Großmembran Kondensatormikrofon & Mixer/Mischpult gesucht - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 18.08.2010 12:39 
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Anfänger

Registriert: 18.08.2010 12:13
Beiträge: 27
Hallo,

Ich bin schon am verzweifeln so viele anbieter wie es im Internet gibt...^^
Wie schon gesagt, ich suche ein gutes Großmembran Kondensatormikrofon zum aufnehmen von Gesang (R&B, SOUL) aber auch HipHop.
Bisher hatte ich nur mit einem USB-Mikrofon des Herstellers BM-Microphones gearbeitet mit dem ich aber wirklich sehr gute Aufnahmen erzielen konnte und womit ich auch schon einige Leute finden konnte, die meine Musik kaufen möchten.
Nun ist es allerdings so, dass ich alles ein wenig umbauen möchte und ich nicht mehr mit einem Mic arbeiten möchte, das über USB läuft wegen der Latenz etc. Ich bin jetzt auf der suche nach einem neuen und auch-guten Mic und einen Kleinmixer (für mein kleines Heim/Musik-Studio/Zimmer) mit Phantomspeisung und eingebauten Effektgerät an dem man zum Beispiel Echo, Hall, Reverb, Delay etc. wie z.B. sowas hier: "http://www.youtube.com/watch?v=zyQwlbbcH90" gut einstellen kann.
Weiss jemand zufällig was günstiges das er mir empfehlen kann?

Preislklasse:
Mic: bis 150€
Mixer: bis 100€

vielleicht gibts ja aber auch schon was günstigeres.

Vielen Dank schon mal..


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BeitragVerfasst: 18.08.2010 17:47 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3038
Wohnort: Bad Cannstatt
Bei den Mikrophonen gibt's in der genannten Preisklasse jede Menge Chinaware, z.B. die Hausmarken der großen Versender (t.bone, fame etc.), dazu noch Mikros wie das AKG Perception 120 (klick) od. AT 2020 (klick) etwas darüber liegen z.B. das Rode NT-1A (klick), AKG Perception 220 od. C2000.

'Wozu einen Mixer?' frage ich mich. Du könntest die Effekte genauso gut nach der Aufnahme per PlugIn realisieren (Vorteil: voll reversibel). Für die Aufnahme brauchst Du dann entweder ein Interface, daß die für Kondensatormikrophone nötige Speisespannung liefert oder einen (Mikrophon-)Vorverstärker bzw. Channelstrip, die das bieten und Deinen Rechner mit einem Line-Pegel-Signal beliefern können.
Am besten, Du machst Dich noch einmal schlau, wie die Technik funktioniert und / oder fragst hier noch einmal spezifischer nach.

Gruß - der Fenderizer

_________________
they're coming to take me away ... hahaa!
P.S: this post is printed on 100% recycled electrons


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BeitragVerfasst: 18.08.2010 19:06 
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Anfänger

Registriert: 18.08.2010 12:13
Beiträge: 27
Danke.

also zum Mixer:

Nunja, klar wäre dies auch eine Alternative, nur ich wollte auch später dann auch mal vielleicht mit mehrerern Instrumenten/Mikrofonen wie Synthesizer etc aufnhemen. Somit würden ja dann wieder seperate Anschlüsse enststehen oder kann man das auch alles über so ein Interface machen?

zum Mic:

Ja ich weiss, in dieser Preisklasse ein gutes Mic zu finden ist schon schwierig, aber ich denke es gibt doch bestimmt auch was von der "Chinaware" das schon oder fast mit einem von Rode etc. mithalten könnte.

Ich denke nicht dass nur weil am Ende vielleicht kein Marken-Name wie Rode, Neumann etc. daraufsteht es deswegen auch "so" schlecht sein Muss oder?

Also das ist eine Frage.. keine Beurteilung. Ich bin froh wenn ich in diesem Gebiet mehr lernen kann..

Also ich frage mich ob dies wirklich so einen Unterschied macht mit den Marken-Mics und den vielleicht einfach nur günstigeren Immitaten..

Ahja und noch eine Frage zu den Interfaces... wie ist das.. diese werden ja soweit ich gesehn hab über USB an den PC angeschlossen .. kommt da dann nicht wieder das Latenz Problem? Denn genau dies ist der eigentliche Grund warum ich mein USB-MIc nicht weiter nutzen möchte... das ist fürchterlich! (Warum stellen die sowas überhaupt her, das bringt doch überhaupt nichts sich ne halbe Sekunde später zu hören..)

