HF-dichtes Gehäuse einzubauen, wobei selbst dann Einstreuungen immer noch auf den Zu- und Ab-Leitungen mögl. sind. Die Praxis zeigt, daß oft auch keinerlei Schaltungsfachabschirmung vorgenommen wird ... und die Gitarre trotzdem erstaunlich gut funktioniert. Über irgendwelche weitergehenden Abschirmmaßnahmen würde ich mir ggf. erst im Problemfall Gedanken machen, gemäß der guten alten Maxime " if it aint broke, don't try to fix it". Gruß - der Fenderizer
_________________ they're coming to take me away ... hahaa! P.S: this post is printed on 100% recycled electrons
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Dean's heirs
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Verfasst: 14.06.2007 20:42 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 02.03.2006 00:22 Beiträge: 164 Wohnort: Neckarslum
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Fenderizer hat geschrieben:Nein, solange die Abdeckung an der Schaltungsmasse angeschlossen ist
Das heisst also, dass ich die Platte dann mit der Erde verbinden müsste, um keinen erheblichen Störeinfluss zu bekommen?! Was wären die Folgen, würde ich das nicht machen, sondern einfach nur die Platte da drauf und fertig? Würden dann starke, bzw. stark hörbare Unannehmlichkeiten auftreten? Fenderizer hat geschrieben:ein HF-dichtes Gehäuse einzubauen
-äh, öh,..what, please??? Okay, der Gesichtspunkt mit dem Gewicht ist ja sowieso zu vernachlässigen; wenn das so ist, dann würde ich als nächstes vorzugsweise auf 'n Edelstahlteil zurückgreifen. Allerdings gilt hier der gleiche Humbuck; Verbindung mit Erde sonst Game Over ?!?!? Ich schätze mal, dass mein Anliegen sowieso von augeprägter Pedanz gegenüber dem Sound steht. Es würde natürlich nicht die Welt untergehen, wenn es ein klein bischen mehr rauschen würde, allerdings sollte es auch widerum nicht so sein, dass ich sämtliche Volume-Regler auf Maximum setzen muss, um dann erst das Rauschen mit dem Gitarrensound übertönen zu können. Fenderizer hat geschrieben:Rauschen wird generell durch die Molekularbewegung hervorgerufen - also alles auf -270°C kühlen, dann rauscht's auch weniger Mr Green
lol
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