MFG


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BeitragVerfasst: 19.08.2010 00:43 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 22.04.2006 23:54
Beiträge: 903
Wohnort: Oberpfalz/ Bayern
Wenn so wenig Geld zur Verfügung steht, warum nicht ein gutes dynamisches Mikrofon verwenden?
Shure SM 58 für 111.- Euronen. Vielleicht die bessere Lösung als irgend ein Billig-Großkondensator.
Der Name allein macht doch noch lange keinen Sound...

Lieben Gruß
Drummerl


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BeitragVerfasst: 19.08.2010 02:18 
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Profi-Mucker
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Registriert: 13.07.2007 09:17
Beiträge: 1802
Wohnort: Wien
Die Perception- Serie von AKG ist auch Massen- Chinaware^^
Also ich wäre in diesem Fall auch Drummerls Meinung zwinkernd
Kleinmixer um 100,- inkl. Effekte wirst du nicht finden und wenn, dann wirst du damit keinen Spass haben. Ausserdem sind Pulte mit interner Effekteinheit eher für Live- Betrieb gedacht, wo ja oft kein Rechner oder keine bzw. zu wenig Effekte zur Verfügung stehen. Billiger Hall klingt scheusslich und fügt sich meist nur schwer in einen Mix ein.
Aber ein kleines Mischpult kann ich dir trotzdem empfehlen:
Bild
Gesehen um 130,-

_________________
Ein System, sich selbst überlassen, geht immer Richtung größter Unordnung.

http://www.reverbnation.com/dicebox
http://www.soundspur.com
http://www.myspace.com/mischadb


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BeitragVerfasst: 19.08.2010 11:35 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3038
Wohnort: Bad Cannstatt
PME2008 hat geschrieben:Nunja, klar wäre dies auch eine Alternative, nur ich wollte auch später dann auch mal vielleicht mit mehrerern Instrumenten/Mikrofonen wie Synthesizer etc aufnhemen. Somit würden ja dann wieder seperate Anschlüsse enststehen oder kann man das auch alles über so ein Interface machen?
Die meisten Interfaces haben auch Line-Eingänge, an die man z.B. Synthesizer oder wiederum ein Mischpult o.Ä. anschließen kann.
Anzahl und Ausstattung der Eingänge (mit/ohne Mikrophonempfindlichkeit, Speisespannung, Möglichkeit zum Anschluß hochohmiger Instrumente wie E-Gitarre/Bass etc.) unterscheiden sich zwischen den Modellen, hier sollte man vor einem Kauf den tatsächlichen Bedarf abschätzen.
PME2008 hat geschrieben:Ja ich weiss, in dieser Preisklasse ein gutes Mic zu finden ist schon schwierig, aber ich denke es gibt doch bestimmt auch was von der "Chinaware" das schon oder fast mit einem von Rode etc. mithalten könnte. Ich denke nicht dass nur weil am Ende vielleicht kein Marken-Name wie Rode, Neumann etc. daraufsteht es deswegen auch "so" schlecht sein Muss oder?
Was billig bzw. günstig ist, muß nicht immer schlecht sein. Die Markenware renommierter Hersteller wie z.B. Neumann ist aber wiederum nicht ohne Grund so kostspielig - das Bessere ist wie immer der Feind des Guten ...
Trotzdem kann es sein, daß Du mit der "Chinaware" genau den Sound bekommst, den Du möchtest ... hier hilft aber nur ggf. selber antesten und entscheiden.
PME2008 hat geschrieben:Ahja und noch eine Frage zu den Interfaces... wie ist das.. diese werden ja soweit ich gesehn hab über USB an den PC angeschlossen .. kommt da dann nicht wieder das Latenz Problem? Denn genau dies ist der eigentliche Grund warum ich mein USB-MIc nicht weiter nutzen möchte... das ist fürchterlich! (Warum stellen die sowas überhaupt her, das bringt doch überhaupt nichts sich ne halbe Sekunde später zu hören..)
Das hängt auch von den (hoffentlich) mitgelieferten Treibern ab, die nicht unwesentlichen Einfluß auf die Latenz haben. Manche Interfaces haben dazu auch extra einen Monitorweg, auf dem die Eingänge ohne Verzögerung wieder am (Kopfhörer-)Ausgang anliegen. Auch hier gilt wieder: schauen, was es gibt (Vermutung: vieeeel) und was einem von dem schier unüberschaubaren Angebot zusagt.

Ach ja ... es gibt auch Recording-Karten im PCI- bzw. PCIe-Format, die i.d.R. eine etwas geringere Latenz als externe USB- od. Firewire-Lösungen bieten können. Andererseits kann man diese Karten nicht 'mal eben mitnehmen und/oder an einem Notebook betreiben.

Gruß - der Fenderizer

P.S: Das Yamaha-Pult sieht IMHO auch nicht schlecht aus.

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